Die 20 wichtigsten Intellektuellen der Welt sind – alle Muslime
Dies jedenfalls hat eine Umfrage der renommierten amerikanischen Zeitschrift “Foreign Policy” ergeben. FP bat in der letzten Ausgabe ihre Leser, unter 100 weltweit einflußreichen Intellektuellen die 20 wichtigsten auszuwählen. Mit der Welle von Aufmerksamkeit, die das Magazin dann jedoch geradezu überrollte, hatte man nicht gerechnet. Über 500.000 Stimmen wurden abgegeben, und das Ergebnis sieht so aus:
1 Fethullah Gülen (Gründer der Gülen-Bewegung)
2 Muhammad Yunus (Ökonom, Nobelpreisträger aus Bangladesch)
3 Jussuf Al-Karadawi (TV-Prediger, Muslimbruderschaft)
4 Orhan Pamuk (türkischer Romancier, Nobelpreisträger)
5 Aitzaz Ahsan (pakistanischer Anwalt)
6 Amr Khaled (ägyptischer Fernsehprediger)
7 Abdolkarim Sorusch (iranischer Reformtheologe)
8 Tariq Ramadan (Intellektueller und Jugendidol)
9 Mahmood Mamdani (postkolonialistischer Soziologe, Columbia University)
10 Shirin Ebadi (iranische Anwältin, Nobelpreisträgerin)
Manche der Aufgeführten sind tatsächlich erwägenswerte Kandidaten: Ebadi, Pamuk, Yunus, Sorusch.
Aber frappierend ist ja wohl vor allem, wie gut organisiert die Anhängerschaft Gülens und Al-Karadawis ist. (Man kann die beiden nicht vergleichen, aber darin haben sie etwas Gemeinsames.) Gülen hat “Zaman” mobilisiert, Al-Karadawi “IslamOnline”.
Und so sind die beiden Erweckungsprediger nun der Welt wichtigste Intellektuelle!
(Haha!)
Was denn, “Erol Bulut” hat es nicht in die Top 10 geschafft.
Da stimmt doch was nicht.
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Die Nennung von Ebadi, Pamuk, Yunus, Sorusch geht ok, aber bei Gülen, Al-Karadawi, Amr Khaled und Tariq Ramadan beschleichen mich Zweifel hinsichtlich der Seriösität der Umfrage. Im Übrigen muss man auch davon ausgehen, dass in der muslimischen Welt ein großer intellektueller Nachholbedarf besteht.
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@ PBUH – das könnte daran liegen, dass EB seine Anhängerschaft im Zeitblog JL nicht rechtzeitig mobilisieren konnte.
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@ Nun, ganz Demokratisch sind diese 10 wichtigsten Intellektuellen der Welt ausgewählt worden, in einem Forum einer renomierten Intellektuellen-Zeitschrift, di wohl in der regel nicht so viele klicks pro Monat insgesamt hat wie dort wärend so mancher stunde registriert wurden.
Also… die publicity für die zeitung hat hervorragend funktioniert – und auch wohl der von mir in puren rassismus unterstellte aufruf, dass da eine Umfrage, die docvh alle interessieren könnte, in dem ein oder anderen Forum stattfand, in dem auch diese gewählten Leute ein hohes Ansehen geniesen.
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Auch wenn Sie es nicht gerne hören, aber das deckt sich exakt mit den Behauptungen der “You-know-who”-Seite zu Umfragen/Abstimmungen deutscher Online-Medien zur Errichtung von Moscheen.
You-know-who hatte sich darüber sehr aufgeregt, waren aber wahrscheinlich nur hysterische Rassisten.
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Daran sieht man, dass man Online-Umfragen generell in die Tonne kloppen kann, weil sie beliebig manipulierbar sind.
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Hmm, Joachim S. – das sind keine manipulationen, sondern alles geht da mit rechten dingen zu – manche umfragen sind halt wertlos einfach und das erkennt man an extremen wahlwerten idR.
Jem., wie diese Zeitschrift, stellt eine umfrage öffentlich und jedermann zugänglich ins Netz, und Leute besuchen diese Seite und wählen – that´s all.
Das da mit einem mal Leute vorbeischauen, die 10 min. vorher noch nicht einmal etwas von der Existenz dieser Zeitschift gehört haben, das ist sein bewußt eingegangenes Risiko.
Muss er halt eine mechanik einbauen, die nur z. b. Leute wählen lässt, die mindestens schon 2 Tage registiert sind auf seiner Seite vor Veröffentlichung der Wahloption oder sowas in die Richtung.
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Nee nee Zagreus, solche Online-Umfragen sind immer Kokolores, weil die Teilnehmer kein repräsentatives Kollektiv bilden und häufig durch online-Propaganda organisierter Gruppen zur Abstimmung aufgefordert werden.
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Nee nee Joachim S. – zum teil eben nicht (die, bei denen leute erkennbar aufgerufen wurden sind kokolores) – es sind zufallspersonen – die möglicherweise eine bestimmten Gesellschaftsschicht angehören (als user genau dieser Seite), aber auf deren basis man durchaus aussagen treffen kann bei einer stimmabgabe, die entsprechend vorsichtig eruiert wurde.
Was meinste wie die großen Umfragefirmen ihre Umfragen gestalten – sind auch nur zufällig ausgewählte leute z. b. per telephon-umfrage. da kann auch eine zufällige gewichtung dabei sein von sonderinteressen – aber das kann man relativ sicher herausrechnen.
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