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Die feinen Unterschiede im Hass…

 

Alan Posener zum Streit um Antisemitismus und Islamophobie:

In Arras, Nordfrankreich, sind am Vorabend des muslimischen Opferfests auf einem Soldatenfriedhof Hunderte von Gräbern muslimischer Gefallener von Neonazis geschändet worden.  Wie schon im April 2007 und im April 2008 wurden die Gräber der Soldaten, die für Frankreich ihr Leben ließen, mit Hakenkreuzen und den Worten “Heil Hitler” beschmiert. Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy fand die richtigen Worte, als er von einem “widerlichen Rassismus” sprach, der sich gegen die muslimische Gemeinschaft Frankreichs richte. Ob man nun diesen widerlichen Rassismus Islamophobie nennt oder Islamfeindschaft oder Muslimfeindschaft oder Antiislamismus oder was auch immer: die Urheber dieser Tat haben mit ihren Hakenkreuzen und dem Slogan “Heil Hitler” klar gemacht, dass sie für die feinen Unterschiede im Hass gegen die eine wie die andere Gruppe wenig Gefühl haben…

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107 Kommentare

  1.   AM

    Was qualifiziert eigentlich Alan Posener dafür, über feine Unterschiede ein abschließendes Urteil zu fällen?
    Niemand kann sicher sein, welche Motivation hinter diesen Schmierereien steckt. Wer mag das sein, der in Frankreich „Heil Hitler“ auf die Gräber muslimischer Gefallener ausgerechnet des 1. Weltkriegs schreibt? Da passt nicht viel zusammen, solange man nicht sehr viel über die Täter und ihren Hintergrund weiß. Bis dahin hält auch Großmaul Posener am besten den Mund.

  2.   Samuel

    „Antiislamismus“ ist ja nun besonders gefährlich. Gegen Islamismus – wie furchtbar!

  3.   FreeSpeech

    Ob man nun diesen widerlichen Rassismus Islamophobie nennt oder Islamfeindschaft oder Muslimfeindschaft oder Antiislamismus oder was auch immer:

    Stimmt. Allerdings sollte man dann nicht jede Kritik als Islamophobie, Islamfeindschaft, Muslimfeindschaft oder Antiislamismus bezeichnen, sondern die Kritik diskutieren.

    Denn die Aussage, dass der Terror der Leute, die sich auf den Koran berufen, etwas mit dem Islam zu tun haben könnte, wird nur zu gerne als Islamophobie, Islamfeindschaft, Muslimfeindschaft oder Antiislamismus abgetan.

  4.   riccardo

    Der gute Apo. Immer auf der Suche nach antijüdischen Umtrieben. Der Name ist Programm. Ein trauriges Dasein im Nazi-Deutschland 2008.

  5.   FreeSpeech

    The Runnymede Trust has identified eight components that they say define Islamophobia.
    This definition, from the 1997 document ‚Islamophobia: A Challenge For Us All‘ is widely accepted, including by the European Monitoring Centre on Racism and Xenophobia.
    The eight components are:

    1) Islam is seen as a monolithic bloc, static and unresponsive to change.
    2) Islam is seen as separate and ‚other‘. It does not have values in common with other cultures, is not affected by them and does not influence them.
    3) Islam is seen as inferior to the West. It is seen as barbaric, irrational, primitive and sexist.
    4) Islam is seen as violent, aggressive, threatening, supportive of terrorism and engaged in a ‚clash of civilisations‘.
    5) Islam is seen as a political ideology and is used for political or military advantage.
    6) Criticisms made of the West by Islam are rejected out of hand.
    7) Hostility towards Islam is used to justify discriminatory practices towards Muslims and exclusion of Muslims from mainstream society.
    8) Anti-Muslim hostility is seen as natural or normal.

    Quelle
    http://www.islamophobia-watch.com/islamophobia-a-definition/

    Wer einen oder mehrere Punkte erfüllt, ist islamophob.

    Ich bin also wegen 4) und 5) islamophob. Und Sie?

  6.   AM

    @ riccardo
    „Ein trauriges Dasein im Nazi-Deutschland 2008.“
    Wie muss man das mit dem Nazi-Deutschland 2008 verstehen?

  7.   Joachim S.

    „Wie muss man das mit dem Nazi-Deutschland 2008 verstehen?“

    Ich schätze, der gute Riccardo sieht sich als Nazi. Oder?

  8.   FreeSpeech

    Joachim S., AM

    Radar einschalten: Das mit Nazi-Deutschland ist die (spöttischerweise) dem Autor Posener unterstellte Sicht Deutschlands.

  9.   Joachim S.

    Was Sie nicht sagen, FreeSpeech!

  10.   Joachim S.

    Doch wie man’s dreht und wendet, Riccardo redet Unsinn.

 

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