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Garnelenspieße mit Zwiebelcrème

 

Für Fleischesser eine gute Möglichkeit, bei der 4. Grillparty hintereinander die Fleischsättigung elegant und exquisit zu umgehen. Für (fischverköstigende) Vegetarier eine gute Möglichkeit mal von den Fleischkonsumenten nicht mitleidig behandelt zu werden. Für alle eine leckere Soße, die zu vielem passt.

Für 2 Spießer:
500g Garnelen (je größer desto beeindruckender)
2 Zehen Knobi
Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 Becher Joghurt Marke »Natur«
2 Esslöffel Majo
ein Spritzer Ketchup
1 Teelöffel Senf mittelscharf
Paprika edelsüß
2-3 Zwiebeln
evtl. Salz
Baguette

Die Garnelen, sollten sie tiefgefroren sein, rechtzeitig auftauen lassen, nicht gefroren marinieren, da zieht nix ein, außerdem vermischt sich die Marinade mit der Auftausuppe und es gibt ein nicht erstrebenswertes fischiges Aroma. Falls die Crevetten noch »komplett«, also mit allem Drum und Dran sind, müssen die erst aus ihrer Schale befreit werden. Den Kopf packen, einmal nach links, einmal nach rechts drehen und abreißen. Jetzt kann der Panzer vom »Bauch« aus nach oben auf- und abgepopelt werden und es bleibt noch der Schwanz verpackt. Den kann man im besten Falle komplett nach hinten wegziehen – fertig.

Die beiden Knobizehen pressen – oder besser noch mit dem Messer fein atomisieren, mit einer Prise Salz, Pfeffer und 3 Sekunden Olivenöl vermischen und wie beim Freund Döner des letzten REZEPTOR-Gerichts in einem Gefrierbeutel mit den Garnelen zusammenpacken, die Luft raussaugen und mit Clip oder Knoten verschließen. Alles mal vorsichtig durchmischen und für mindestens 2 Stunden im Kühlschrank einwirken lassen.

Währenddessen kann die Soße bequem zubereitet werden: In einer Schüssel die Majo (REZEPTOR empfiehlt in diesem Falle unter den Fertigmajos – Achtung Markenwerbung – MiracelWhip, das passt irgendwie am besten. Noch viel besser ist natürlich eine selbst gerührte, wie das geht, wird unten im Majosonderspezial erklärt) mit dem Joghurt, dem Senf und Ketchup solange verrühren, bis die letzten Klümpchen verschwunden sind. Paprikapulver dazu und wer möchte, noch eine Messerspitze Currypulver. Ganz scheffig wird es mit noch einem Spritzer Pastis oder ähnlichem, aber wirklich nur ein Hauch! Die Zwiebeln gaaaanz fein hacken und mit der Soße vermischen. Noch mit Salz abschmecken und am besten auch noch ne Stunde kühl stellen.

Die Garnelen können jetzt auf Schaschlikspieße (auf Holz halten die Dinger besser als auf Metall, kann aber auch verkohlen…) aufgefädelt werden, bei 500g sollten zwei Spieße pro Person machbar sein. Den Grill anheizen und die Spieße von beiden Seiten anbrutzeln, Fisch und Meeresfrüchte brauchen in der Regel nur relativ kurz um gar zu sein, also nur ein paar Minuten pro Seite! Mit der Soße und etwas Brot zum Dippen schmeckts am besten!

Majosonderspezial: Majo selbst zu rühren ist gar nicht so schwierig, nur sollten alle Zutaten auf jeden Fall Zimmertemperatur haben!

Man braucht:
2 Eigelb, 0,2 Liter Sonnenblumenöl, 2 TL Zitronensaft, Pfeffer, Salz, 1 Prise Zucker, wer will 1 TL Senf (kann auch scharf sein)

Die Eigelbe in eine Rührschüssel geben und mit dem Rührgerät mit nur einem montierten Rührer (man sollte immer sehen was man tut) verquirlen und ganz langsam das Öl reinschütten, jetzt kann man schon sehen, wie sich die Majo-Konsistenz entwickelt. Tut sie es nicht, wird’s wohl auch nichts mehr, Öl noch langsamer einarbeiten!) Vorsichtig noch den Rest einrühren abschmecken und fertig! Schmeckt in der Regel etwas eiiger als die gekaufte und ist auch gelber!

1 Kommentar

  1.   Manuel

    Spieße vorher in Wasser einlegen, dann verkohlen die auch nicht 😉

 

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