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Neonazis beschmieren Protestbüro

 

Wenige Wochen vor den Massenblockaden gegen den Naziaufmarsch im Februar in Dresden versuchen Neonazis das Protestbündnis einzuschüchtern. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde in Dresden das Infobüro des Bündnis »Nazifrei! – Dresden stellt sich quer« am Bischofsplatz von bislang unbekannten Tätern mit rechten Parolen und Symbolen beschmiert.

»Wir lassen uns von solchen Angriffen nicht einschüchtern«, erklärt Bündnissprecherin Franziska Radtke. »Auch wenn wir leider mit derartigen Anschlägen rechnen müssen: Wir mobilisieren weiter zu den Blockaden des Naziaufmarschs nach Dresden. Eine solche Aktion macht erneut deutlich, dass es mehr als notwendig ist, den Nazis mit kontinuierlichem und entschlossenem Widerstand zu begegnen. Genau das werden wir im Februar tun und die Nazis blockieren!«

Auch während der Vorbereitung der Blockaden im vergangen Februar gab es in Dresden immer wieder Anschläge gegen linke Läden und Einrichtungen. Zuletzt wurden in Dresden linke Hausprojekte und ein Gebäude auf dem jüdischen Friedhof mit Molotov-Cocktails von Nazis angegriffen.

Das Bündnis »Nazifrei! – Dresden stellt sich quer«, bestehend aus antifaschistischen und zivilgesellschaftlichen Gruppen, Gewerkschaften, Parteien, sowie Jugend- und Studierendenverbänden, will im Februar 2011 an den diesjährigen Erfolg der Massenblockaden anknüpfen, an denen sich mehr als 12.000 Menschen beteiligt hatten.


4 Kommentare

  1.   lisa juhas

    ich finde das positiv,dass man gegen rechtsextremismus ist und bleibt so eisern,egal wie viel einschüchterungen,kontinuirliche anschlägen und rechtsextreme beschmierungen usw.uns kosten,wichtig ist,dass man in der meinung bleibt und frei äußert.


  2. […] via stoerungsmelder: Neonazis beschmieren Protestbüro […]

  3.   rene

    Jetzt erst recht! Wir lassen uns nicht einschüchtern!
    Den Aufruf verbreiten und unterschreiben:
    http://www.dresden-nazifrei.com/

  4.   Heinz

    Zweies gefällt mir an der Meldung nicht:

    1. Zuwenig Information: welche Parolen und Symbole wurden geschmiert, lassen diese konkretere Rückschlüsse auf die Täter ziehen? Gibt es Bilder, was sagt die Polizei?

    2. Es wurde mal wieder eine Pressemitteilung im Zeitungsartikelformat verfaßt und diese unkommentiert abgedruckt, so als ob es sich um einen vom Störungsmelder verfaßten Artikel handelt. Der gleiche Artikel wird von Google-News 9 Mal gefunden, überall identisch. Es mag zwar für die Initiativen von Vorteil sein, wenn sie durch die vorgefaßten PMs leichter in den Zeotungen erwähnt werden – auf mich machen diese Fake-Artikel mittlerweile einen sehr unseriösen Eindruck, für beide Seiten: Initiativen und die Presse.

 

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