Wir müssen reden. Über Nazis. Ein Blog

Autoren Archiv von Theo Schneider

Berliner Neonazis demonstrieren für „Satansmörder“ und gegen NSU-Gedenken

Von 30. Oktober 2014 um 12:44 Uhr
Plakat gegen Neonazis im Berliner Ortsteil Plänterwald

Plakat gegen Neonazis im Berliner Ortsteil Plänterwald

Eine für morgen geplante Antifa-Protestkundgebung vor einem Neonaziversand in Berlin-Plänterwald provoziert eine rechte Gegendemo. Der Versandhändler ist kein Unbekannter, sondern genießt als „Satansmörder von Sondershausen“ Kultstatus in der Szene. Weiter…

Kategorien: Berlin

Who-is-Who der Trümmertruppe: NPD-Büroeröffnung in Berlin

Von 20. Oktober 2014 um 15:54 Uhr
Antifaschisten protestieren vor der NPD-Zentrale in Berlin-Köpenick © Uffmucken

Antifaschisten protestieren vor der NPD-Zentrale in Berlin-Köpenick © Uffmucken

Der EU-Parlamentarier Udo Voigt eröffnete am Samstag in kleiner Runde ein „Bürgerbüro“ in der NPD-Zentrale in Berlin-Köpenick. Unter den Gästen befanden sich neben Parteiprominenz auch militante Neonazis und zwei ehemalige Stasi-Spitzel. Weiter…

Kategorien: Berlin, bundesweit

Hellersdorf: Neonazis versuchen Büro von Flüchtlingsunterstützern zu stürmen

Von 8. Oktober 2014 um 15:46 Uhr
Flüchtlingsunterstützer von "Hellersdorf hilft", hier bei einer Menschenkette mit Spenden für Asylsuchende © Theo Schneider

Flüchtlingsunterstützer von “Hellersdorf hilft”, hier bei einer Menschenkette mit Spenden für Asylsuchende © Theo Schneider

Am Dienstagabend drangen im Berliner Ortsteil Hellersdorf 15 Rechtsextreme in den Vorraum der Begegnungsstätte „LaLoka“ ein, in dem die Initiative „Hellersdorf hilft“ regelmäßig ihr offenes Plenum abhält. Mit martialischem Auftreten und rassistischen Parolen versuchten die Neonazis die Anwesenden einzuschüchtern. Erst die Polizei konnte dem Spuk ein Ende machen. Weiter…

Kategorien: Berlin

Komparsenfirma feuert Neonazi nach Auftritt bei “Berlin Tag & Nacht”

Von 25. September 2014 um 18:24 Uhr
Patrick Killat bei einem blockierten NPD-Aufmarsch in Berlin im April 2014 © Theo Schneider

Patrick Killat bei einem blockierten NPD-Aufmarsch in Berlin im April 2014 © Theo Schneider

Gerade erst hat die Polizei sein Konzert in Berlin-Mitte verhindert, jetzt feuert ihn auch noch seine Komparsen-Firma. Es läuft nicht gut für den Berliner Nazirapper Patrick Killat, alias „Villain051“. Trotzdem will am kommenden Wochenende das rechtsextreme Rapduo „A3stus“ um Killat in einem einschlägigen Szenetreffpunkt im brandenburgischen Finowfurt auftreten. Weiter…

Kategorien: Berlin, Brandenburg

Berliner Polizei verhindert Konzert von Nazirapper

Von 1. September 2014 um 15:01 Uhr
Patrick Killat bei einem blockierten NPD-Aufmarsch in Berlin im April 2014 © Theo Schneider

Patrick Killat bei einem blockierten NPD-Aufmarsch in Berlin im April 2014 © Theo Schneider

In der Nacht zu Sonntag löste die Polizei in Berlin-Mitte ein Treffen von rund 30 Rechtsextremen auf, die ein Konzert planten. Unter den Teilnehmern befand sich auch Nazirapper Patrick „Villain051“ Killat, der vor allem durch rassistische Hetze gegen Geflüchtete in Hellersdorf Bekanntheit erlangte. Weiter…

Kategorien: Berlin, Brandenburg

Wieder gewalttätiger Zwischenfall mit Berliner NPD-Chef

Von 17. Juli 2014 um 15:20 Uhr
Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke während der Pfeffersprayattacke seines Fahrers © Indymedia

Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke während der Pfeffersprayattacke seines Fahrers © Indymedia

Er kann es offenbar nicht lassen: Der Berliner NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke soll gestern im Rahmen einer Unterschriftensammlung im Brandenburgischen Strausberg Gegendemonstranten mit Pfefferspray attackiert haben. Seit Monaten macht der Berliner NPD-Chef in erster Linie durch Straftaten auf sich aufmerksam. Weiter…

Kategorien: Berlin, Brandenburg

Blutiger Szenestreit in Berlin

Von 16. Juli 2014 um 14:09 Uhr
Das Neonazipärchen Julia S. und Marco Oemus auf einem Aufmarsch in Berlin © Theo Schneider

Von den eigenen Leuten zusammengeschlagen: Das Neonazipärchen Julia S. und Marco Oemus abei einem Aufmarsch in Berlin 2012  © Theo Schneider

Fünf Neonazis haben am Wochenende offenbar einen ihrer eigenen “Kameraden” mit Schlagstöcken angegriffen und verletzt. Auch die Verlobte des Angegriffenen wurde bei dem Überfall verprügelt. Sie erlitt einen Nasenbeinbruch.  Das Pärchen stammt aus dem Ortsteil Niederschöneweide. Die beiden Opfer Marco Oemus (33) und Julia S. (21) gehören selbst seit Jahren der Neonazi-Szene an. Sie sollen interne Abweichler sein. Der Angriff war offenbar eine Racheaktion. Weiter…

Kategorien: Berlin

Gericht erklärt Schmidtke zu einem der Köpfe von NW-Berlin

Von 19. Mai 2014 um 17:06 Uhr
Mittlerweile Dauergast vor Gericht: Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke © Theo Schneider

Mittlerweile Dauergast vor Gericht: Berliner NPD-Chef Sebastian Schmidtke © Theo Schneider

Heute wurde der Berliner NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke in Berlin nun zum dritten Mal binnen kürzerer Zeit zu einer mehrmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Diesmal könnte die Gerichtsentscheidung allerdings weitreichende Folgen für ihn haben: Das Gericht war in seiner Urteilsbegründung fest davon überzeugt, dass Schmidtke „ganz klar an der Organisationstruktur“ der Neonazi-Website www.nw-berlin.net beteiligt gewesen ist. Jahrelang hatte er  geleugnet mit dem rechten Aktionsnetzwerk etwas zu tun zu haben, das im Internet strafbare Inhalte verbreitete und Nazigegner bedrohte. Weiter…

Kategorien: Berlin

Kundgebung nach rechtem Brandanschlag in Berlin-Köpenick

Von 4. Mai 2014 um 20:42 Uhr
Protest im Berliner Allende-Viertel gegen Rassismus und rechte Gewalt  © Theo Schneider

Protest im Berliner Allende-Viertel gegen Rassismus und rechte Gewalt © Theo Schneider

Als Reaktion nach einem rechten Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft in Berlin-Köpenick demonstrierten am Sonntag 120 Menschen gegen Rassismus. Weiter…

Kategorien: Berlin

Bildergalerie: Berliner NPD scheitert an Massenblockaden

Von 27. April 2014 um 17:12 Uhr
Polizisten stehen tausenden Blockierern an der Jannowitzbrücke gegenüber © Theo Schneider

Polizisten stehen tausenden Blockierern an der Jannowitzbrücke gegenüber © Theo Schneider

Tausende Menschen verhinderten am Samstag einen geplanten Aufmarsch der NPD durch Berlin-Kreuzberg. Frühzeitig wurde durch zahlreiche Menschen jede mögliche Wegstrecke der Neonazis durch Massenblockaden versperrt, die gegen „Kreuzberger Verhältnisse“ durch den alternativen Stadtteil ziehen wollten. Mit langen Gesichtern und unverrichteter Dinge hieß es nach dreieinhalb Stunden für die 120 NPD-Anhänger, zum Teil extra aus anderen Bundesländern angereist, einpacken und abfahren.  Der Tag stellt einen weiterreden Dämpfer für die strukturell und personell kriselnde Berliner Neonaziszene dar, die das Scheitern in Berlin allerdings gewohnt ist. Ein Teil von ihnen zog am Nachmittag noch mit einem kurzen Aufmarsch durch Adlershof gegen eine geplante Asylunterkunft. Insgesamt vier NPD-Teilnehmer wurden festgenommen: Drei hatten bei der Anfahrt aus dem Lautsprecherwagen heraus Gegendemonstranten mit einem Feuerlöscher angegriffen, die vierte Festnahme erfolgte nach einer volksverhetzenden Rede. Weiter…

Kategorien: Berlin