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Volvo 142 mit Heißstart-Problemen

Sehr geehrter Herr Keßler,

fahre einen Volvo P142(siehe Bild) Bj.74 mit B20-Motor und Zenith CD175-Vergaser waehrend des Sommers im Alltagsbetrieb.

EU-C142H.JPG

Der Motor hat knapp 300.000 auf dem Tacho, laeuft aber noch recht gut,
braucht knapp 10 l/100km, der Wagen ist vor ein paar Tagen ohne Theater durch die AU gekommen.

Nur der Vergaser macht bei warmen Aussentemperaturen Probleme, wenn man den Motor bei Aussentemperaturen ueber +10 Grad abstellt, springt er in der ersten halben Stunde nach dem Abstellen nur nach langer „Orgelei“ wieder an. Das ist ziemlich laestig, wenn man z.B. einkaufen faehrt.
Macht man aber die Haube eine Minute auf, um den Vergaser abzukuehlen, springt er sofort ohne jedes Theater an, auch im Hochsommer und nach Bergfahrten.

Hatte schonmal daran gedacht, ueber Thermosschalter einen Luefter auf den Zenith-Vergaser „pusten“ zu lassen, damit der vor dem Wiederstart sein Fieber verliert.

Haben Sie eine bessere Loesung auf Lager?

Gruss – GP

Antwort vom Autopapst:

Hallo Günther,

recht ingenieus, Ihre Idee mit dem Lüfter! Wahrscheinlich würde das aber nichts bringen; versuchen Sie doch mal die „Hämmerchen“-Methode! Wenn der Volvo mal wieder nicht will, einfach mit einem kleinen (!!) Hammer gegen die Schwimmerkammer klopfen. Das löst das Nadelventil und sorgt für frischen und kühlen Sprit. Wenn das hilft, klemmt das Nadelventil. Das bedeutet: Austausch des Ventils, dabei würde ich gleich den Schwimmer mit erneuern. Das ganze ist eine Kleinigkeit, vergesssen Sie beim Ersatzteil-Einkauf nicht den Dichtsatz für den Vergaser. Die richtigen Quellen für die Teile kennen Sie hoffentlich? Wenn nicht, Mail genügt…..

 

Ein Auto für die Ewigkeit?

Guten Tag,

ich hoffe, daß ich mit dieser Mail bei Ihnen richtig sind, schließlich geht es um das Problem, daß unser Auto eben keine Probleme hat. Es handelt sich um einen Audi 80 Avant TDI, Baujahr 1993, mit ca. 170.000 km auf der Uhr. Zunächst wurde er 5 Jahre von meinem Vater gefahren. Recht wenig, aber Diesel war Pflicht wegen den gelegentlichen Fahrten ins Ausland, wo bleifreies Benzin zu der Zeit kein Thema war. So langsam kommen bei uns jetzt einige km zusammen.
Der Verbrauch liegt zwischen 5,5 und 6,5 Liter.

Das Auto läuft und läuft und läuft. Mal abgesehen von einer neuen Zylinderkopfdichtung vor ca. 2 Jahren, bei der sich die lokale
Audi-Werkstatt nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat: sie brauchten 2 Anläufe, und beim 2. leckte der Turbo. Deren Aussage: ein neuer muß rein. Aussage einer kleinen Werkstatt: die spinnen, die haben bei der Reparatur nur was verbogen, wird erledigt. Ansonsten wird der Wagen regelmäßig gecheckt und Verschleißteile gewechselt. Das Domlager rechts ist wohl in einem Jahr fällig. Rost ist kein Thema, sogar der erste Satz Stoßdämpfer und der erste Auspufftopf sind noch in Ordnung.
Mir scheint, dieser Wagen ist für die Ewigkeit gebaut.

Nun zur Frage: wie gut und besonders sicher ist der Audi 80 gegenüber modernen Fahrzeugen? Eigentlich könnte mal was Neues anstehen, aber größer sind die aktuellen, bezahlbaren Kombis nicht. Auch die Form wirkt noch nicht altbacken. Nach Einbau eines Becker Traffic Pro fehlen mir persönlich nur noch eine Klimaanlage und 20 Mehr-PS. Nur kann ich nicht einschätzen, wie viel besser ein Neuwagen bei einem Unfall wäre. Wir haben zwei Kleinkinder, die wir natürlich nicht in einer unsicheren Schüssel fahren wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Ralf Mimoun

Antwort vom Autopapst:
Hallo Ralf, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu einem Auto, das so mancher andere auch gern hätte! Die Preise für die inzwischen gut 12 Jahre alten letzten Audi 80-Modelle sind deswegen auch ungewöhnlich hoch.

Grundsätzlich war Audi seinerzeit mit dem Audi 80 ein echtes „High-Tec“-Vehikel gelungen. Ich erinnere nur an den Vierradantrieb im „Quattro“ und an das bis heute einzigartige „Pro-Con-Ten“-System, welches während eines starken Aufpralls das Lenkrad mit trickreich geführten Drahtseilen vom Fahrer weg zog. Air-Bags hatten diese Autos wenigstens auf der Fahrerseite auch oft, ABS war serienmäßig. Das war es dann aber auch, die heute üblichen Sicherheits-Features fehlten komplett. Deshalb aber von einem „unsicheren“ Auto zu sprechen, wäre zu kurz gedacht.

Sicherheit ist in meinen Augen zunächst einmal „Fahrsicherheit“, die zu ziemlich gleichen Teilen von den Fähigkeiten des Fahrers, der konstruktiven Reife des Fahrzeuges sowie vom Wartungszustand (also dem Wartungsverhalten des Fahrzeughalters!) abhängt. Bei Ihnen als Vater zweier Kinder gehe ich von einer gewissen Abgekärtheit aus, die Pole-Position werden Sie im Straßenverkehr wohl kaum jemals erreichen wollen. Der Audi 80 TDI ist nach meiner Erinnerung ein äußerst fahraktives Auto und damit ohne weiteres als „zeitgemäß“ zu bezeichnen. Die kleine Episode mit dem Audi-Zentrum, das von einer kleinen Werkstatt Nachhilfe bekam, läßt auf kompetente Betreuung und ein funktionierendes Kunde-Werkstatt-Verhältnis schließen.

Die Parameter, die zu einem Unfall führen können, können Sie ohnehin kaum beeinflussen. Das modernere Autos mehr zum Schutz der Insassen tun, ist unbestritten. Und das ein ESP knifflige Fahrsituationen für den Durchschnittsfahrer leichter beherrschbar macht, weiß auch jeder. Trotzdem gibt es das ESP nicht in jedem Auto, manchmal nicht einmal gegen Aufpreis. Last, but not least sind moderne Autos sauberer. Wenn man allerdings die absolute Verbesserung der Abgasqualität zwischen Autos der Jahrgänge 1993 und 2006 vergleicht, stellt man eine vor allem fiskalisch begründete Überbewertung des erzielten Fortschrittes fest.

Was also soll ich Ihnen raten? Behalten Sie den Audi so lange, bis Ihnen jemand ein gutes Angebot macht (das kommt bestimmt!), sie ein gutes Angebot finden (auch das ist gerade jetzt häufig der Fall!) oder Ihnen das Fahren mit „dem alten Stinker“ verboten wird (wird leider allen Aufklärungsversuchen zum Trotz nicht zu vermeiden sein….). Die fehlenden PS können Sie sich bei einem Chip-Tuner kaufen (doch, es gibt seriöse Angebote, die auch ältere Motoren nicht sofort zerplatzen lassen…), und Klimaanlagen können auch mächtig stinken.

Am deutlichsten müßte aber Ihre eigene Kostenrechnung für den Audi sprechen: Wertverlust ist kein Thema mehr, durch Elektronikspinnereien verursachte Werkstattkosten sind offenbar bisher ausgeblieben und die „kleine Werkstatt von nebenan“ kalkuliert eben ganz anders als der Glaspalst des Premium-Herstellers, bei dem Sie mit einem neuen Auto zunächst Kunde sein müssen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen……

 

Salamitaktik: Geklaute Autos werden in Einzelteilen versilbert

ar – Die erfreuliche Nachricht zuerst: die Zahl der Autodiebstähle geht dank Einführung der Wegfahrsperre kontinuierlich zurück, so auch im letzten Jahr. Die schlechte Nachricht: es bilden sich neue Formen der Kriminalität um das Auto herum. Ein neuer Trend ist der Verkauf von Fahrzeugen in Einzelteilen. Gestohlene Autos werden deshalb häufig restlos zerlegt.

Der Teileverkauf ist risikoarm und häufig profitabler als der Verkauf am Stück. Autodiebe sind längst nicht mehr Einzeltäter, sondern oft international operierende Banden, bei der strikte Arbeitsteilung herrscht und der eine nichts vom anderen weiß. Der klassische Autoknacker ist in dieser Struktur nur „Subunternehmer“: Er stiehlt zwar nach wie vor das komplette Auto, „verwertet“ es aber nicht im Ganzen. Er fährt seine Beute vielmehr zu einer entlegenen Halle, in der die Wagen bis auf die letzte Schraube zerlegt werden. Pro Nacht werden bis zu 40 Autos „klein gemacht“, alles ist perfekt durchorganisiert. Auf die Blechteile werden oft schon die Verkaufspreise mit Kreide aufgeschrieben, die Tür eines Opel Omega kostet z. B. etwa 40 Euro. Die Einzelteile werden verpackt und dann von Transporteuren abgeholt und in Osteuropa oder Nord-Afrika einzeln verkauft.

Die Versicherungswirtschaft schätzt den Schaden auf etwa 250 Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer. In den Gegenstrategien der Experten taucht immer wieder der Wunsch nach der Kennzeichnung jedes Auto-Bauteils oder nach Identifikations-Chips in den teuren elektronischen Geräten auf, die neben der Seriennummer des Geräts möglichst auch Fahrzeugdaten enthalten sollen. Diese Chips dürften von außen nicht umprogrammiert werden können. Das Entfernen oder ein Austausch müsste beispielsweise durch versiegelte Schrauben am Gerät sofort erkennbar sein.

Ergänzend müßten Rechtsvorschriften in den „Empfängerländern“ verändert werden. Da Gerichte in Ost-Europa den „gutgläubigen Erwerb“ anerkennen, gehen die Versicherungsgesellschaften – selbst wenn sie den ganzen Weg des Diebesgutes säuberlich dokumentieren – leer aus. In westlichen Ländern Europas würden die Käufer ihre Ware wieder an den rechtmäßigen Eigentümer abgeben müssen.

 

Rasenmäher hat Benzin im Öl!

Hallo Andreas!

Mein Rasenmäher hatte heute viel Benzin im Öl, er lieft sehr unrund und hatte Aussetzer. Habe nun die Zündkerze erneuert, danach lief er etwas besser. Dann das Öl getauscht.

Der Ölstand war weit über max hinausgestiegen. Dadurch Öl im Luftfilterbereich und auch im Auspuff. Nach dem Ölwechsel und Zündkerzenwechsel läuft der Rasenmäher wieder ganz normal, obwohl ich noch nicht ganz weiss ob er auch die volle Leistung erzielt, das aber eher bisher mein Subjektiver Eindruck.

Die Maschine ist von Briggs and Stratton und 6 Jahre nun im normalen Einsatz, der vorige Rasenmäher ebenfalss mit B&S Maschine hat 10 Jahre unter den gleichen Einsatzbedingungen gehalten.

Kann es sein, dass nun Ruhe ist mit der neuen Zündkerze oder haben evt. die Kolbenringe ein Problem?

Antwort vom Autopapst:

Hallo Hanno, das gleiche hatte ich auch gerade, sogar der Motor ist identisch! Bei mir lag die Ursache im „Wartungsstau“, der Rasenmäher gehörte bis zum letzten Jahr dem Vater einer Freundin, der ihn in den letzten 10 Jahren immer nur ein paar Mal pro Jahr eingesetzt hat. Die Technik war noch „orginal“, sprich: Ist nie gewechselt worden. Die Zündkerze war zur Glühkerze mutiert, das Öl zu einer Art Benzin mit ganzen Kohlestücken.

Durch die völlig verbrauchte Zündkerze sprang der Motor nicht nur sehr schlecht an, er hatte auch extreme Zündaussetzer, wobei sehr viel unverbrannter Sprit in das Motoröl gelangte. Mit frischem Öl (15-W40) läuft der Motor auch wieder seidenweich (ich habe sogar die Ventile eingestellt!) und hat keinerlei Auffälligkeiten. Das Motoröl muß zum „Rasenmäh-Saisonende“ immer gewechselt werden, sagt Briggs & Straton! Ich nehme an, wenn Du Dich danach richtest, kannst Du den Mäher noch vererben (falls er durch die Schlechtbehandlung nicht zu stark geschädigt ist…).

Einen schönen Sommer wünscht DER AUTOPAPST

 

Zweieiige Zwillinge: Die neuen Vans von Ford

smax

Vor 10 Jahren sprach man von ihm immer in einem Satz immer auch von Drillingen (der erste Galaxy war fast baugleich mit dem VW Sharan und dem Seat Alhambra), heute hat er nur noch einen Zwilling. Anthropologen würden dieses Paar „zwei-eiig“ nennen, sehr ähnlich sind sie sich äußerlich nämlich nicht. Gemeint ist der neue Ford Galaxy und sein sportlichen Bruder S-Max. Der neue Galaxy ist wie sein Vorgänger ein Minivan, der S-Max ist als „SAV“ angetreten. SAV heißt „Sports-Activity-Vehicle“ und soll Leute mit kleinerer Familie und anspruchsvollen Freizeitgewohnheiten nebst entsprechendem Equipment ansprechen. Der Galaxy ist etwa 5 cm länger als der S-Max, nach oben überragt er seinen Bruder um 3 cm. Die Breite ist bei beiden Autos gleich. Die zusätzlichen Höhenzentimeter kommen beim Galaxy direkt der Kopffreiheit zugute, die Koffer finden im S-Max durch die geringere Länge nicht ganz so viel Platz wie im Galaxy.

galaxyÜberhaupt macht der Galaxy von innen einen geräumigeren Eindruck, als die geringen Unterschiede in den Abmessungen vermuten lassen. Echte Vorzüge gibt es nur für die Passagiere der 3. Sitzreihe, denen im S-Max durch die abfallende Dachlinie deutlich weniger Raum über den Köpfen zur Verfügung steht. Vielleicht gibt es die 3. Reihe im S-Max deswegen auch nur gegen Aufpreis (775 Euro); Ford nennt den S-Max „5 + 2-Sitzer“, der Galaxy wird als vollwertiger 7-Sitzer bezeichnet.
Beide Autos bestehen zu mehr als 70% aus Gleichteilen; von außen erkennbar ist davon nur die Motorhaube. Unter dieser wohnen Motoren aus aller Herren Länder: Es gibt Diesel aus Frankreich, Benziner aus Schweden und bewährtes aus Deutschland. Damit ist ein 74 kW Diesel und Benziner mit 107 kW gemeint, beide werden von Ford gebaut. Die anderen Motoren stammen aus der Kooperation mit dem PSA-Konzern (Diesel, 130 u. 140 kW) und von Volvo (Benziner, 220 kW) und stellen jeweils die Spitzenmotorisierung dar.

Auffällig bei den Motoren ist vor allem der 2,5-Liter-Turbo-Fünfzylinder mit seinen 20 Ventilen, den es ähnlicher Form auch im Focus ST gibt. Er erreicht mit 320 Nm exakt das gleiche Drehmoment wie die beiden PSA-Diesel, allerdings 250 U/min früher und vor allem 2500 U/min länger. Die Leistungsabgabe ist geradezu sensationell, auch im S-Max ist dieser Motor einer der besten Benziner, den es im Augenblick zu kaufen gibt. Allerdings verlangt er dafür bei ambitionierter Fahrt über Landstraßen zwischen 12 und 13 Liter Superbenzin, was auch in Anbetracht der Leistung nur gerade noch als erträglich bezeichnet werden kann. Wem dieser Expresszuschlag zu happig ausfällt, ist mit einem der beiden 2,0-Liter-Diesel auch perfekt bedient. Warum Ford beinahe identische Varianten dieses Motors anbietet, die sich bei gleichenen Verbrauchswerten nur um 10 kW und 500 Euro unterscheiden, erschließt sich beim Fahren allerdings nicht. Der nur im Galaxy angebotene 1,8-Liter TDCI (74 kW) teilt sich mit 2,0-Liter Benziner (107 kW) das Prädikat „Einstiegsmotorisierung“ und dürfte nur für Flottenkunden interessant sein. Für den kleinen Benziner spricht ein weiteres Argument: Es wird ihn in Zukunft in einer Erdgasversion geben. Ob dieser Umstand das einzige Argument für seinen Verbleib im Galaxy / S-Max-Programm war, war nicht in Erfahrung zu bringen.

Wie fahren Sie denn nun, die beiden? Immerhin hat Ford sich auf die Fahnen geschrieben, die besten Fahrwerke des jeweiligen Segmentes auf die Räder zu stellen. Beim S-Max, das sei vorweg genommen, ist es mit dem Sportfahrwerk unzweifelhaft gelungen: Ein Auto, das 4,77 m lang und 1,7 t schwer ist und dabei so um die Ecken geht wie der S-Max, darf das „S“ im Namen mit Fug und Recht tragen! Dabei ist er keineswegs hart wie ein grimmiger Sportwagen, genau so wenig wie der Galaxy eine hochbeinige Schaukel ist. In beiden Fällen haben es die Fahrwerksingenieure von Ford geschafft, einerseits genug Komfort und andererseits genug Agilität unter das Blech zu packen, um den selbst gesetzten Ansprüchen mehr als gerecht zu werden, Chapeau! Und das ist gelungen, ohne die Kollegen von ABS, EBD und ESP als Wellenbrecher zu bemühen, obwohl sie natürlich bei jedem S-Max und jedem Galaxy ohne Aufpreis mit an Bord sind.

Gegen Aufpreis bietet Ford ab der zweiten Jahreshälfte 2006 weitere Fahrerassistenzsysteme an. Dazu gehören eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Auffahrwarnsystem, ein System, welches durch automatischen Bremseingriff die Aufprallenergie mindert oder ein neues interaktives Fahrwerk mit elektronischer Dämpferregelung.

Beide Autos fahren auch ohne Elektronik bei hohem Tempo wie auf Schienen, bei Richtungswechseln hat der S-Max durch seine geringere Höhe und das straffere Sportfahrwerk Vorteile. Die Seitenneigung ist spürbar geringer und läßt höhere Kurven- und Durchschnittsgeschwindigkeiten zu. Die Vierscheibenbremsanlage tut, was sie tun soll und leistet sich auch auf kurvigen Bergabpassagen keine Schwächen. Dabei fühlt man sich in den gut konturierten Sportsesseln des S-Max wohler als auf denen des Galaxy, bei dem man sich öfter an der Mittelkonsole oder der Türverkleidung gegen die Kurvenkräfte stemmen muß. Die Sitze für Fahrer und Beifahrer stammen übrigens von einem anderen Zulieferer als die Sitze in der 2. und 3. Reihe. Hierfür zeichnet Faurecia verantwortlich, bekannt geworden als Hersteller der Partikelfilter der PSA-Dieselmodelle. Die hinteren Sitze bezeichnet Ford als „FoldFlatSystem“, weil sie sich mit wenigen Handgriffen in eine ebene Ladefläche verwandeln lassen, ohne schwere Sitze ausbauen zu müssen. Darüber hinaus lassen sich die drei Einzelsitze der 2. Reihe in Längsrichtung verschieben. Das Umklappen der Sitzanlage funktioniert in der Praxis erstaunlich schnell. Wie dauerhaft die Mechanik ist, wird die Zeit ergeben. Ford spricht von einer besonders soliden Ausführung, weil auf komplizierte Lösungen für den Sitzausbau verzichtet werden konnte.

Zusammenfassend verblasst der erste Galaxy schon nach wenigen Testkilometern mit seinem Nachfolger, der sich in beinahe jeder Hinsicht auf der Höhe der Zeit befindet. Einzig das Fehlen von Schiebetüren ist bedauerlich, aber wahrscheinlich der nahen Verwandschaft mit dem S-Max geschuldet. Der S-Max ist der attraktivere der beiden Geschwister, wird aber bei den Verkäufen mit dem Galaxy nicht mithalten können. Obwohl der Einstiegspreis des Galaxy 1725 Euro über dem des S-Max (24.625 Euro) liegt, dürfte ihm sein größerer Innenraum und die serienmäßige 3. Sitzreihe, die den Preisvorteil des S-Max auf 950 Euro schrumpfen läßt, den besseren Platz in der Verkaufsstatistik sichern.

 

Oldtimer als rollende Kulturdenkmäler

Das historische Fahrzeug immer wieder neu als Kulturgut zu thematisieren, hat sich die Initiative „Kulturgut Mobilität“ zur Aufgabe gemacht. Ziel soll es sein, in Deutschland von vielen Liebhabern gepflegte und restaurierte Oldtimer als Kulturgut zu schützen. Langfristig sollen daher die Belange dieser Interessensgruppe von den Kulturverantwortlichen in Bund und Ländern wahrgenommen werden, um so einen rechtlichen Bestandsschutz für diese Fahrzeuge zu erreichen.

Naheliegend war aus diesem Grund der Schritt zu einer Interessensgruppe, die sich seit vielen Jahren für die Erhaltung von historischen Gütern einsetzt. Die Deutsche Fachwerkstraße, eine Arbeitsgruppe innerhalb des Vereins „Arbeitsgemeinschaft Historische Fachwerkstädte e.V.“ und eine der bedeutendsten Kulturstraßen des Landes, tritt seit vielen Jahren für die Förderung des Tourismus in ihren 103 Mitgliedsstädten und für die Erhaltung historischer Fachwerk-Stadtbilder ein. Oldtimer und Fachwerkstraße: Eine fast zwingende Allianz aus statischer und mobiler Historie. Verkehrswege waren immer einer der Hauptgründe für die Entstehung menschlicher Ansiedlungen, und gerade die „Motorisierung“ hat das Bild unserer Städte und Gemeinden nachhaltig verändert.

Die Entstehung von Stadtrandsiedlungen, der Supermarkt auf der grünen Wiese, die Trennung von Leben und Arbeit waren die Ergebnisse einer immer mobileren Bevölkerung. Um so wichtiger ist der Erhalt von noch intakten Fachwerk-Stadtkernen. Eine Aufgabe, die die „Deutsche Fachwerkstraße“ mittels eines nachhaltigen Tourismuskonzepts und in Zusammenarbeit mit vielen engagierten Eigentümern solcher Gebäude sowie dem ebenso großen Engagement vieler Verantwortlicher in den Gemeinden und Ländern mit Bravour leistet. Diesen statischen Kulturdenkmälern stehen mobilen Kulturgüter gegenüber. Der Interessierte möchte mobiles Kulturgut – also Oldtimer – weniger als statische Aufreihung in Museen erleben, sondern als mehrdimensionales, fahrendes Fahrzeug. Alte Autos wollen in Bewegung erlebt werden. Mobiles Kulturgut kann man hören, riechen und rollen. Zurückgehende Zuschauerzahlen in Automobilmuseen und demgegenüber steigende Zuschauerzahlen bei Oldtimerveranstaltungen belegen dies eindrucksvoll. Wandert der Zuschauer in einem Museum am 40ten Fahrzeug vorbei sagt er nur noch „ Ah, jetzt kommt das 41ste.“ Bewegt sich aber ein „rollendes Museum“ von 130 Fahrzeugen der Baujahre bis 1930 über die Straße Mannheim–Pforzheim–Mannheim, um an die Pioniertat der Bertha Benz zu erinnern, stehen alleine an diesem Wochenende Tausende an der Strecke.

So soll es auch am 10. September 2006, dem Tag des offenen Denkmals werden. An diesem Tag wird die fertiggestellte überörtliche Beschilderung der Regionalstrecke „Vom Harz zum Thüringer Wald“ von Schmalkalden über Mühlhausen nach Stolberg der Öffentlichkeit präsentiert. Die beteiligten Städte und Gemeinden möchten mit einem besonderen Programm möglichst viele zwei- und vierrädrige Oldtimer auf dieses bezaubernde Teilstück der „Deutschen Fachwerkstraße“ locken. Die Stadt Mühlhausen wird an diesem Tag ihre historische Fachwerk-Altstadt für die Oldtimer öffnen. Regionale Oldtimerclubs veranstalten eine Punktefahrt, wobei die mit möglichst vielen Punkten gefüllte Bordkarte nachmittags bei der zentralen Veranstaltung in Mühlhausen gegen ein Erinnerungsgeschenk eingetauscht werden kann. Besonders willkommen sind aber die vielen Oldtimerclubs und -stammtische, die (unorganisiert!) die Teilstrecke der Deutschen Fachwerkstraße – egal ob von Nord nach Süd oder von Süd nach Nord – befahren sollen. Ziel dieses Tages, der in die bundesweite Aktion der FIVA (Fédération Internationale Vehicules Anciens) mit dem Namen „Flagge zeigen / Oldtimer erLeben“ eingebunden sein wird, soll ein Aktions- vielleicht auch Protesttag sein, der unsere Oldtimer als lebendiges Kulturgut zeigt und der Politik verdeutlicht, dass mobiles Kulturgut auch mobil erhalten bleiben muss.

 

Die grüne Hölle – Herausforderung an die Gummiköche

Der Formel 1-Tross macht Station an seinem wahrscheinlich legendärsten Schauplatz: Auf dem weltberühmten Nürburgring führt am Wochenende mit dem Großen Preis von Europa der fünfte WM-Lauf wieder durch die „Grüne Hölle“. Dieser Name der Traditionsrennstrecke bezieht sich auf das unvorhersehbare und extrem wechselhafte Wetter in der Eifel.

Der Reifenausrüster Michelin begegnet dieser Herausforderung mit Pneus, die ein größeres Temperaturfenster nutzen können als üblich. „Es ist traditionell sehr schwierig, Laufflächenmischungen für den Nürburgring auszuwählen, weil das Wetter oft sehr schnell umschlägt“, umreißt Michelin Formel 1-Direktor Nick Shorrock die zentrale Herausforderung. „Das könnte in diesem Jahr besonders problematisch werden, weil das Rennen drei Wochen früher stattfindet als 2005.“

Die Reifen müssen deshalb ein breites Arbeitsfenster abdecken: Sie sollen selbst dann schnell und konstant in ihrer Leistungsfähigkeit sein, wenn die Wettervorhersage zu 100 Prozent falsch liegt. „Legt man die vergangenen Jahre zugrunde, ist zwischen 30 Grad und Frost alles möglich“, fasst Shorrock zusammen.

 

Welches Auto für den weißrussischen Winter?

Lieber Herr Kessler,

ich trau mich ja fast nicht zu schreiben. Aber der Herr aus Vietnam hat mir etwas Mut gemacht. Auch wir arbeiten im Ausland und habe den Wechsel Italien-Belarus mit einem 4jährigen Mercedes A-Klasse 140 absolviert. In Italien gab es überhaupt keine Probleme. Im ersten Winter mit über minus 30Grad in Belarus aber hat überhaupt nichts mehr funktioniert, kein Starten und wenn das Auto mal in Bewegung kam, dann nur tuckernd mit Höchstgeschwindigkeit 10km/h, die Elektronik versagte nahezu ganz. Das alles trotz neuer Batterie und allen Wintervorbereitungen, die man so treffen kann.

Die Rundfahrten zu verschiedenen mehr oder weniger professionellen „Bastlern“ waren landeskundlich interessant, brachten aber kein Ergebnis – wenn man hier westliche Marken fährt, müssen sie Wohnzimmergröße aufweisen, sprich, diese Marke war sehr unbekannt. Einer meinte, der Bordcomputer sei so programmiert, dass ab minus 30 Grad alles automatisch abgestellt wird (er wollte gleich ran und das Ding knacken!). Nach den Wintermonaten reicht ein Blick von unten und die Zweifel, ob das Auto auch noch die nächsten 3,4 Winter überlebt, wachsen.

Dabei war es der erste „Stern“ in unserer „Auto-Biografie“, wir wollten endlich einmal langjährige Qualität. Liegt es daran, dass die Konstrukteure der A-Klasse keine Erfahrungswerte mit Kleinwagen hatten? Welche Marke würden Sie für so ein Klima (plus nicht vorhandene Vertragswerkstätten und schlechtes Benzin) empfehlen?

Mit besten Grüßen

Frau Richter

Antwort vom Autopapst:

Hallo Frau Richter,

herzlichen Dank für Ihre Frage! Da kann sich der Autopapst doch mal wieder richtig produzieren…..

Generell ist zu sagen, daß Mercedes bei der Entwicklung seiner Fahrzeuge natürlich auch Extremtests in Nordschweden, Finnland oder auch in Kältekammern fährt, um die Tieftemperaturtauglichkeit seiner Produkte zu gewährleisten. Trotz allem ist die Autotechnik „im Feld“ bei Temperaturen unterhalb von 30°C an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angekommen.
Wenn Sie die A-Klasse auch in Zukunft in Weißrussland im Winter fahren wollen, rate ich zum Einbau eines Motorheizers (das ist eine Art Tauchsieder, der mit Energie aus dem Stromnetz -der Stecker hängt vorne aus dem Auto heraus- das Kühlwasser im Motorblock vorwärmt). Zusätzlich oder alternativ können Sie eine Standheizung einbauen lassen, die den gleichen Zweck erfüllt. Mit diesen Techniken sind die Autos in Kanada und Schweden serienmäßig ausgerüstet und gewährleisten dort auch bei grimmigem Frost spontane Leistungsbereitschaft. Flankierend empfehle ich vor Beginn der Wintersaison dünnflüssiges Winteröl (z. B. die Viskosität 0W-20).
Leider kenne ich die Verhältnisse in Belarus nicht aus eigener Anschauung; gefühlsmäßig würde ich eine A-Klasse aber für wenig geeignet halten, damit dauerhaft zurecht zu kommen. Wenn ich längere Zeit dort arbeiten würde, würde ich mir aus Deutschland ein älteres, nicht so elektronisch hochgerüstetes Fahrzeug mitbringen. Diese Autos sind hier gerade sehr günstig zu bekommen, da in Deutschland teuer im Unterhalt. Wie wäre es mit einem Mercedes 230 E (W124, Bj. 1986 – 1992)? Oder mit einem Volvo 244? Diese Fahrzeuge sind in den letzten Jahren in großer Zahl „in den Osten“ exportiert worden, sodaß Sie dort mit Sachkenntnis in der Werkstatt und Ersatzteilen vor Ort rechnen können. Allerdings sind die genannten deutlich sichtbar alte Autos, was sich nicht mit jedem Beruf verträgt. Schreiben Sie mir ruhig noch einmal, falls Fragen offen geblieben sind!

 

Benzin im Motoröl, warum?

Hallo Andreas,<

ich habe seit langem(ca.2 jahre),ein großes problem mit meinem vw golf variant colour concept. da der erste motor schon bei 140 000 km seinen geist aufgegeben hatte(bei 136000 km gekauft-nach kauf gleich neue kerzen,neues öl,neue riemen,neue kupplung eingebaut und 4000 km weiter trotzdem pleuellagerschaden:-( ),habe ich mir einen motor von seat gekauft(gebraucht,ca.16000 km runter)mit dem gleichen motorkennbuchstaben-AFT.habe diesen motor bei einem freund,in einer vw-werkstatt einbauen lassen und seitdem,folgende PROBLEME :1.KRAFTSTOFF IM ÖL ,2.ERHÖHTER KRAFTSTOFFVERBRAUCH (zwischen 10 und 14 Litern,bei einer 1.6 Maschine mit 101 ps),3.nach längeren fahrten (Autobahn,Landstraße),immer wenn ich zum stehen komme,steigt die drehzahl auf ca.2000 U/min und fällt erst nach ca. 30 s wieder ab-das setzt sich dann so fort,fahre ich z.b. am nächsten tag in der stadt tritt das problem nicht mehr auf oder erst ein paar tage später wieder 4.motor läuft unruhig im stand(als wenn er nicht richtig zündet oder so) 5.

ein leichtes summendes geräusch aus richtung mittelkonsole im bereich radio/climatronic(radio/climatronic ausgeschaltet) das ist jetzt eine ganze menge,aber ich denke, dass das alles mit dem Sprit im öl zu tun hat!km stand liegt jetzt bei ca. 155000.letzter ölwechsel bei 153.348 km am 18.03.06!!!,da soviel benzin im öl war,das nichts mehr vom öl an den händen zurückgeblieben ist,wenn man's zwischen den fingern verrieben hat(davor ölwechsel am 21.11.05)!!das auto war auch schon mehrmals wegen diesem probem bei meinem freund in der vw-werkstatt,aber die können einfach nicht die ursache finden,haben schon viel versucht (luftmengenmesser getauscht-ohne irgendeine veränderung des propblems-wieder zurückgetauscht,neue lambdasonde,einspritzventile überprüft-da die wohl verharzen können und dann sprit nachlaufen kann,akf-system abgeklemmt-ohne erfolg,fehlerauslese am diagnosegerät-nichts gefunden).dann war ich beim boschdienst wegen des problems,damit alles nochmal durchnessen-nichts gefunden,ausser das der motor zu fett läuft,obwohl die lambdasonde in ordnung ist!so,das waren jetzt eine menge informationen!ich hoffe dass das gute und ausreichende infos waren und du mir weiterhelfen kannst,da alle anderen(mich inbegriffen) nicht mehr weiterwissen!!!!bitte hilf mir,den es ist sooo ein schöner wagen in einem sonst superoriginalzustand!Vielen ,vielen dank im voraus und schön,das es DIE ZEIT und solche blogs gibt!!!!

liebe grüße aus magdeburg, DOMINIK

Antwort vom Autopapst:

Hallo Dominik, danke für die Komplimente! Hoffentlich kann ich Dir helfen, wenn doch die Koriphäen mit ihrem Meßgerätepark nicht weiter kommen….

Die Einspritzung beim AFT-Motor kommt von Siemens und heißt „Siemos“. Sie regelt mit Hilfe vielfältiger Parameter die Gemischaufbereitung unter Berücksichtigung aller Anforderungen an Leistungsabgabe, Sparsamkeit und Umweltschutz. Soweit die Theorie! Wenn der Motor ständig zu fett läuft (das dürfte als gesicherte Annahme gelten!), kann eigentlich nur ein Problem mit der Kaltlaufanreicherung vorliegen (der kalte Motor wird mehr oder weniger angefettet, damit er nicht aus geht und möglichst schnell seine Betriebstemperatur. Außerdem soll der KAT möglichst schnell heiß werden). Wenn der Golf mir gehören würde, würde ich auf Verdacht sämtliche Temperatursensoren austauschen (die sind zwar nicht umsonst, aber noch bezahlbar!) und dann, wenn sich anschließend nichts ändert, das Steuergerät (sitzt mittig im Wasserkasten, da kommt wahrscheinlich das Geräusch her!!) ausbauen und an www.hitzpaetz.de zur Überprüfung einschicken (Konditionen stehen auf der Site). Mehr kann ich aus der Ferne leider auch nicht zur Problemlösung beitragen…

Viele Grüße aus Berlin vom AUTOPAPST

 

Keine Chance für Motorschäden: Ölwegweiser von Aral zeigt richtigen Schmierstoff

Synthetische und mineralische Schmierstoffe sorgen für einen reibungslosen Betrieb und garantieren somit eine lange Lebensdauer von modernen Motoren. Unter www.aral-lubricants.de führt im Internet der Ölwegweiser von Aral nun Kunden schnell und einfach zum passenden Schmierstoff für ihr Fahrzeug. Denn nur moderne Hochleistungs-Schmierstoffe sind exakt an die jeweilige Fahrzeug-Charakteristik angepasst und berücksichtigen die Herstellernormen.

An über 2 500 Aral-Stationen in Deutschland ist die Suche nach dem passenden Schmierstoff ebenfalls denkbar einfach. Öldrehscheiben für die Produkte von Aral und Castrol lassen sich kinderleicht auf das jeweilige Automodell einstellen. Der gelbe Punkt signalisiert, welches Motoröl zum jeweiligen Fahrzeugtyp passt.

In vier Schritten führt der Ölwegweiser zum passenden Produkt aus dem Angebot von Aral. Zunächst kann eine Kategorie für die Betriebsstoffsuche gewählt werden. Neben Pkw stehen auch leichte Lkw und Busse, Motorräder, Traktoren, Mähdrescher, Feldhäcksler sowie Ballenpressen zur Auswahl. In den nächsten Schritten werden zunächst die Hersteller-Marke, dann das Modell und schließlich die Modellreihe sowie der Produktionszeitraum abgefragt. Aus diesen Daten generiert der Ölwegweiser eine Empfehlungsliste mit den entsprechenden Schmierstoffen. So umfasst die Liste für einen Pkw neben der Empfehlung für das passende Motoröl beispielsweise auch Empfehlungen für Getriebeöl sowie für die Betriebsstoffe für Servolenkung, Hydrauliksystem und Kühlsystem. Die benötigte Menge in Litern für alle Betriebsstoffe entsprechend den Hersteller-Angaben wird ebenfalls angezeigt.

Der Einsatz des richtigen Schmierstoffes entscheidet letztlich über die Haltbarkeit eines Motors und somit nicht selten auch über die Lebensdauer eines Fahrzeugs. Hochleistungs-Schmierstoffe müssen unterschiedlichsten Beanspruchungen gewachsen sein. Die normalen Betriebsbedingungen von Autos umfassen sowohl extremen Kurzstreckenbetrieb als auch Langstreckenbetrieb mit Fahrleistungen von 50 000 km und mehr pro Jahr. Hinzu kommen Ölwechselintervalle von 5 000 km bei einigen älteren Diesel-Pkw bis hin zu 100 000 km bei bestimmten Nutzfahrzeugen.