Minimal vom Musiknerd: Die Red Bull Music Academy holt den Weimarer House-Meister an die Regler vom Uebel & Gefährlich.
Die Red Bull Music Academy lädt zum Tanz mit eher minimalem Elektro, dafür aber maximalem Spaß. Und weil die Musiknerds von RBMA ein Wahnsinnshändchen für gute Musik haben, kann sich auch dieses Line-up blicken lassen. Allen voran: Gabor Schablitzki, also known as Robag Wruhme aus dem idyllischen Thüringen, der früher mal als eine Hälfte beim DJ-Duo Wighnomy Brothers mitmischte und auch an der Seite von Monkey Maffia eine gute Figur machte. Alleine kann er’s auch – atmosphärisch, minimalistisch und international, in jedem Fall technotronisch mit einer Prise Soul und Jazz. Reichlich Support erhält er im Uebel & Gefährlich von Tobias Schmid, Ein Mü Baiser und Bodega von hier und aus der Gegend.
Text: Andra Wöllert
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Australia goes Molotow: Das Southern Cross Sound Club Festival bringt stilübergreifend Aussie- und Kiwi-Sounds nach Hamburg.
Genres spielen eine untergeordnete Rolle beim Southern Cross Sounds Club im Molotow. Sie müssen nur gut sein und aus Australien kommen. Da viele Bands aus Down Under in Europa noch sträflich unterrepräsentiert sind, ist das SCSC eine wunderbare Gelegenheit für einen Blick über den kontinentalen Tellerrand. Und entdeckenswert sind sie alle: vom psychedelischen Shoegaze der Flyying Colours über den Garagenrock von Money For Rope bis zum cleveren Indiepop von Ball Park Music. Danach klappt es sicher auch mit den sechs Monaten Work & Travel, die man sich seit Jahren vorgenommen hat. Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann sich außerdem ab 23 Uhr im Karatekeller bei der Festival After-Show-Party mit DJ Fargo genreübergreifend an Indie, Pop, Electro und Urban aus Australien und Neuseeland satthören.
Text: Benedikt Ernst
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Das ABC des Zweiradfahrens: Der Altonaer Bicycle-Club und Haus Drei laden zu einem Wochenende, an dem sich alles ums Rad dreht.
Bereits bei seiner Gründung 1881 rühmte sich der Altonaer Bicycle-Club reichlich unerschrocken damit, der älteste Fahrradclub der Welt zu sein. Seither zeugt seine über 135-jährige Geschichte von einer tiefen Liebe zum Rad. Nun haben sich die Zweiradliebhaber mit dem Haus Drei zusammengetan und veranstalten die ersten Altonaer Bicycle Days. Dabei dreht sich natürlich alles nur um das Eine: Räder in allen Formen, Farben, Designs und Altersgruppen werden je nach Wetterlage entweder im August-Lütgens-Park oder im Haus Drei präsentiert.
Außerdem sind alle Besucher eingeladen, ihr eigenes geliebtes Gefährt mitzubringen und in die Gesellschaft der historischen Hochräder, Kinderräder, Rennräder, Halbrenner, Tandems, Arbeits- und Lastenräder, Alltagsräder und Rikschas einzureihen. Vor Haus Drei gibt es zudem einen Fahrradflohmarkt – aber aufgepasst: Es handelt sich nicht um eine kommerzielle Veranstaltung, und professionelle Gewerbetreibende sollten sich vorher mit den Veranstaltern besprechen, um Missverständnisse gleich im Vorfeld zu vermeiden. Danach kann eigentlich nichts mehr schiefgehen bei den ersten und ältesten Altonaer Bicycle Days der Welt.
Ausflug nach Luhmühlen: Die Partyreihe wird zum Festival für Wald-und-Wiesen-Electro mit 50 Acts. Nicht nur für Naturburschen.
Der ein oder andere kennt Because we are friends vermutlich schon aus dem Hamburger Waagenbau. 2015 wird die Partyreihe zum ersten Mal zum Festival. „Wir wollen den Besuchern eine Gelegenheit bieten, für ein langes Wochenende dem Alltag zu entfliehen – gemäß dem Motto: nachhaltig, fröhlich, handgemacht“, so Lukas Tomko, einer der beiden Veranstalter. Mit Tim Hansen hat er das Gelände zwischen Wiesen und Wäldern in der Lüneburger Heide entdeckt, dass locker 1.500 Festivalbesuchern Platz bietet. Insgesamt rund 50 Live-Acts und DJs beschallen vier Tage lang den Dancefloor. Zu den Top Acts gehören das DJ-Duo Monkey Safari (Foto), Jan Blomqvist und Oliver Huntemann. Alternativ kann man beim Kurzfilmfestival oder Poetry Slam auf dem Gelände auch andere Sinne als die Tanzbeine stimulieren. Vegetarische und vegane Essensstände sorgen für das leibliche Wohl. Auf den Umweltschutz vor Ort wird großer Wert gelegt.
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Theater goes english: Die „Hamburg Players“ laden zum Festival mit Theatergruppen aus ganz Europa ins Altonaer Theater.
Die älteste englischsprachige Theatergruppe Hamburgs besteht seit 1965 und hat inzwischen 144 Stücke aufgeführt, die wiederum über 330.000 Fans begeisterten. Die Hamburg Players feiern nun ihr 50-jähriges Jubiläum und laden zum zweiten Mal zum Theaterfestival der anglophonen Theatergruppen aus Europa oder englisch FEATS (Festival of European Anglophone Theatrical Societies) ein. Zwölf englischsprachige Stücke werden in vier Tagen im Altonaer Theater vorgestellt und als Highlight wird die beste Produktion des Abends ausgewählt. Mike Tilbury von den UK Guild of Drama Adjudicators bewertet die Stücke. Die Gruppen kommen aus aller Herren Länder des Kontinents: Belgien, Holland, Schweden, Luxemburg und der Schweiz.
DER CMYKlub holt Deutschlands Hip-Hop-DJ-Talente an die Waterkant. Dieses Mal darf Ex-Fußballprofi Frizzo ran.
Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere: So oder so ähnlich trifft das auf die Karriere von Ferdinand Owusu-Ansah zu. Der ehemalige Fußballspieler hatte sein Engagement bei Fortuna Düsseldorf verletzungsbedingt an den Nagel hängen müssen und startete kurzerhand eine zweite Karriere im Musikbusiness. Eine Ausbildung zum Audio Engineer und ein paar eigene Partys folgten – jetzt reist er als Frizzo durch die Republik und bringt die Clubs mit Hip-Hop-Beats bis Electronica zum Beben. Nebenbei produzieren er und sein Bruder Collins aka Coenigsallee übrigens Songs für R. Kelly oder Shaggy.
Diesen Freitag legt der Mann im zweiten Frühling beim CMYKlub auf. Die Partyreihe wird alle drei Monate von einem anderen Chef-DJ kuratiert. Gerade ist DJ Schowi von den Massiven Tönen an der Reihe, der den Düsseldorfer nun ins Moondoo holt.
Text: Andra Wöllert
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Balkan Musik deluxe auf der Frau Hedi: Die Jungs und Mädels vom „Datscha-Projekt“ versüßen den Abend mit osteuropäischer Lebensfreude.
Ob ihr nun selbst aus Russland oder vom Balkan kommt: Das Datscha-Projekt sorgt dafür, dass ihr euch bei ihrer Party wie zu Hause fühlt. Mit russischer Kneipenmucke, Balkan-Beats, Franzosenpolkas und Swing verursachen sie ein heimeliges Gefühl, das außerdem zum Tanzen anregt. Hinzu kommt ein Kuriositätenkabinett in Form von Live-Video-Mixes mit Schnipseln aus russischen Filmen von 1920 bis in die Achtziger. Da schweben gerne mal schimmelreitende Schönheiten, singende Hasen und fliegende Bauarbeiter über die Leinwand. Nach eigener Aussage haben die DJs und VJs aus Hamburg, St. Petersburg und Moskau bisher jeden Ort in ein osteuropäisches Kleinod verwandelt. Ob sie es auch diesmal wieder durch den Hafen schippernd auf der MS Hedi schaffen?
Text: Andra Wöllert
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Kampnagel, Kante, Konzert: Bei der Soliparty für Lampedusa-Flüchtlinge kommt viel Gutes zusammen, für das wir Gutes tun können.
„Welcome, weiterhin alle Welcome!“ lautet das Motto, unter dem Kampnagel das zweite Benefiz-Event für die EcoFavela und ihre beheimateten Lampedusa-Geflüchteten schmeißt. Die Soliparty wird organisiert vom EcoArts Club und Boy Division. Sie besticht vor allem durch gute Live-Musiker.
Allen voran melden sich Kante zum Soli-Singen an. Die 1988 gegründete Band wurde bald zum Kritiker-Liebling und setzte mit Zombie und Die Tiere sind unruhig zwei Meilensteine des Deutsch-Indies. Die Herren rund um Sänger Peter Thiessen sind mittlerweile öfter auf der Theater- als auf der Rockbühne anzutreffen und passen damit vortrefflich nach Kampnagel. Auch Kristof Schreuf, der die sogenannte Hamburger Schule maßgeblich mitprägte, und Potato Fritz mit ihrer selbstbetitelten „schmutzigen Musik“ geben sich die Ehre.
Der Eintritt an der Abendkasse ist auf Spendenbasis, „Pay as much as you can and want“ die Devise. Wer sich sein Ticket aber vorab sichern möchte, kann es für 12 Euro im Vorverkauf erwerben. Jeder Euro geht dann an das EcoFavela-Projekt.
Text: Andra Wöllert
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Der gemeinnützige Verein lädt in acht Hamburger Clubs mit einem ausgewählten Line-up zu einer dreitägigen Party für den guten Zweck.
Zum dritten Mal lädt der gemeinnützige Verein Clubkinder e.V. zu seinem jährlichen Festival. Beim Clubkinder Festival wird mit acht ausgewählten Partnern gesammelt: Jeder Club übernimmt eine Patenschaft für einen Jugendlichen, der aus einem der zahlreichen Krisen- und Kriegsgebiete den Weg nach Hamburg gefunden hat. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund Hamburg bekommen die „Patenkinder“ dann die Unterstützung, die sie brauchen: Bewerbungstraining, Therapie oder andere Hilfestellungen, die sie zusammen mit ehrenamtlichen Vormündern angehen.
Die Geldmittel dafür werden zum Beispiel über Eintrittsgelder generiert. Zum Auftakt gibt es einen clubbigen Paukenschlag: die “Jeudi-Nacht” im Baalsaal mit Tobi Tob (Moonbootica, Fünf Sterne Deluxe), Tony Casanova (kiddazfm, Play With Us / Berlin ) und Marc Dirty Deal (Dirty Trip). Die Party geht dann bis zum 23. Mai in handverlesenen Locations weiter, vom Uebel & Gefährlich über die MS Stubnitz bis zum Hafenklang.
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Garage-Rock aus Schweden: Die Göteborger Band um Ann-Sofie Hoyles mischen The Rock Café St. Pauli auf.
Optisch erinnert Frontfrau Ann-Sofie Hoyles ein wenig an die junge Suzi Quatro. Musikalisch trifft das allerdings weniger zu. Die Referenz der schwedischen Band Spiders liegt zwar in den Siebzigern, aber nicht im Glamrock, eher bei Rockern wie Girlschool oder den späten MC5. Bekanntheit erlangten die Göteborger um Hoyles als Support für Metallica, Kvelertak und Graveyard. Auf den frühen Aufnahmen wie der EP Spiders (2011) und dem Debütalbum Flash Point (2012) betätigte sich Hoyles noch allein als Songschreiberin. Auf dem aktuellen Album Shake Electric waren dann aber alle Bandmitglieder – einschließlich der Gitarrist und Ehemann von Ann-Sofie, John Hoyles – in den kreativen Prozess mit eingebunden. Entstanden ist ein außergewöhnlich vielfältiges Rock-’n’-Roll-Monster, das im Rock Café St. Pauli aus dem Käfig gelassen wird.
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