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Video dokumentiert Nazi-Angriff in Dortmund

 

Das Video zeigt den Angriff von Neonazis am Sonntag auf die Europa-Wahlparty im Dortmunder Rathaus.

24 Kommentare

  1.   atomico

    ich versteh es nicht ganz – ich war auf einigen antifa demos wo es bei solchen situationen für antifas sofort platzverweise gab…




  2. Also unter “Nazi-Angriff” hatte ich mir eigentlich etwas noch Heftigeres vorgestellt und war dann froh, dass es sich offenbar um eine der links wie rechts nicht gerade selten stattfindenden Rumpöbeleien und Schreiattacken handelte. Übrigens, man mag es bedauern, aber die Forderung “Ausländer raus” erfüllt lt. Urteil des Bundesverfassungsgerichtes von 2010 nicht per se den (strafbaren) Straftatbestand der Volksverhetzung.

    Allerdings warnte damals der SPD-Bundestagsabgeordnete und Rechtsextremismusexperte Sebastian Edathy die Neonazis: “Der Beschluss ist keinesfalls ein Freibrief für rechtsextreme Propaganda”, sagte er ZEIT ONLINE. Die Gerichte müssten zukünftig nur darauf achten, auch andere Veröffentlichungen, wie Flugblätter oder Internetseiten, in die Urteilsbegründung miteinzubeziehen.

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-03/auslanderhetze-urteil-augsburg

  3.   Johannes Radke

    Lieber Herr Neidhardt,
    das ist ja auch nur ein Ausschnitt, nur ein kleiner Teil der Gewalttaten ist in dem Video zu sehen. Die Fotos zeigen auch noch andere schlimme Szenen. Davon gibt es aber kein bewegtes Bild.

  4.   Nuri Kir

    Nazis gabes in Deutschland aber vor 35 jahren Haben die Sowas Nie gewagt direck auf die dresse bekommen.
    Heute ist légal,weil die von vie le Politikern ,unternehmern unterschuetz
    Werden.
    Es erinert Sich Wie damals Wie Adolf Hitler in politik Ging UND mit wenige leute Rathauser ueberfiehl UND spaeter mit tricks UND gesetzluecken so Wie Nationalgefuehlen von Armen spielt noch hinzu zwangsweise menschen Fuer National sozialismus waehlen liss
    Mit Eine Mandant in Rathaus wollten die genau das ausueben Wie damals
    Das Sie Ohne konsequensen Auslaender feindliche ausserungen schreien koennen

  5.   Max

    Lieber Herr Radke,

    es ist natürlich offensichtlich, dass die Nazis auf Gewalt aus waren. Aber ist es nicht auch korrekt, dass die Auseinandersetzung nicht ausschließlich von Seiten der Nationalsozialisten geführt wurde= Fest steht ja: ca. 12-30 Nazis marschieren zum Rathaus, rufen “Deutschland den Deutschen, Ausländer raus” usw. Dort treffen sie auf eine größere Personenanzahl, die augenscheinlich von dem Vorhaben der Nazis wusste. Die Personengruppe verhindert, dass die Nazis ins Rathaus gehen. Damit spricht eine größere . Dass die Nazis offenbar auf die Eskalation vorbereitet waren (u.a. Pfefferspray) ist klar und die Eskalation war ja mutmaßlich auch gewollt von den Nazis (sind ja schließlich Nazis, machen wir uns nichts vor, das sind überwiegend Gewalttäter bzw. Sympathisanten eben jener). Politisch finde ich es auch nicht schön, wenn Nazis in unser Rathaus einmarschieren, aber dann zur Selbstjustiz zu greifen bzw. in einer Bürgerwehr anderen Menschen Grundrechte abzusprechen, halte ich für äußerst problematisch. (Nebenbei: Wenn viele Leute von einem bevorstehenden “Nazi-Sturm” wissen, wieso rufen sie nicht die Polizei?!)

    Das als “Naziangriff” zu bezeichnen, finde ich sehr problematisch (und es verhöhnt auch in gewisser Weise die Opfer von “wirklichen” Naziangriffen, nämlich z.B. wenn Nazis aus ideologischer Überzeugung Opfer angreifen). Ist hier nicht ggf. der Tatbestand der Nötigung erfüllt, wenn eine Personengruppe (Linke) andere Personen (Rechte) nicht zu einer öffentlichen Versammlung lässt, ihnen den Weg versperrt (was ja schließlich zu der Gewalteskalation geführt hat)?

    Verstehen Sie mich nicht falsch, ich hege keinerlei Sympathie für die Nazis, die ja offenkundig gewalttätig sind, aber halte eine solche Aktion/Handlung seitens eines Mobs, der andere Menschen an der Wahrnehmung bürgerlicher Rechte (Versammlungsfreiheit) hindert, nicht gerade positiv. Definitiv verantwortungslos handelte meinermeinung nach aber auch die Polizei. Soetwas war ja offenbar in Dortmund zu erwarten. Dann muss die Polizei auch vor Ort sein.

  6.   Ali

    Die Polizei bleibt zurückhaltend und die Gegendarstellung der Rechten lässt nichts gutes erahnen.

    Sieht so aus, als ob es sich eben nicht um einen gezielten Naziangriff, sondern auf eine gezielte Provokation gehandelt hat.

    Leider haben dann die Autonomen überreagiert und die Situation ist eskaliert.

    Man muss aber kein Hellseher sein um zu wissen, dass es kein Verbot der Rechten geben wird. Die haben nach all den Jahren gelernt und provozieren immer bis an den Rand des Legalen. Auch hier in diesem Fall werden sie wohl längerfristig als Gewinner aus der Sache hervorgehen.


  7. […] Dortmund marschieren am Abend der Europawahl Nazis hassend die Straßen vor dem Rathaus auf und ab, rufen lautstark „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ und verprügeln mutige Menschen, die […]

  8.   Irmela Mensah-Schramm

    An einige Kommentatoren meine Feststellung:
    Wäre die Polizei entsprechend frühzeitig gegen die Nazis vorgegnagen, wäre dies sicher nicht eskaliert!
    Es gab Vorwarnungen und man muss sich wirklich fragen, ob derartige Aktionen zu verhindern beabsichtigt war?

    Fest steht, dass wir uns darauf einstellen müssen, es mit gesenkter Hemmschwelle der Neonazis zu tun zu haben.
    Zudem erfüllen “Ausländer Raus” Rufe den Straftatsbestand der Volksverhetzung………