Wir müssen reden. Über Nazis.

Braune Jungs un Nazi-Deerns

Von 5. Februar 2008 um 17:22 Uhr

In knapp zwei Wochen finden in Hamburg Bürgerschaftswahlen statt. Anläßlich der Kandidatur der DVU ist schon im November vergangenen Jahres eine sehr gute Broschüre zu Nazi-Strukturen in Hamburg erschienen, die ich hier aber noch einmal kurz vorstellen möchte.

Die als Kooperationsprojekt der dgb-jugend Hamburg und der Gruppe “Avanti – Projekt undogmatische Linke” mit einer Auflage von 5000 Exemplaren entstandene Broschüre zeigt die Entwicklungen der rechtsextremen Szene und ihrer Strukturen in Hamburg auf, beschäftigt sich mit ihren ideologischen Schwerpunkten, ihrem Wählerpotential und den von ihr ausgehenden Gefahren.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Parteien DVU, NPD und den so genannten “Freien Kameradschaften”. Das Vorwort der Broschüre stammt von Esther Bejerano, die das KZ Auschwitz überlebte.

Die Broschüre gibt auf jeden Fall einen guten Überblick, hilft bei täglichen Diskussionen und kann hier runtergeladen werden. Viel Spaß beim Lesen!

Kategorien: bundesweit, Hamburg
Leser-Kommentare
  1. 1.

    Hallo Charge, wir haben deinen Beitrag gelöscht,weil er gegen die Blogregeln verstoßen hat //Mod. JoWo

    Antworten

    • 5. Februar 2008 um 18:02 Uhr
    • Charge
  2. 2.

    Mein Beitrag hat nicht gegen die Boardregeln verstoßen.

    Ich habe geschrieben, daß ich nur müde lächeln kann, wenn Linksextreme gegen Rechtsextreme schreiben und umgekehrt dito.

    Das bürgerliche Lager ist belustigt.

    Antworten

    • 5. Februar 2008 um 18:15 Uhr
    • Charge
  3. 3.

    @ charge, das personifizierte “bürgerliche Lager”

    Anstatt nur belustigt müde zu lächeln, halte ich eine Auseinandersetzung mit dem immer aggressiver und selbstbewusster auftretenden Rechtsextremismus für unumgänglich.
    Bei dieser Auseinandersetzung ist die Beschäftigung mit der sehr gut recherchierten Broschüre sicherlich hilfreicher, als simple Polemik.

    Antworten

  4. 4.

    [...] der Störungsmelder hat einen Link zu einer Infobroschüre, die aufklärt, wie rechtsextreme in HH so agieren. Tags: [...]

    Antworten

  5. 5.

    In Ottensen kam die DVU mit ihren Plakaten nicht weit. Die landeten auf dem Altpapier – wie von seinen Bewohner auch zu erwarten war, umweltpolitisch korrekt entsorgt:
    http://www.ringfahndung.de/archives/dvu-unerwunscht

    Antworten

    • 8. Februar 2008 um 09:12 Uhr
    • Erik
  6. 6.

    @Jan Jetter
    Danke für den Link!

    @Charge
    Lassen Sie mal das bürgerliche Lager außen vor! Die Broschüre ist nicht linksextrem!

    Antworten

    • 8. Februar 2008 um 11:12 Uhr
    • Torsten G.
  7. 7.

    Habe ich die Broschüre gemeint? Wo steht das? Nebenbei, da ist eigentlich mal eine Prüfung der Downloadquelle angesagt. Aber so genau möchte ich es gar nicht wissen. Aus ungesicherten Quellen lade ich mir sowieso nichts runter.

    Mir ist eine Broschüre lieber, die vor Rechts- UND Linksextremen gleichermaßen aufklärt.

    Ich hasse nichts mehr, als Einseitigkeit, Betriebsblindheit, Tunnelblick und mangelnde Objektivität.

    Antworten

    • 8. Februar 2008 um 15:41 Uhr
    • Charge
  8. 8.

    @Charge
    Dann werden Sie bitte genauer!

    Im Beitrag von Jan Jetter geht es um die Broschüre!

    Sie schrieben:
    “… wenn Linksextreme gegen Rechtsextreme schreiben und umgekehrt …”

    Die Broschüre ist werder links- noch rechtsextrem!

    In welchem Zusammenhang steht dann Ihr Kommentar?

    Antworten

    • 8. Februar 2008 um 16:07 Uhr
    • Torsten G.
  9. Kommentar zum Thema

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