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Anti- Antifa Nürnberg: Bedrohungen, Angriffe, Anschläge

Von 25. Januar 2013 um 14:10 Uhr
Schriftzug der "Anti- Antifa Nürnberg" (AAN) © Screenshot /TM

Schriftzug der “Anti- Antifa Nürnberg” (AAN) © Screenshot /TM

Seit dem 26. November 2011 setzen Nürnberger und Fürther Neonazis ihre Serie von Anschlägen auf das Eigentum von AntifaschistInnen in Mittelfranken fort. Betroffen sind vornehmlich Autos, Wohnhäuser und Infoläden. Anschläge und körperliche Übergriffe seitens der Neonazis sind in Mittelfranken keine Seltenheit. Hinter der “Feindaufklärung” steckt eine konspirativ arbeitende Gruppe: Die Anti-Antifa Nürnberg

Der Störungsmelder dokumentiert die Anschläge in einer Chronologie von 2011/2012:

-In Fürth wird am 26. November 2011 ein Brandanschlag auf das Auto einer antifaschistischen Familie verübt. Der Sachschaden beträgt weit über 10.000€.

-Am 28. November greifen Neonazis in Weißenburg das Jugendzentrum (JUZ) und einzelne NazigegnerInnen an und versuchen ein Transparent mit der Aufschrift »Nie wieder Faschismus« in Brand zu stecken.

-Am 10. Dezember greifen Rechte erneut das JUZ Weißenburg an und brechen die Jalousien auf.

-Am 14. Dezember 2011 schmeißen Rechte die Scheiben des linken Stadtteilladen Komm e.V. in Nürnberg ein. Es entsteht ein Sachschaden von rund 5000€.

-30. Dezember 2011: FaschistInnen zerstechen die Autoreifen des ehemaligen Sprechers des Bürgerforum Gräfenberg und zerschlagen die Fensterscheiben und schütten Buttersäure in den Briefkasten des Geschädigten.

-In der Silvesternacht greifen 20 Neonazis das linksalternative Lokal „Störtebecker“ in Ansbach an. Anschließend attackieren sie KneipenbesucherInnen mit CS-Gas.

-Am 9. Januar 2012 zerstechen Neonazis die Reifen am Auto einer antifaschistischen Familie. Die Besitzerin des Wagens ist die Sprecherin des Fürther Bündnis gegen Rechts.

-In der Nacht vom 18. Auf den 19.02.2012 greifen Neonazis in Fürth den Infoladen Benario an, indem sie den Rollo aufbrechen und einen Stein durch die Fensterscheibe werfen. Der Angriff findet nur wenige Stunden nach  einem neonazistischen Aufmarsch in Fürth statt.

Alleine in Fürth entsteht seit 2007 ein Sachschaden von über 45.000€ durch neonazistische Gewalt. Die Betroffenen wurden alle schon vor Jahren auf der mittlerweile abgeschalteten Internetseite der „Anti- Antifa Nürnberg“ (AAN) mit Name, Bild und Adresse veröffentlicht.

Die Geschichte der Anti- Antifa

Besprühte Wohnungstüren linker Familien in Fürth © privat

Besprühte Wohnungstüren linker Familien in Fürth © privat

1972 wurde der Begriff „Anti- Antifaschismus“ das erste Mal in der extrem rechten Zeitung „Nation Europa“ verwendet. Ziel war es die bürgerliche Rechte und die extreme Rechte dazu zu bewegen, sich von der moralischen Tabuisierung des Faschismus zu lösen, da sich der Begriff „Faschismus“ durch antifaschistische Intervention zu einem Synonym für Terror wurde. Wenige Jahre zuvor hatte vor allem die 68- Bewegung die Verbrechen ihrer Vorfahren offensiv thematisiert und forderte öffentlichkeitswirksam deren Aufarbeitung. Das Jahr 1969 bedeutete für die bürgerliche und extreme deutsche Rechte zudem eine enorme politische Niederlage. Die NPD verpasste den Einzug in den Bundestag, die CSU/CDU war nicht an der Regierung beteiligt und der von der Rechten als „Vaterlandsverräter“ diffamierte Sozialdemokrat Willy Brandt wurde Bundeskanzler.

In dieser Zeit des Linksrucks radikalisierten sich die neonazistische Rechte und gründete eine „Illegale NSDAP“. Ihr Hauptschwerpunkt lag im Aktionismus gegen den politischen Gegner und Wehrsportübungen. Die Aktionen richteten sich gegen Migrant_innen, Juden und Jüdinnen, die (radikale) Linke und GewerkschafterInnen. Es kam zu Übergriffen auf Infostände, Schmieraktionen und Störungen von Veranstaltungen. Die militant agierenden Neonazis der „Illegalen NSDAP“ legten sehr viel Wert auf eine militärische Ausbildung und Bewaffnung, die ihnen u.a. die mittelfränkische „Wehrsportgruppe Hoffmann“ (Benannt nach ihrem Gründer Karl- Heinz Hoffmann, 1973) bot. Bis 1975, als im September in Wiesbaden die “NSDAP/Auslands- und Aufbauorganisation” (NSDAP / AO) gegründet wurde, hatten sich die Gruppen vernetzt und strukturiert. Ziel der NSDAP / AO war und ist es weltweit (illegales) neonazistisches Propagandamaterial zu verbreiten.

Angegriffenes Auto 2009 © Indymedia

Angegriffenes Auto 2009 © Indymedia

Organisiert waren in der konspirativ aufgebauten Gruppe etliche Neonazikader aus Deutschland und Österreich wie u.a. Christian Worch, Michael Kühnen Berthold Dinter und Gottfried Küssel. Ein weiteres Ziel der NSDAP / AO war es, eine gesellschaftliche Tabuisierung des Nationalsozialismus zu überwinden und nazistische Ideologie in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Um dieses Bestreben zu erlangen, wurde in der Tradition der „Schutzstaffel“ (SS) und der „Sturmabteilung“ (SA) der „Anti- Antifaschismus“ praktiziert.
Als Vorläufer der heutigen „Anti- Antifa“ Strukturen kann aber das 1985 von Christian Malcoci gegründete „Referat für Sicherheit“ (RfS) gesehen werden, dem etliche führende Nazikader angehörten. Das RfS war wiederum eine der zahlreichen Unterorganisationen des „Komitees zur Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf Hitlers“ (KAH) welches von Michael Kühnen ins Leben gerufen und dazu genutzt wurde Jugendliche anzuwerben und zu indoktrinieren. Ziel des RfS war es eine aktive, bundesweit strukturierte sog. „Feindaufklärung“ zu betreiben. Ebenfalls als Vorläufer für die „Anti- Antifa“ Arbeit kann die 1988 gegründete „Antikommunistische Aktion“ (Antiko) gesehen werden. Der Kronacher Kai Dalek übernahm ab 1991 die Leitung der Antiko. Kai Dalek profilierte sich im Nürnberger Raum als „Anti- Antifa“ Aktivist, der Antifa- Veranstaltungen beobachtete und Linke fotografierte.

Mittlerweile ist bekannt geworden, dass Dalek jahrelang für etliche Landesämter des Inlandsgeheimdienstes „Verfassungsschutz“ (VS) in der linken und rechten Szene spitzelte. Für bundesweite Schlagzeilen sorgte 1993 die Veröffentlichung der Anti- Antifa Zeitschrift „Der Einblick- Die nationalistische Widerstandszeitschrift gegen zunehmenden Rotfront- und Anarchoterror“. In dieser wurden über 250 Antifaschist_innen, Gewerkschafter_innen, Journalist_innen sowie linke- und alternative Treffpunkte mit Namen und Adressen genannt. Im Vorwort sprachen die MacherInnen von einer „Ausschaltung des politischen Gegners“, denen sie „unruhige Nächte bescheren“ wollten. Die Bundesanwaltschaft nahm die Ermittlungen auf und lies im Rahmen des Verfahrens Michael Petri und Sascha Chaves- Ramos verhaften. Diese waren die Betreiber des „Nationalen Infotelefons“(NIT) und riefen vor der Veröffentlichung des „Einblicks“ dazu auf Informationen über Antifaschist_innen zu sammeln.

Brandanschlag auf das Auto einer linken Familie 2011 © Indymedia

Brandanschlag auf das Auto einer linken Familie 2011 © Indymedia

Als diese nach einem Tag entlassen wurden, intervenierten Antifaschist_innen und veröffentlichten Stefane Cumic, einen führenden Aktivisten der „Gesinnungsgemeinschaft der neuen Front“ (GdNF) und Anti- Antifa Aktivisten, der daraufhin festgenommen wurde. Er machte gegenüber den Ermittlungsbehörden umfangreiche Aussagen und gab an, dass Norman Kempken (damals Rüsselsheim, heute Nürnberg) einen Großteil der Adressen sammelte. Kempken war auch presserechtlich Verantwortlich für den „Einblick“. Im Nahhinein wurde trotz umfangreicher Aussagen der Tatvorwurf der „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ fallen gelassen, Fragen zum Organisierungsgrad wurden während des Prozesses nicht gestellt und selbst der Richter stellte versäumte Ermittlungen im Bezug auf die Hintermänner fest. Somit blieb damals „Anti-Antifa“ als Struktur oder als Strategie der faschistischen Bewegung unangetastet.

Die Anti- Antifa Arbeit in Franken

1993 wurde auf einem Treffen des extrem rechten „Frankenrats“ die Gründung einer „Anti- Antifa“ Gruppe beschlossen, an der Neonazis jeder Couleur beteiligt sein sollten. Der Frankenrat galt als Führungsgruppe des „Deutschen Freundeskreises Franken“ (DFF). In diesem waren führende Mitglieder verschiedener Naziorganisationen organisiert, u.a. Jürgen Schwab (Nürnberg, Ex- NPD, Ex- REP, Sache des Volkes, Freies Netz Süd, Bund Frankenland), Kai Dalek, Uwe Meenen (Berlin, NPD, Bund Frankenland) und Falco Schüssler. Ebenfalls wurde die Zeitung „Junges Franken“ ins Leben gerufen, in der etliche KommunalpolitikerInnen, AntifaschistInnen und RechtsanwältInnen unter der Rubrik „Ausländerfreundlichster Mitbürger Frankens“ mit detaillierten Angaben über politisches und privates Umfeld, veröffentlicht wurden. Zu dieser Zeit versuchte sich auch die Aktivistin des „Nationalen Blocks“ (NB), Silke W., in das „Antifaschistische Bildungs-, Informations- und Dokumentationszentrum“ (Abidoz) in Nürnberg einzuschleichen. Interessiert hat sie sich fast ausschließlich für die Herkunft des Archivmaterials. Als ihr erfundener Lebenslauf und ihr rechter Hintergrund aufflogen, verschwand sie.

Anti- Antifa Transparent (2. v. r. Martin Wiese) © Timo Mueller

Anti- Antifa Transparent (2. v. r. Martin Wiese) © Timo Mueller


1996 versuchten regionale Aktivisten des „Freiheitlichen Volksblocks“ (FVB) einen Kirchweihburschenverein in Ziegelstein zu unterwandern. Der Unterwanderungsversuch endete mit einem Ausschluss von elf Kirchweihburschen. Der FVB war zu dieser Zeit die aktivste Neonazikameradschaft in Nürnberg.
Der Schwerpunkt der Anti- Antifa Arbeit des FVB der ursprünglich frankenweit praktiziert werden sollte, verlagerte sich auf Nürnberg, und so erreichten sie, dass in einigen Stadtteilen Linke, MigrantInnen und Andersdenkende immer mit Übergriffen seitens der Nazis zu rechnen hatten.
Nachdem der FVB nicht mehr existent war, setzte sich die Anti- Antifa Arbeit vor allem aus AktivistInnen der freien Kameradschaftsszene zusammen. Die „Skinheads Nürnberg“ (später „Nationalisten Nürnberg“) veröffentlichten eine Publikation mit dem Namen „Landser“ (angelehnt an die Bezeichnung eines Wehrmachtssoldaten) die insgesamt acht Mal erschien. Presserechtlich verantwortlich für die Zeitschrift war zuerst Andreas K. (Nürnberg), später dann Matthias Fischer (Fürth). In der dritten Ausgabe des „Landser“ wurde dann zum ersten Mal ein Anti- Antifa Bericht unter der Überschrift „Rote Zonen in Nürnberg“ veröffentlicht. In diesem werteten die VerfasserInnen öffentlich zugängliche Informationen über linke Nürnberger Infoläden und Parteibüros aus. Als AutorInnengruppe trat damals die „Anti- Antifa Franken“ auf. In dieser Ausgabe wurde auch „der freie Mitarbeiter Norman K.“ gegrüßt.

In den weiteren Ausgaben veröffentlichten sie einen Bericht über die Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Jugendlichen an einem Nürnberger Gymnasium. Im Zuge dessen auch eine eine engagierte Lehrerin mit Name und Bild im Landser veröffentlicht wurde. Im Vorfeld zu diesem Bericht tauchte ein jugendlicher Neonazi im Jugendantifacafé auf, der sich als Redakteur einer Schülerzeitung ausgab und Infos sammelte. Er gab später an, nicht auf eigene Faust gehandelt zu haben, sondern von der Anti-Antifa geschickt worden zu sein.

Ein typischer AAN Artikel (verpixel) © Screenshot TM

Ein typischer AAN Artikel (verpixel) © Screenshot TM

Ebenfalls versuchten sich die Aktivisten der „Anti- Antifa“ als ProzessbeobachterInnen und berichteten in einem Artikel über einen Prozess gegen Nürnberger Antifaschisten. Im Jahr 2001 erschien die vorerst letzte Ausgabe des „Landser“ und Andreas K. trat eine mehrjährige Haftstrafe an. Die Anti- Antifa Aktivitäten fielen damit aber nicht ab, sondern wurden im Rahmen der „Fränkischen Aktionsfront“ (FAF) fortgeführt.
Die FAF war bis zu ihrem Verbot im Januar 2004 (Verbotsgrund: „Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus“) die aktivste Neonazigruppe in Mittelfranken. Vertreten wurde die FAF vor Gericht von dem rechten Anwalt Frank Miksch (Fürth). Als führende Aktivisten galten Matthias Fischer, Christian Wilke (Nürnberg, Ex- NPD) und Norbert K. Das Ziel der FAF war es „Widerstand gegen die herrschenden antinationalen Zustände innerhalb des BRD Regimes zu leisten“. Welche Aggressivität und Entschlossenheit die FAF verkörperte wurde dem Abschlusssatz ihres Konzeptes deutlich. „Wer leben will, der kämpfe also, und wer nicht streiten will in dieser Welt des ewigen Ringens, verdient das Leben nicht“, das Zitat stammt von Adolf Hitler. In einigen Ausgaben sind AktivistInnen auch vermummt und teilweise bewaffnet abgebildet.
Über gute Kontakte verfügte die FAF auch zur „Kameradschaft Süd- Aktionsbüro Süddeutschland“. In dieser gehörte der Rechtsterrorist Martin Wiese (Reichersdorf) zu den führenden Aktivisten, der dann mit seinen Mittätern Karl- Heinz Statzberger (Markt Schwaben) und Thomas Schatt (München) einen Bombenanschlag auf die Grundsteinlegung des jüdischen Gemeindezentrums plante. Alle drei sind mittlerweile im „Freien Netz Süd“ (FNS) aktiv und übernehmen auch darin führende Rollen.
Auf der Internetseite „die Kommenden“, auf der die FAF eine Unterseite hatte, wurden sämtliche Anti- Antifa Artikel aus dem „Landser“ veröffentlicht. Zudem kann man die damalige Internetpräsenz als Vorläufer der späteren Internetseite der „Anti- Antifa Nürnberg“ (AAN) bezeichnen. Einige der Artikel und das Grundsatzpapier der AAN wurden schon auf der FAF Seite hochgeladen. In den Artikeln wurde sich u.a. damit gerühmt, dass ein „Entglasungskommando“, benannt nach einem verstorbenen NPD- Mitarbeiter aus Nürnberg, die Scheiben eines Nürnberger Infoladens einschmiss, oder die „Anti- Antifa“ in Erlangen einen „Linksextremisten geoutet“ hat. Teilweise waren aber Artikel von bundesweiten „Anti- Antifa“- Aktionen wie dem Brandanschlag auf einen linken Infoladen in Trier hochgeladen. In der Rubrik „Antifa- Infos“ wurde dazu aufgefordert „linke/antifaschistische Internetseiten“ und andere Informationen zu melden.

Nachdem Anfang Januar linke BetriebsaktivistInnen auf „die Kommenden“ veröffentlicht wurden, wehrten sich die Betroffenen juristisch dagegen und die Seite wurde durch jugendschutz.net und die Initiative „Internationales Netzwerk gegen Rassismus im Internet“ (INACH) vom Netz genommen. Doch auch das formelle Verbot der FAF und die Abschaltung von „die-kommenden“ ließen die Strukturen in Franken, aus denen sich Anti-Antifa als eine rechtsterroristische Strategie und Struktur speiste, unangetastet.

Die Anti- Antifa Nürnberg (AAN) und das Freie Netz Süd (FNS)

FNS- Führungsaktivist Matthias Fischer (rechts) neben Thomas Wulff © TM

FNS- Führungsaktivist Matthias Fischer (rechts) neben Thomas Wulff © TM

Kurz darauf ging die Homepage der „Anti- Antifa – Infos zu linksextremistischen Bestrebungen und antifaschistischer Gewalt“ online, welche als bundesweite „Anti- Antifa“ Internetplattform gedacht war. Die Anti- Antifa Nürnberg (AAN) war in den ganzen Jahren des Bestehens der Seite allerdings die einzige Gruppe, die eigene Recherche Berichte hochgeladen hat. Verwaltet wurde die Seite von dem amerikanischen Neonazi und führenden Kopf der NSDAP / AO, Gary Lauck, der den deutschen Anti- Antifa AktivistInnen den Kontakt zur „Dänischen Nationalsozialistischen Bewegung“ (DNSB) herstellte. Die Postfachadresse des DNSB diente dem „Einblick“ als Kontaktadresse.
In den Jahren 2006 bis 2008 wurden über vierzig Rechercheberichte auf der Seite der „Anti- Antifa Nürnberg“ (AAN) hochgeladen. Der AAN werden heute sämtliche führende AktivistInnen der mittelfränkischen Neonaziszene zugerechnet, die nach dem Austritt führender JN- und NPD Funktionäre aus der NPD, nun im bayernweit agierenden Neonazidachverband „Freies Netz Süd“ (FNS) tätig sind. In der Neonaziszene kursiert auch Merchandise der Anti- Antifa Nürnberg wie „AAN Schlüsselbänder“ und „AAN T-Shirts“, die an den Infoständen auf Demonstrationen, Konzerten und Kundgebungen verkauft werden. So soll, durch das Logo der AAN ein eigenes Label entstehen, mit dem sich v.a. Jugendliche zu einer konspirativ agierenden Gruppe zugehörig fühlen sollen. Zusätzlich soll durch den Vertrieb des Merchandise auch der Bekanntheitsgrad der AAN gesteigert werden. Führende Aktivist_innen wie Sascha Rudisch (Nürnberg), Lutz Passon (Niedermirsberg) und Matthias Fischer (Fürth) tragen ebenfalls den Merchandise und treten so als Vorbilder auf.

In den Jahren 2004-2009 verübten die Neonazis etliche Anschläge auf Wohnungen, Häuser und Autos von Antifaschist_innen v.a. in Fürth, Nürnberg und Gräfenberg. Die betroffenen Nazigegner_innen wurden allesamt vorher im Internet auf der Seite mit Name, Bild und Adresse veröffentlicht. In einem Fall bespritzen Anti- Antifa AktivistInnen auf einer Fläche von 14qm das Wohnhaus einer antifaschistischen Familie aus Fürth mit schwarzem Lack. In einem anderen Fall drangen tagsüber mehrere Neonazis in das Wohnhaus einer anderen antifaschistischen Familie aus Fürth ein und besprühten deren Eingangstüren mit neonazistischen Parolen. Zusätzlich wurden mehrere Autos zerstört (Scheiben eingeschmissen, Reifen zerstochen und mit Farbe besprüht) und die Gewerkschaftshäuser des DGB und der GEW angegriffen. Die Veröffentlichungen auf der Seite der AAN hatten vor allem das Ziel die Betroffenen einzuschüchtern und vor allem die antifaschistische Szene in Mittelfranken zu verunsichern, da die AutorInnen mit Hilfe von Psychogrammen versuchten einen Keil zwischen die Veröffentlichten zu treiben. Das Ziel dieser Psychogramme war, dass sich jedeR fragen sollte woher die Informationen stammen. Zusätzlich ist anhand der Veröffentlichungen festzustellen, dass ein großer qualitativer Unterschied zwischen den einzelnen Berichten besteht, bei denen teilweise ein relativ hohes sprachliches Niveau auffiel. Die AAN professionalisierte sich also mit zunehmender Zeit. In den Jahren 2007-2009 häuften sich die Anschläge massiv, was von einer steigenden Gewaltbereitschaft der Neonazis zeugt. Auffallend ist ebenfalls, dass einige Anschläge nach bestimmten antifaschistischen Aktionen begangen werden. Nachdem im Nürnberger Stadtrat über den Antrag der Linken Liste diskutiert wird, die vorgeschlagen haben den FNS- Aktivisten Sebastian Schmaus das Misstrauen auszusprechen und ihm zum Rücktritt aufzufordern, wird das Haus einer antifaschistischen Familie aus Nürnberg mit braunen Farbbeuteln beschmissen. Teile der Familie waren vorher auf der Internetplattform der AAN veröffentlicht worden.
Bei den Stadtratswahlen 2008 in Fürth versucht die NPD mit ihrem Spitzenkandidaten Matthias Fischer ins Rathaus einzuziehen. Nachdem sie es aufgrund antifaschistischer Arbeit nicht schaffen, die 385 benötigten Unterschriften zu sammeln, die sie dazu berechtigt hätte an den Wahlen teilzunehmen, greifen Neonazis das Haus einer antifaschistisch aktiven Familie in Fürth an.
Zwischenzeitlich wurde durch AntifaschistInnen ein Skandal öffentlich gemacht: Polizeibeamte griffen bei Ermittlungen gegen Linke GlobalisierungsgegnerInnen auf Material der Anti-Antifa zurück. In diesem Zusammenhang kam auch zu Tage, dass bereits 2003 die Polizei intern wegen dem Verdacht ermittelte, dass Inhalte von Polizeidatenbanken an die Nazis der Anti-Antifa weitergegeben wurden. Es stand der Verdacht einer wechselseitigen Zusammenarbeit von PolizistInnen und der Anti-Antifa im Raum. In einem Strategiepapier der Anti-Antifa schrieben die Nazis, dass sie u.a. auch Informationen von Behörden nutzen würden. In einem anderen Grundsatzpapier steht man solle „private Kontakte zu Polizisten, Justiz- und Finanzbeamten und städtischen Angestellten“ nutzen um an Informationen zu gelangen.
Im Januar 2010 standen die beiden Anti- Antifa- Aktivisten Michael Reinhardt (Fürth) und Sebastian Schmaus (Nürnberg) vor Gericht. Sie wurden angezeigt, weil einige Bilder auf der Seite der AAN eindeutig von ihnen erstellt wurden. Bei den Hausdurchsuchungen fanden die ErmittlerInnen auf dem PC‘s der beiden mehrere Portraitbilder von AntifaschistInnen. Nachdem die Angeklagten sich in der ersten Instanz lediglich über ihre Anwälte Frank Miksch (Fürth) und Stefan Böhmer (Erlangen) verteidigen liesen und zu 2000€ (Michael Reinhradt) und 6400€ (Sebastian Schmaus) Geldstrafe verurteilt wurden, legten diese Berufung gegen das Urteil ein. In der zweiten Instanz gestanden die Angeklagten, die Fotos erstellt und dann an die Kontaktadresse der AAN geschickt zu haben. In dem Prozess wird allerdings nicht darauf eingegangen, wer zur Struktur der AAN gehört und welche Rolle die beiden Aktivisten in dem Projekt AAN spielen. Ein Staatschutzbeamter der Nürnberger Polizei gibt an, dass im Terminkalender von Schmaus und Reinhardt immer wieder als Termin „Dicker“ eingetragen war. Laut seiner Einschätzung ist dies ein Pseudonym für den „Anti- Antifa“- Aktivisten und FNS- Führungsaktivist Norman Kempken (Nürnberg). Auch diesem Verdacht wurde von der Justiz nicht nachgegangen.
Nicht nur in Franken setzt sich der „Anti- Antifa“- AktivistInnenstamm aus führenden Mitgliedern der regionalen Szene zusammen. In Mittelfranken stechen aber vor allem der BIA- Stadtrat Sebastian Schmaus, Michael Reinhardt (Fürth), Norman Kempken (Nürnberg), Matthias Fischer (Fürth), Lutz Passon (Niedermirsberg) und Kai Zimmermann (Fürth) als Aktivisten der Anti- Antifa hervor. Alle genannten haben Führungsrollen im FNS inne und treten auf Demonstrationen als Ordner, Organisator oder Redner auf. Auch weniger bekannte Aktivisten wie Daniel H. (Lauf), Christoph P. (Fürth), Rene G. (Nürnberg), Marc P. (Fürth) und Stefan M. (Nürnberg) treten auf öffentlichen Aktionen der extrem Rechten als Anti-Antifa Aktivisten auf.
Ende 2008 wird erneut die Internetpräsenz der Anti- Antifa in Nürnberg nach antifaschistischer Intervention vom Netz genommen. Seitdem fungiert die Anti- Antifa ohne eigene Internetpräsenz. Zwischendurch veröffentlichten sie auf der Seite des deutschen Ablegers von „Altermedia“ eine Stellungnahme zum Verlust ihrer Internetpräsenz und einem Bericht über die Entglasung eines linken Nürnberger Stadtteilladens.

Anti- Antifa Aktivisten bei einer linken Kundgebung  2011 v.l.n.r. Kai Zimmermann, Marc P. Sebastian Schmaus, Michael Reinhardt ©TM

Anti- Antifa Aktivisten bei einer linken Kundgebung 2011 v.l.n.r. Kai Zimmermann, Marc P. Sebastian Schmaus, Michael Reinhardt ©TM

Seit November 2011 häufen sich die neonazistischen Anschläge in der mittelfränkischen Region erneut. Kurz nach der Haftentlassung des FNS- Kaders Matthias Fischer werden wieder Autos, Häuser und Infoläden angegriffen. Den qualitativen Höhepunkt der rechten Gewalt stellt dabei der Brandanschlag auf das Auto einer antifaschistischen Familie in Fürth dar.

Mittlerweile werden die „Anti- Antifa“ Berichte auf der Seite des „Freien Netz Süd“ (FNS) veröffentlicht. Gekennzeichnet sind diese Artikel mit einem Foto als Header, welches ein Schlüsselband mit dem Schriftzug „Anti Antifa“ zeigt. Dasselbe Logo verwendete die AAN auch als Motiv für Aufkleber, die für die Seite werben sollten. Bei den heutigen Berichten veröffentlichen die Neonazis dabei aber nur Menschen mit Name und Foto, von denen sie ausgehen, dass diese Personen des öffentlichen Interesses sind. Von anderen wird der Nachname nicht ausgeschrieben. Auffallend ist hierbei, dass die heutigen Rechercheberichte etliche inhaltliche Fehler enthalten.
Als Autor einiger Bilder ist „Kai Zimmermann“ angegeben. Dieser fungiert auf Demonstrationen immer wieder als Filmer von Gegendemonstrant_innen. Videobilder und Fotos dieser Demonstrationen erscheinen wenige Tage später dann auch auf der Internetseite des FNS. Auch auf bundesweiten Neonazidemonstrationen agieren die Nürnberger Neonazis als Anti- Antifa- Aktivisten.
In den letzten Jahren kam es auch immer wieder zu Versuchen der Anti-Antifa, verdeckt bei linken Veranstaltungen zu spionieren. Dabei profilierten sich AktivistInnen wie u.a. Jürgen Schwab (Nürnberg), Martin A. (Straubing), Fred B. (Nürnberg) und Sebastian Schmaus. Diese Aktionen wurden aber meist schnell enttarnt. Sehr dilettantisch stellte sich dabei Sebastian Schmaus an, der auf einer Kundgebung in Geiselhöring 2006 gegenüber Nürnberger AntifaschistInnen behauptete, er sei ein „Genosse aus Nürnberg“.

Teilweise wird aber auch ganz offen agiert. Bei einer globalisierungskritischen Demonstration in Fürth fotografierten Kai Zimmermann und Christoph P. die DemonstrationsteilnehmerInnen. Bei einem öffentlich beworbenen Infostand einer migrantischen linken Gruppierung in Fürth (Juni 2012) waren wieder Zimmermann und P. anwesend und versuchten die linken Aktivist_innen zu fotografieren.
In Fürth kam es im Jahr 2006 zu einer Spähaktion von Anti- Antifa Aktivisten, bei denen drei Neonazis, u.a. der wegen gefährlicher Körperverletzung derzeit inhaftierte Nazikader Peter Rausch (Fürth) die Mitglieder der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ auf dem Schulhof eines Fürther Gymnasiums filmten, fotografierten und später versuchten mit Teleskopschlagstöcken bewaffnet anzugreifen.
Die AAN veröffentliche zudem eine Grundsatzschrift „Frauen und die Anti- Antifa“ auf ihrer Internetseite, die beabsichtigte, Frauen auf die Dringlichkeit der „Anti- Antifa“- Arbeit aufmerksam zu machen. Das Papier weist darauf hin, dass „nicht selten Frauen für diese wichtige Arbeit besondere Begabungen und Kompetenzen besitzen“. Auffallend ist, dass sehr selten Naziaktivistinnen auf rechten Aufmärschen mit Video- und Fotokamera ausgestattet sind. Dafür werden diese aber als verdeckte Akteurinnen auf antifaschistischen Demonstrationen eingesetzt. Das letzte Mal flog eine solche Aktion bei einer antikapitalistischen Demonstration 2011 in Fürth auf. Doch auch Neonazikader wie Jürgen Schwab und Norman Kempken versuchen linke Gruppierungen und Kundgebungen auszuspionieren.
Kempken tauchte Anfang 2012 bei einem Nürnberger Institut im Innenhof auf, wurde aber schnell erkannt und zur Rede gestellt. MitarbeiterInnen des Instituts wurden in jüngster Vergangenheit schon öfters auf der Internetseite des FNS veröffentlicht. AntifaschistInnen gehen davon aus, dass dies eine Ausspäh Aktion für einen weiteren Anschlag war.
Szeneintern prahlen die AktivistInnen der AAN mit ihren begangenen Anschlägen. Die jüngste Anschlagserie in Mittelfranken richtete sich ausnahmslos gegen Antifaschist_innen, die zuvor von der AAN veröffentlich waren. Direkte Anschläge und Übergriffe sind in der Logik der Neonazis der nächste Schritt nach der Bedrohung und Hetze im Internet. Es handelt sich dabei nicht um eine „Auseinandersetzung von Links- und Rechtsextremisten“ und schon gar nicht um Einzeltaten. Vielmehr verfolgt die Anti-Antifa nun ihre Strategie mit Mitteln der offenen Gewalt.

FNS- Führungsaktivist Norman Kempken (Mitte) © Timo Mueller

FNS- Führungsaktivist Norman Kempken (Mitte) © Timo Mueller

Was für AntifaschistInnen verwunderlich ist: Es existiert keine klandestin arbeitende Untergrundstruktur der AAN. Die Anschläge werden nach Informationen aus der rechten Szene von den bekannten RepräsentantInnen der „Anti- Antifa“ verübt.
Die Polizei konnte bislang bei keinem einzigen Anschlag der letzten Jahre einen Ermittlungserfolg vorweisen. Laut dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sei auch nicht bekannt, wer hinter der AAN steckt. AntifaschistInnen weisen allerdings seit Jahren auf die AktivistInnen der AAN hin.
Ungeklärt bleibt auch die Rolle von Verfassungsschutz und Polizei bei der inzwischen fast zwei Jahrzehnte existierenden Anti-Antifa Arbeit in Franken. Ungereimtheiten und Verdachtsmomente gab es zu genüge. Von dem Unwillen der Behörden die Anti-Antifa Strukturen aufzudecken und zu verfolgen, über belegte Fälle des Informationsaustauschs zwischen Neonazis und Behörden bis zur Rolle von Verfassungsschutzagenten wie Didier Magnien und Kai Dalek. Beide unterstützen in der rechten Szene die Anti-Antifa Aktivitäten und bauten die Strukturen teilweise auf. Nach Bekanntwerden der Verstrickungen staatlicher Behörden in die Struktur und die Morde des NSU muss die Möglichkeit, dass in Franken nicht nur einfältige Neonazis isoliert agieren, in Betracht gezogen und offensiv thematisiert werden. Zumal die NSU – die gefährlichste rechtsterroristische Nazistruktur der letzten Jahre – jedenfalls gute Kontakte nach Franken hatte – ungeklärt ist noch zu wem. Auf der Telefonliste des NSU- Terroristen waren zumindest zwei Nürnberger Adressen und Telefonnummern genannt: Die von der ehemaligen Nazikneipe „Tiroler Höhe“ und von dem führenden FNS- Aktivisten Matthias Fischer.

Kategorien: Bayern, bundesweit
Leser-Kommentare
  1. 1.

    … eine konspirativ arbeitende Gruppe: Die Anti-Antifa Nürnberg
    vs.
    Es existiert keine klandestin arbeitende Untergrundstruktur der AAN.

    Ja – was denn nun? Konspirativ und klandestin sind Synonyme.

  2. 2.

    Danke für diesen ausführlichen und interessanten Artikel!
    Das Thema rund um NSU, Anti-Antifa und Verfassungsschutz wird vermutlich auch noch richtig interessant. Aus Bayern hat man von VS- Skandalen ja noch nicht so viel gehört, mal sehen wann das deckeln vorbei ist!

    • 25. Januar 2013 um 21:20 Uhr
    • Freiheit
  3. 3.

    [...] via störungsmelder: Anti- Antifa Nürnberg: Bedrohungen, Angriffe, Anschläge [...]

  4. 4.

    [...] Quelle: ZEIT-online (Störungsmelder) [...]

  5. 5.

    Mit Verlaub: Sie müssen auch den ganzen Satz lesen ;)
    Die AAN ist eine konspirativ arbeitende Gruppe.
    vs.
    Die Anschläge werden anscheinend nicht (wie vermutet wurde) von einer klandestinen UNTERGRUNDSTRUKTUR der AAN verübt.

    Da geht es um zwei verschiedene Sachen!
    Erst denken, dann reden ;)

    • 25. Januar 2013 um 22:09 Uhr
    • @ Narrenschiffer
  6. 6.

    [...] Vollständiger Artikel [...]

  7. 7.

    Sehr guter Artikel. Mir stösst aber ziemlich auf, dass die von den Nazis begangenen Sachbeschädigungen als Höhepunkt dargestellt werden… Der erwähnte Nazi Peter Rausch hat einen jungen Antifachisten am Nürnberger Plärrer totgeprügelt. Er musste eine halbe Stunde wiederbelebt werden und lag wochenlang im Koma. Und sonst gab es besonders in Fürth einige bekannte Fälle bei denen Nazis Menschen körperlich angegriffen haben die nicht in ihr Nazi-Weltbild passen. Und das schlimme an den Sachbeschädigungen ist kaum die Sachbeschädigung als solche (kann ja durchaus auch positiv eingesetzt werden), sondern das Nazis diese begangen haben und damit das Ziel verfolgten Antifaschisten zu schädigen und einzuschüchtern. Aber auch das ist nichts was sich die Nazis gepachtet haben. Antifaaktivisten handeln mit unter genauso und wehren sich auch in der Region Nürnberg Erlangen Fürth gegen das Erstarken der Neofaschisten. In diesem Falle aber zu Recht, wenn auch rechtswidrig. Ich finde es falsch immer für die Propaganda für die Angriffe der Nazis zu sorgen nachdem sie Menschen angegriffen haben, wenn nicht auch die Aktionen der Antifaschisten verbreitet und besonders verteidigt werden. Wie der Autor schon betonte kann man sich hierbei aber nicht auf Polizei und Staat verlassen. Der Feind in Deutschland steht immer noch links. Daran wird sich auch nichts ändern, da linke, antikapitalistische Politik immer die wirtschaftlichen Verhältnisse verändern will. Ein Staat, dessen Aufgabe es ist genau diese Ausbeutungsverhältnisse zu gunsten einer kleiner Minderheit aufrecht zu halten bekämpft natürlich Linke und hoffiert Faschisten, da deren Probloemlösungen immer noch mehr im Sinne der Kapitalisten liegen als eine Revolution der Linken. Der Große Teil der Leserschaft dieser Zeitung wird mir da zu stimmen können…

    • 26. Januar 2013 um 23:23 Uhr
    • Verhamrmlosung
  8. 8.

    Sehr guter und informativer Artikel. ich bin beeindruckt, da könnte sich der sogenannte Verfassungsschutz mal eine Scheibe von abschneiden – wenn sie das denn überhaupt wollten…

    • 27. Januar 2013 um 20:06 Uhr
    • markus scheibling
  9. Kommentar zum Thema

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