Braune Jungs un Nazi-Deerns
In knapp zwei Wochen finden in Hamburg Bürgerschaftswahlen statt. Anläßlich der Kandidatur der DVU ist schon im November vergangenen Jahres eine sehr gute Broschüre zu Nazi-Strukturen in Hamburg erschienen, die ich hier aber noch einmal kurz vorstellen möchte.
Die als Kooperationsprojekt der dgb-jugend Hamburg und der Gruppe “Avanti – Projekt undogmatische Linke” mit einer Auflage von 5000 Exemplaren entstandene Broschüre zeigt die Entwicklungen der rechtsextremen Szene und ihrer Strukturen in Hamburg auf, beschäftigt sich mit ihren ideologischen Schwerpunkten, ihrem Wählerpotential und den von ihr ausgehenden Gefahren.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Parteien DVU, NPD und den so genannten “Freien Kameradschaften”. Das Vorwort der Broschüre stammt von Esther Bejerano, die das KZ Auschwitz überlebte.
Die Broschüre gibt auf jeden Fall einen guten Überblick, hilft bei täglichen Diskussionen und kann hier runtergeladen werden. Viel Spaß beim Lesen!
@Charge:
Warum nutzen die Rechtsextremen eigentlich immer das “bürgerliche Lager”, um ihr Argumente zu untermauern?
Hier geht es doch nur darum, die bürgerliche Mitte so zu vereinnahmen, dass der Eindruck entsteht, die Braunlinge hätten eine stillschweigende Mehrheit im Volk. Dem ist nicht so!
Wenn ihr Rechten mal wieder irgendwas behauptet, lasst Fakten sprechen. Irgendwelche nicht näher definierten (und nicht gefragten) Bevölkerungsgruppen als Legitimation zu benutzen, zeigt lediglich, wie wenig hinter den rechten Sprüchen steckt…
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In Zeiten von massenhaft Websitenmüll im Internet eine sehr gut aufgebaute Website, nicht überdimensioniertes Design und sehr gut recher-schierte Hintergrundinformationen.
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