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Pastel de Nata

 

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Bis vor Kurzem noch der süchtig machende Geheimtipp beim Portugiesen, jetzt findet man sie überall: mit Pudding gefüllte Blätterteigtörtchen.

 

Zutaten für 6 Stück:
1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal (275 g)
3 Eigelb
200 ml Milch
100 ml Sahne
50 g Zucker
1 EL Maisstärke (z.B. Mondamin)
1 Stange Zimt
evtl. etwas Zitronenschale
Salz
Butter
Muffinform

 

050114Den Blätterteig wie auf der Packung beschrieben ausrollen und zirka sechs zwölf Zentimeter große Kreise ausstechen, zum Beispiel mit einer kleinen Schüssel. Die Muffinförmchen mit etwas Butter ausfetten – auch bei Antihaftbeschichtung – und mit den Teigkreisen auskleiden.
In einer Plastiktüte eingepackt eine halbe Stunde im Kühlschrank parken.

In der Zwischenzeit drei Eier trennen und die Eigelbe in eine Rührschüssel geben. Einen EL Maisstärke mit einem Schneebesen vollständig unterrühren und die Masse dann in einen Kochtopf leeren. 200 ml Milch, 100 ml Sahne, 50 g Zucker, eine Prise Salz, eine Zimtstange und etwas abgeriebene Zitronenschale dazugeben und alles auf dem Herd langsam bei mittlerer Hitze erhitzen.

Dabei bitte ständig rühren und aufpassen: Sobald die Sache fester wird, den Topf sofort vom Feuer nehmen und eine Minute weiterrühren, die Eigelbe dürfen keinesfalls ausflocken!

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen, die Füllung kühlt im Gegenzug derweil etwas ab.

Dann die Muffinförmchen aus dem Kühlschrank nehmen, die Füllung in den Blätterteig geben und alles in den Ofen schieben. Auf mittlerer Schiene zirka 20 Minuten backen, man kann die letzten drei Minuten auch noch den Grill dazuschalten, beim Portugiesen sind auch immer einige sehr dunkelbraune Stellen drauf.

Rausnehmen, kurz abkühlen lassen und lauwarm aufessen.

 

Alle unsere Rezepte übersichtlich und von A bis Z gibt’s hinter diesem Link.

 

24 Kommentare


  1. Sie haben völlig recht! Vielen Dank für den Hinweis.

    Wir haben den Fehler verbessert.

    Beste Grüße aus der Redaktion


  2. Ist zwar eine Kalorienbombe, aber ab und zu kann man sich das schon einmal gönnen. Klingt auf jeden Fall sehr vielversprechend.

  3.   Gonzaga

    Soll ich wirklich „zirka sechs zwölf Zentimeter große Kreise ausstechen“ oder lieber sechs ca. zwölf Zentimeter große Kreise ausstechen? 🙂

    Klingt aber gut, wird ausprobiert!

  4.   Silila

    Schon der Ansatz mit handelsüblichem Blätterteig ist falsch – aber das Originalrezept wird nicht umsonst von den Konditoren in Belém geheim gehalten!

  5.   drequesac

    Silila hat recht, TK-Blätterteig ist irgendwie nicht so lecker wie der vom Original. Aber besser die deutsche Kopie als gar keine Natas!


  6. Wußt ich’s doch: Im November 2012 ging’s hierzuwebsites um portugiesische Spezialitäten, und damit auch um – genauuu:

    Pastéis de Nata, und zwar hier:

    http://www.zeit.de/2012/48/Portugal-Kochen-Rezepte-Geniessen/seite-10

    Pastéis heißt sowohl Süßgebäck als auch Bäckerei, während „Pastel“ eher in Richtung Kuchen und/oder Pastete geht.

    Die „Dinger“ mit Sahne (nata …) heißen jedenfalls Pastéis.

    Nichts für ungut …

  7.   Sauzahn

    Ist denn schon wieder Weihnachten?


  8. Das klingt köstlich, das werde ich bestimmt demnächst mal ausprobieren. Oder meinen portugiesischen Mitbewohner danach fragen.

    Aber eine Frage hätte ich noch:
    „1 EL Maisstärke (z.B. Mondamin)“
    Was soll die Schleichwerbung?

  9.   Dom Casmurro

    Professor Bienlein: pastéis ist die Pluralform von pastel.
    Ein pastel de nata, zwei pastéis de nata.

 

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