
Selbst ist die Frau beim Heimwerken. Auch wenn die Wand dann lilafarben wird/ © Max Bahr
Ein kniffliges Rätsel:
Klicke auf das große Foto oder auf den Link am Ende des Textes. Das hinterlegte PDF ist unser beliebtes Eckchen der Woche, das Du vielleicht auch aus der gedruckten ZEIT kennst. Findest Du die Antworten und – in den getönten Feldern – das Lösungswort der Woche? Weiter…

Muchtasar macht gerne Hausaufgaben. Sie möchte später Krankenschwester werden/ © Sascha Montag
Muchtasar ist 14 und lebt im asiatischen Usbekistan. Normalerweise mussten Kinder dort bei der Baumwollernte helfen – jetzt dürfen sie zur Schule gehen
Von Diana Laarz
Im vergangenen Herbst hat sich das Leben der 14-jährigen Muchtasar verändert. Sie wohnt in einem Dorf in Usbekistan. Drei Jahre lang musste sie jeden Herbst bei der Baumwollernte helfen und konnte nicht zur Schule gehen. »Jeden Morgen um acht Uhr kam der Bus, um uns Schüler abzuholen. Ich wäre am liebsten nicht eingestiegen«, sagt sie. Doch im vergangenen Herbst war alles anders. Muchtasar durfte zur Schule gehen, sie musste Hausaufgaben machen – und hat sich darüber gefreut. Kinder müssen in Usbekistan keine Baumwolle mehr pflücken. Bürgerrechtler und viele Unterstützer auf der ganzen Welt haben Kindern wie Muchtasar geholfen. Weiter…

Heißt wie eine Frucht, ist aber ein Vogel: Der Kiwi/ © The Rohit
Was ist das: Es ist dunkelbraun, struppig, ziemlich oval und kommt aus Neuseeland? Die Antwort lautet: Kiwi. Damit ist aber nicht nur die Frucht, sondern auch ein Vogel gemeint. Der Kiwi ist das Wappentier Neuseelands. Und als die Neuseeländer vor etwa 50 Jahren begannen, ihre Lieblingsfrucht in die ganze Welt zu verkaufen, nannten sie die einfach auch Kiwi – schließlich ist die Ähnlichkeit zwischen Tier und Obst kaum zu übersehen. Kiwis – also die Vögel – haben kräftige Beine, aber winzige Stummelflügelchen. Weiter…

Illustration: Gusti/ © Fischer Verlag
Ein Junge und die schwierige Frage nach dem Wert der Freiheit
Schwermütig ist die Natur, sagten die Romantiker. Sie trauert, aber wir wissen nicht, warum. Nur bei den Tieren im Zirkus wissen wir es, bei den Löwen, Tigern und Elefanten. Die großen und mächtigen Tiere leiden, weil sie ihre Freiheit verloren haben. Es merkt nur niemand, jedenfalls die Erwachsenen merken nichts, sie haben keinen Sinn für die tierische Seele und die Schwermut der Kreatur. Nicht weil sie abgestumpft wären; sondern weil Erwachsene selbst Häftlinge sind, eingesperrt ins Freiluftgefängnis der Gesellschaft. Weiter…

Mahlzeit! Jetzt wird angegrillt!/ © Getty Images
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Nadel im Heuhaufen gesucht oder neuer Speedrekord in Aussicht?/ © Getty Images
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© Getty Images
Zu Ostern musst Du Eier suchen, Schokohasen, Geschenke. Aber auch Schätze, Fleisch und Tiere sind nicht immer leicht zu finden
Von Anna Kemper
Unter Feinden
Gut getarnt ist gut versteckt! Und im Tarnen sind einige Tiere wahre Meister. Es gibt zum Beispiel ein Insekt, das »Wandelndes Blatt« heißt, weil es aussieht wie ein Baumblatt. Wenn ein hungriger Vogel nach Beute sucht, bemerkt er das Tier zwischen richtigen Blättern gar nicht. Auf ähnliche Weise verstecken sich die Blattschwanzgeckos, das sind kleine Echsen, die genau dieselbe Musterung haben wie die Äste, auf denen sie tagsüber rumliegen. Diese Art der Tarnung nennt man übrigens »Mimese«, das ist Altgriechisch und heißt täuschende Nachahmung. Das Prinzip kannst Du Ostern mal ausprobieren: ein farbiges Osterei in einen Strauß bunter Tulpen legen. Fällt kaum auf! Weiter…

Samtpfote mit Vorliebe für Wasser/ © OpenCage
Katzen sind wasserscheue Tiere. Obwohl sie alle schwimmen können, machen die meisten Hauskatzen einen großen Bogen um Badewanne oder Gartenteich. Vielleicht sind sie vor allem arbeitsscheu: Denn wenn sich ihr Fell mit Wasser vollsaugt, dauert es Stunden, bis es wieder getrocknet ist und die Katze es mit ihrer Zunge in Form gebracht hat. Die Fischkatze dagegen, die in Südasien lebt, hat ein besonderes Fell, das sehr dicht und wasserabweisend ist. Weiter…

Hier wird emsig geforscht!/ © Getty Images
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Illustration: Gert Albrecht für DIE ZEIT/www.gertalbrecht.de Text: aus »Jakob und Wilhelm Grimm: Ausgewählte Kinder- und Hausmärchen«, Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart 1981
Es hatte ein Mann einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, sodass er zur Arbeit immer untauglicher ward. Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen, aber der Esel merkte, dass kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen: Dort, meinte er, könnte er ja Stadtmusikant werden. Weiter…