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Risottosuppe mit Garnelen und Avocado

 

So einfach verleiht man einem Risotto eine ungeahnte Leichtigkeit – perfekt für heiße Tage!

Für drei bis vier Personen:
300 g Risottoreis
250 g frische Garnelen
125 g Parmesan
1 reife Avocado
2 Schalotten
1 Stange Staudensellerie
25 g Butter
2 TL Crème Fraîche
1,2 l heiße Gemüse- oder Hühnerbrühe
Olivenöl


Im Prinzip funktioniert die Risottosuppe wie ein klassisches Risotto, nur wird am Schluss noch mal mit ordentlich Brühe aufgegossen, die dann nicht mehr vom Reis aufgesogen wird:

Zu Beginn zwei Schalotten und die Selleriestange fein würfeln. 25 g Butter und etwas Olivenöl in einem Topf auf mittlere Temperatur erhitzen, und das klein geschnittene Gemüse darin drei bis fünf Minuten weich und glasig dünsten. Dann den Reis dazugeben, die Hitze etwas hochfahren und solange rührend warten, bis die Reiskörner ebenfalls glasig werden.
Die Schalottenwürfel dürfen aber auf keinen Fall braun werden, sonst wird das Risotto eine bittere Angelegenheit. Lieber ab und zu vom Feuer nehmen und abseits der Herdplatte weiter rühren.

Dann geht das übliche Prozedere weiter: Immer wieder eine Schöpfkelle von der Brühe angießen und unter ständigem Rühren vom Reis aufsaugen lassen. Das dauert je nach Reissorte und -alter etwa 20 Minuten, bis die Körner al dente sind.

Parallel – man muss nicht immer rühren 😉 – 125 g Parmesan reiben, die Avocado schälen, längs halbieren und beide Hälften auseinander drehen. Den Kern entfernt man am besten, in dem man mit einem großen Messer einmal kräftig reinhackt und ihn dann raushebelt. Das Fruchtfleisch in gabelgerechte Stücke würfeln und wer Zitronensaft zur Hand hat, kann damit die Avocado beträufeln, dann wird sie nicht so schnell unappetitlich braun.

Sobald der Reis fertig ist, noch mal ordentlich Brühe bis zur gewünschten Suppenkonsistenz anleeren. Jetzt die Crème Fraîche und den Parmesan unterheben, dann die Krabben und die Avocadostücke dazu geben und die Suppe noch mal zwei Minuten ziehen lassen. Mit frischem schwarzen Pfeffer abschmecken und servieren.

5 Kommentare

  1.   Egon Jakob

    Und welche Garnelen soll man nehmen ? Die von den gefluteten Reisfeldern vielleicht ?

  2.   Tiroler

    Diese geschmackvolle Abwandlung des allen Müttern wohlbekannten Reisschleims ist vor allem bei Durchfall sehr zu empfehlen.


  3. So ganz erschließt sich mir nicht, warum man erst aufwendig Risotto kocht und dann Suppe draus macht. Da kann man doch auch gleich eine Reissuppe kochen?

  4.   habe8

    Etwas zum Abwandeln,
    statt der Garnelen habe ich gewürfeltes Lachsfilet (ohne Haut) und statt der Schalotten frische kleine weiße Zwiebeln genommen, Staudensellerie ist geschmacklich wichtig. Die Konsistenz zwischen Suppe und normalen Risotto eingestellt. Das Gericht – mit reichlich Dill und glatter Petersilie gewürzt – kam gestern nicht nur optisch gut bei meinen Gästen an.
    Als Besteck habe Löffel und Gabel angeboten.


  5. In der Schulspeisung hieß das, wenn auch nicht mit Garnelen usw., Brühreis.

 

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