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Willkommen bei Störungsmelder. Hier geht es um Neonazis. Wo sie auftreten, was sie dabei sagen und vor allem: Was man gegen sie unternehmen sollte. Melde auch du dich an und diskutiere mit.

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11. November 2009

Antisemitische und neonazistische Aktivitäten am „Der Tag der Deutschen“

Antisemitische Schmierereien an der Dresdner Synagoge  Norbert Millauer/ddp

Antisemitische Schmierereien an der Dresdner Synagoge © Norbert Millauer/ddp

„Der große Tag der Deutschen“, hieß es in der ARD-Tagesschau in freudiger Erwartung auf das „Fest der Freiheit“ am 9. November in Berlin. Der 20. Jahrestag des Mauerfalls stand am Montag im Zentrum der bundesdeutschen Öffentlichkeit. Am Brandenburger Tor versammelten sich die internationalen Staatsgäste. Thomas Gottschalk führte das ZDF-Publikum durch dieses „würdelose Spektakel“ (Spiegel Online).

Davon fast unbemerkt, erinnerten in ganz Deutschland tausende Menschen des 71. Jahrestags der Reichspogromnacht vom  9. November 1938. Das Erinnern an jenen Tag, als die Mehrheit der Deutschen endgültig ihre Bereitschaft zum Holocaust zeigte, wurde jedoch überschattet durch antisemitische und neonazistische Aktivitäten. Bereits in der Nacht vom 7. auf den 8. November wurde die Dresdner Synagoge mit Hakenkreuzen beschmiert. In Nordrhein-Westfalen kam es gleich in mehreren Städten zu Übergriffen und Provokationen von Neonazis auf antifaschistische Versammlungen. Obwohl es in der Vergangenheit zum Beispiel in Dortmund vermehrt zu militanten Aktionen von Neonazis kam, reagierte die Polizei unvorbereitet, teilte das Bündnis gegen Rechts in Dortmund mit. Auch in Essen wurden AntifaschistInnen bei einer Gedenkveranstaltung provoziert. Wie der Blog „NRW Rechtsaußen“ mitteilte, marschierten bis zu 35 Neonazis mit Fackeln und Feuerwerkskörpern ungestört durch Ahlen. Sie skandierten antisemitische Parolen und störten laut eigenen Angaben noch eine Gedenkveranstaltung der Kirche in Hamm.

Allein die rund 550 antisemitischen Straftaten in der ersten Jahreshälfte 2009 geben Aufschluss über die Notwendigkeit des Erinnerns an die Reichspogromnacht. Doch passen diese Zustände wohl nicht zu dem großen „Fest der Freiheit“ am „Tag der Deutschen“.

36 Kommentare »

  1. So was ist eine Sauerei und muss schwer geahndet werden!
    Diese ewig Vorgestrigen Neo-Nazis sind geistig minderbemittelt.

    Die sollen mal Geschichte lernen. Dieser Hitler und die meisten seiner Schergen, waren billige Emporkömmlinge und jeder Psychiater behauptet Hitler war der klassische Psychopath!

    Es lebe Graf Stauffenberg und seine Männer!

    Kommentar von Baronin — 11. November 2009 @ 14:21

  2. Was bilden sich so Unterschichtlerische Neo-Nazis eigentlich ein?

    Man kann sich gar nicht genug bei den Juden und dem Unrecht was Ihnen angetan wurde entschuldigen!

    Es war der Neid auf ihren Erfolg und ihren Besitz und in der Reichskristallnacht wurde gemordet und geplündert und geklaut.

    Tiefer geht’s Nimmer!

    UND NIE WIEDER DARF SO ETWAS GESCHEHEN. SCHON den leisesten Ansatz muss man schwer bestrafen.

    Kommentar von Baronin — 11. November 2009 @ 14:25

  3. “Das Erinnern an jenen Tag, als die Mehrheit der Deutschen endgültig ihre Bereitschaft zum Holocaust zeigte”

    Dieser Satz ist entweder unüberlegt, oder eine Frechheit. Es war niemals eine “Mehrheit der Deutschen” zu diesem Verbrechen bereit. Der Holocaust wurde von einer kleinen Clique geplant und von einer kleinen Minderheit ausgeführt.

    “, wurde jedoch überschattet durch antisemitische und neonazistische Aktivitäten.” Bereits in der Nacht vom 7. auf den 8. November wurde die Dresdner Synagoge mit Hakenkreuzen beschmiert.”

    Zu diesem Thema möchte ich auf diesen Bericht hinweisen:

    “Hakenkreuzschmierereien: Fuck the Juden, Monkey! ; Scheiß Juden; Killers of Children”
    http://npd-blog.info/2009/11/08/angriff-auf-die-neue-synagoge-in-dresden-am-vorabend-des-9-november-2009/
    Was auf ihrem hier abgebildeten Bildausschnitt nicht zu sehen ist, ist der Davidsstern , welcher von dem antisemitischen Schmierer mit dem Hakenkreuz ( welches übrigens falsch herum gedreht ist) gleichgesetzt wird. Solcherlei Judenhass sieht man eher auf Pro Hamas -Demos.
    Zudem haben Sie noch einen weitaus übleren antisemitischen Vorfall hier ausgeblendet: http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2009/11/04/antisemiten-verhindern-lanzmann-film-auf-st-pauli_1776
    Auszug daraus:
    “Eine Gruppe linker Antisemiten hat am vergangenen Sonntag gewaltsam die Vorführung eines Filmes über Israel verhindert. Bei der Blockade des Kinos sollen Beschimpfungen wie “Judenschweine” gefallen sein. Der Hamburger Verband der Partei “Die Linke” veröffentlichte eine Rechtfertigung der Aktion, mit der die Vorführung eines “zionistischen Propaganda-Films” verhindert worden sei. ”

    Warum wird dieser Vorfall hier nicht mit aufgeführt?
    Was mich interessiert, ist ob dieser Vorfall in Hamburg in der Kriminalstatistik als rechtsextremistische Straftat geführt wird.
    Ich möchte damit nicht neonazistische Umtriebe beschönigen, doch sollte man ehrlicherweise auch darauf hinweisen, dass ein Teil der antisemitischen Straftaten von Linken und Muslimen verübt werden.

    Kommentar von Thomas — 11. November 2009 @ 15:21

  4. Nach allem was ich so gelesen habe muss man wohl bezweifeln, dass die Dresdner Schmierereien von Nazis stammen. Die waren nämlich zum Teil auf Englisch und Hakenkreuz = Davidstern ist eher eine Symbolik die bei palästinensischen oder antiimperialistischen Extremisten anzutreffen ist.
    Nichtsdestotrotz sind es antisemitische Schmierereien der widerlichsten Art.

    Kommentar von bEn — 11. November 2009 @ 15:27

  5. Leider ist das das Hakenkreuz zeigende Bild nur ein Ausschnitt. Das ganze Bild betrachtet, erhält man einen besseren Eindruck der antisemitischen Schmiereien. Mehr sieht man in diesem Video der ARD-Mediathek:

    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3327480

    Da sieht man gleich zum Anfang deutlich:
    “Hakenkreuz = Davidstern”

    Der Inhalt der Texte ist auf dem NPD-Blog erwähnt, es wurde geschmiert:
    “Fuck the Juden, Monkey!” “Scheiß Juden” “Killers of Children”

    (Quelle: http://npd-blog.info/2009/11/08/angriff-auf-die-neue-synagoge-in-dresden-am-vorabend-des-9-november-2009/)

    Das ist alles antisemitisch, klar. Aber mit Neonazis hat das gewiß nichts zu tun - ich kann mir nicht vorstellen, daß die auf Englisch ihre Parolen absondern und vor allem ihr geliebtes Hakenkreut mit dem Symbol des Judentums gleichsetzen. Das ist also offensichtlich kein Werk von Nazis. Man siehe auch:
    http://www.welt.de/politik/article2986675/Europas-Antisemiten-leben-ihren-Judenhass-aus.html

    Kommentar von Trude — 11. November 2009 @ 16:05

  6. Hallo,
    seit Mitte Oktober gibt es einen Blog bei Yahoo.
    Ursprünglich gings da mal um die Frage, ob Schulkinder an muslimischen Feiertagen schülfrei bekommen sollen.
    Inzwischen hat sich das Forum zu einem pool von Rechtradikalen entwickelt.
    Jeder, der sich für diesen Vorschlag einsetzt oder generell für ein friedliches Miteinander aller ist,(leider weit in der Minderheit)werden aufs schlimmste diffamiert, obszön beleidigt und bedroht.
    Das ging schon soweit, dass einer dieseer Typen die komplette Adresse eines Türken in diesem Blog veröffentlichte.
    Ganz viele *Missbrauch melden* und Bitten an Yahoo, den Blog endlich zu schliessen führte leider zu gar nichts. Auch ein Anruf bei der Polizei (nach der Veröffentlichung der Adresse) brachte nichts. Die treiben weiter ihr Unwesen da.
    Da ich persönlich mehrfach bedroht und diffamiert worden bin, habe ich mich inzwischen resigniert zurück gezogen.
    http://de.news.yahoo.com/blog/allgemein/beitrag/28922/177/#top-comments-nav

    LG LaRossa

    Kommentar von LaRossa — 11. November 2009 @ 16:25

  7. tja, so was passiert wenn die geistigen Brandstifter mit ihrem Rassen (Judenhass) erneut im Parlament sitzen, immer noch genug Menschen mit rechter Einstellung die Justiz, deren Strafverfolgung und deren milden Strafen verlachen, veraltete Videoüberwachung an Gebäuden existiert, Polizeistellen aus Kostengründen abgebaut werden, Zivilcourage gleich Null ist, Nazischmierereien jahrelang als “nur Sachbeschädigung” abgetan wurden, jahrelang Rechtsextremismus von der Politik als nicht existent beschrieben wurde und Politiker nur Lippenbekenntnisse zu dieser Thematik verloren haben, warum viele menschen in Ost und West nazistisches Gedankengut erneut und immer noch in sich tragen… ich weiss wovon ich rede, denn meine vietnamesische Frau und unser Kind wurden auch schon am hellerlichten Tage angepöbelt, wir sind eine Rassenschande und sollen vergast werden…

    Kommentar von bernoi — 11. November 2009 @ 17:51

  8. und immer wieder “glänzt” Dresden mit seiner Weltoffenheit als “Nazistadt, NPD im Landtag, rassistischen Schmierereien und rassistischen Überfällen mit Körperverletzung und Mord”…
    Ich war immer stolz auf das frühere weltoffene Dresden, jetzt bekommt es immer mehr hässliche “Rassismus-Narben”. Ich lebe seit meiner geburt hier und bin sehr sehr traurig, warum der Alltagsrassismus in Dresden nach der Wende wieder so aufblühen konnte, jetzt fällt mir ein, dass die gastarbeiter in der DDR (Vietnamesen, Mosambiquaner usw.) nie integriert wurden.
    Obwohl meine Vermutung ist, dass die Synagogenschmiererei irgendeine Mutprobe von Jugendlichen gewesen ist, welche mit den rechtsextremen Symbolen provozieren wollen, denn ein Herr Apfel der NPD macht sich in seinem Anzug nicht die Finger schmutzig um zu provozieren…

    Kommentar von bernoi — 11. November 2009 @ 17:59

  9. Ich bezweifle ebenfalls, daß diese Tat von Nazis verübt wurde. Man beachte auf diesem Bild die Fahne im Hintergrund: http://www.spiegel.de/images/image-26236-galleryV9-dixy.jpg

    Wieso sollten Neonazis irgendeine Intention haben, zur gleichen Symbolik zu greifen?

    Kommentar von H. — 11. November 2009 @ 18:03

  10. Einspruch: habe gerade die Informationen bei blog npd gelesen und muss sagen, naja es muss nicht unbedingt ein deutscher Nazi gewesen sein, da ja Text auf Englisch und Hakenkreuz verkehrt rum, aber egal wer damit provoziert, es ist schlimm genug , dass es Hass- Schmierereien gibt, egal aus welchem Land die Täter kommen und egal welcher politischen Hass- gesinnung der Ursprung ist.. es muss in alle politischen, ideologischen Richtungen ermittelt und hart bestraft werden !!!

    Kommentar von bernoi — 11. November 2009 @ 18:24

  11. Leider sind Neo-Nazis wie der Name schon sagt, weder von “vorgestern”, noch sind die meisten “geistig-minderbemittelt”, was sie eben so gefährlich macht.
    Und Herr Stauffenberg? Ein rechtskonservativer, antidemokratischer Antisemit als Vorbild?

    Kommentar von Sara — 11. November 2009 @ 21:46

  12. mal blöd gefragt: Warum ist der 9.November nicht der Tag der deutschen Einheit?
    Das versteht keiner und schon gar nicht im Ausland!

    Kommentar von Martin — 12. November 2009 @ 15:17

  13. http://florianroepke.wordpress.com/2009/11/09/eine-mahnung-aus-stralsund/

    Hier mal ein Link, die Sache wurde, so glaube ich, hier noch nicht besprochen, bzw. öffentlich gemacht.

    LG

    Kommentar von Florian R. — 12. November 2009 @ 15:27

  14. Der Inhalt der Schmierereien (incl. Schriftzug) an der Dresdener Syagoge:

    “Fuck the Juden, Monkey! – Scheiß Juden – Killers of Children”

    weist niemals auf einen rechtsradikalen, aber deutlich islamistischen Hintergrund.

    1. Eine Gleichsetzung des Judentums (Magen David, Davidsstern) mit dem Nazitum (Hakenkreuz, Swastika) ist allein bei radikalen Palästinensern, ebensolchen Moslems und linken Israelhassern zu Hause. Die NPD bspw. verwendet meines Wissens solche Gleichsetzungen logischerweise nicht.

    2. Der sich unter den (teils fehlerhaft, weil verkehrt herum angebrachten) Symbolen stehende Text war teilweise auf Englisch verfaßt. Für gewöhnlich ist dies kein Kennzeichen von “Nazis”, die sich meist gesondert aufs “Deutschtum” berufen.

    3. Die Bezeichnung “Killers of Children” entspricht 1:1 den auf den diversen moslemischen Hetzdemos Anfang diesen Jahres angeführten Sprechchören “Kindermörder Israel”; es gibt gute Gründe anzunehmen, daß diese Parole wiederum dem türkischen Fernsehen entstammt, das kurze Zeit vorher eine Serie ausgestrahlt hatte, in der die Israelis in gestellten Szenen als “Kindermörder” (wörtlich) dargestellt und verunglimpft worden waren.

    Das israelische Außenministerium hatte entsprechend Protest eingelegt und den türkischen Botschafter einbestellt.

    4. Zur Zeit läuft in DD der Mordprozeß gegen Alex W. in Sachen Marwa Al-Sherbini. Es dürften sich genügend entsprechende Leute (wahrscheinlich Jugendliche) in DD aufhalten, die die in das entsprechende Spektrum gehören und demnach ein einschlägiges Interesse an solchen Dingen aufweisen.

    5. Unter Auslassung der oben bezeichneten Gleichsetzung – es wird nur das Hakenkreuz angezeigt – “brandmarkt” das Propaganda-Organ des ZMD, verantwortlich Aiman A. Mazyek, dies als vorgeblich “rechtsradikale” Tat und instrumentalisiert diese antisemitische Schmiererei damit zum eigenen Vorteil. Qui bonum? (Wem nutzt es?) Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. -

    Kommentar von Wolfram — 12. November 2009 @ 16:43

  15. Das falsch gemalte Hakenkreuz und der mutmaßliche Bezug auf den Gasa-Krieg lassen es als reichlich unwahrscheinlich erscheinen, dass Rechtsradikale die Schmierereien angebracht haben. Zu vermuten sind m.E. eher Täter aus dem islamischen Millieu.
    Das Aufblasen unbelegter Behauptungen ist zudem ein Erkennungszeichen von Aktivisten der Kampf-gegen-Rechts-Gruppen. Kurzum: das waren keine ‘Nazis’.

    Kommentar von Tobias Rüger — 13. November 2009 @ 01:45

  16. Von wegen STAUFFENBERG und (sein) Antisemitismus:
    Obwohl ich und gerade da ich als Linker lange zeit in der Art wie üblich antifaschistisch aktiv WAR, sage ich :
    GEHT
    endlich auf WIKIPEDIA, luxembourg-Stiftung u.a.bei Peter Ullrich und klärt euch endlich auf über die eigene
    klassische LINKE JUDENFEINDLICHKEIT.

    W. Marr als Linksradikaler ist sogar der Begründer der MARKE ANTISEMIT und bei SPD-Dühring war ca. 1880 schon alles bis zum Vernichtungsfeldzug programmatisch vorgezeichnet,
    - SPD-Bebel kriegte seine Anhänger des Nützlichkeits-Antisemitismus 1890/92 ff, wie Liebknecht senior kaum unter den Abstimmungsdeckel
    - die KPD insbesondere unter der linksradikalen Führung der
    - ( jüdischen !) Ruth Fischer pflegte übelsten Antisemitismus und (das) wurde dann
    - 1925 bis über 1933 durchgehend abgelößt von der Diffamierung des
    - “Zionismus als Faschismus”, - ein linkes Todesurteil.

    Mit dieser, mit kurzer stalinscher Unterbrechung proisraelischer Zuneigung, den Krieg bis heute überlebten Formel, war auch die DAVIDSTERN = Hakenkreuz - Graphik der (pro-)Islamisten geprägt, so wie sich
    - 1 9 6 9/7 2 zunächst nur die Mahler, Meinhoff und die Bombenleger in der jüdischen Gemeinde Berlin zu formulieren trauten, und der
    von dem ganzen linken und bürgerlichen Antifa- und Antiterrorismus-Gerede kaum bzw. fast nur von selbstkritischen Alt68ern nur sehr spät zurückgewiesen wurde;
    ich weiß es von meiner eigenen, 25 JAhre israelfeindlichen Biographie.

    - - Es ist eine große Schande:
    Trotz vielfach-betroffen-”ehrlich” gemeint, abgesehen von insgesamt wenigen antifaschistischen ISRAELfreunden, nicht selten auch Christen im Dienst an ISRAEL(ischen Menschen), die man üblicherweise verschweigt oder verfemt:
    Deutsches aus der Geschichte lernen, daß Auschwitz nie mehr sei, ist eine große, vor allem von LINKs entwickelte und vorgtragene LÜGE, wie es sich wie jetzt in Dresden, immer wieder an der Bemäntelung, Beschwichtigung des linken und islamischen Antisemitismus zeigt, und dieser bezogen direkt auf ISRAELs Geschichte ganz Verschwiegen, bzw. Grund und Folge verkehrend als FOLGE israelischer Ungerechtigkeit ausgegeben, nach dem alten Motto “die Juden sind selbst schuld, wenn..”

    Die (nach längerer Pause neu entfachte,- s. w.Jewish library) islamische Massaker- und Vertreibungspolitik wurde vom ex-osmanischen Offizier, späteren SS-Ober, Berliner Djihad-Radioprecher und Mufti von Jerusalem, (Mit-)Begründer der judenfeindlichen/ ODESSA-beratenen Palästinenser-Idee, der Moslembruderschaft und der Arabischen Liga, von den Franzosen entfliehen lassender A. alHussaini, Ziehvater von Arafat . . . in 1 9 1 9/20 in Gang gesetzt und nach der SS, der ODE-SS-A parallel nach 1950 auch vom KGB massiv beraten und gefördert als Teilstrategie des Kampfes gegen den Westen.

    - Wie der KPdSU-Chef Breshnjnew einmal in einer hellen Minute während einer KGB-Beratungstunde in den 70er Jahren stöhnte: “Der Zionismus macht uns noch ganz dumm”. ( er meinte natürlich die Art wie sich die “Revolutionäre” um diesen “bemühten”, während si die nächst Dummheit ansteuerten, nämlich Khomeini, einen Schüler alHussainis zu unterstützen!)
    - Und damit hat er weise das gesagt, was inzwischen einschließlich Obama geschichtsverdrehender Weisheit heute nationen-durchschnittlich für 65 % gilt, und bei Linken eher für 85 %, wie sich an vielen Re-/Aktionen auch ohne die LINKpd erkennen läßt, s. auch proiran. CHAVEZ und Volksgenossen
    - Die NPD hat 2007 auch schon mitbekommen, wohin der Wind weht und hat “trotz” O-lafs ausdrücklicher ISLAM-Belobigung ebenso strategisch begründet (juergen gansel/mdl-npd) zu dessen und dem linkpedischen Kurs gratuliert.

    Wenn man ehrlich ist und nicht nur so auf die Reden weniger israelfreundlicher Frontfrauen wie PAU oder MERKEL schaut:
    Abgesehen von ihrer Bewaffnung, - sind die Karten für die Juden heute ohne Hitler besser gemischt, als 1929/1933 ?

    Kommentar von Bertha Duck — 13. November 2009 @ 02:18

  17. HALLO H . !

    Das von Dir hier vorgebachte SPUIEGELFOTO mit Hakenkreuz und DAVIDSTERN auf deutscher Staatsfahne, - woher ist das, mit diesem Marwa “Trauer”-Propaganda-Marsch ? Doch nicht in Ägypten oder ?

    bitte melden oder findet man das im SPIEGEL leicht it Beischrift?

    Kommentar von Bertha Duck — 13. November 2009 @ 03:05

  18. @thomas

    “Dieser Satz ist entweder unüberlegt, oder eine Frechheit. Es war niemals eine “Mehrheit der Deutschen” zu diesem Verbrechen bereit. Der Holocaust wurde von einer kleinen Clique geplant und von einer kleinen Minderheit ausgeführt.”

    Das hättest du gerne so wa? Ich empfehle dir das gut recherchierte Buch von Bernward Dörner: “Die Deutschen und der Holocaust: Was niemand wissen wollte, aber jeder wissen konnte”
    Man sollte ja meinen, dass das “Volk der Dichter und Denker” weiß, was das bedeutet, wenn völlige gesellschaftliche Isolierung, Beleidigung und “Rassegesetze” gegenüber einem Teil der Bevölkerung angewendet werden. Gelber Stern, Progrome!!!, begeisterte Arier-Aufmärsche und gefühltes Übermenschentum, Entlassungen von Könnern, “deutsche kaufen nicht bei Juden”, Verbot von “Mischehen” und Absprechen der Menschlichkeit und schließlich Abtransport in Viehwagen. Unterlassene Hilfeleistung ist Schuld. In der Verwaltung mitarbeiten ebenfalls. Diese Gesellschaft hat versagt und zwar in Gänze.

    Kommentar von Dennis real one — 13. November 2009 @ 10:24

  19. ““Das Erinnern an jenen Tag, als die Mehrheit der Deutschen endgültig ihre Bereitschaft zum Holocaust zeigte”

    Dieser Satz ist entweder unüberlegt, oder eine Frechheit. Es war niemals eine “Mehrheit der Deutschen” zu diesem Verbrechen bereit. Der Holocaust wurde von einer kleinen Clique geplant und von einer kleinen Minderheit ausgeführt.”

    Diese Aussage verwundert mich nicht, spiegelt sie doch die durchaus gängige Auffassung wieder, wonach die Deutschen ein von Hitler veführtes Volk gewesen sind, nichts wussten und eigentlich alle keine Nazis waren. Unabhängig davon, ob sie es waren oder nicht, bleibt die Aussage, dass am 9. November 1938 die mehrheit der Deutschen den Holocaust akzeptierte, richtig. Dies bedeutet nicht etwa, dass alle aktiv am Pöbeln, Prügel und Pogrom waren, sondern durch ihre Ignoranz und ihre Passivität, den Holocaust möglich gemacht haben.

    Interessant, dass genau jene, die sich gerne als VorkämpferInnen gegen Antisemitismus sehen, den “eigenen” Antisemitismus relativieren. Lediglich in einer antiimperialistischen Linken, sowie in islamischen Milieus, Antisemitismus und Antizionismus zu erkennen greift zu kurz und relativiert die horrenden antisemitischen Einstellungsmuster in der gesamten Gesellschaft. Wer Antisemitismus bekämpfen will, muss diesen in seiner Gänze offen legen und kritisieren.

    Kommentar von Fabian Weißbarth — 13. November 2009 @ 17:37

  20. @bernoi:

    “und immer wieder “glänzt” Dresden mit seiner Weltoffenheit als “Nazistadt, NPD im Landtag, rassistischen Schmierereien und rassistischen Überfällen mit Körperverletzung und Mord”…
    Ich war immer stolz auf das frühere weltoffene Dresden, jetzt bekommt es immer mehr hässliche “Rassismus-Narben”. Ich lebe seit meiner geburt hier und bin sehr sehr traurig, warum der Alltagsrassismus in Dresden nach der Wende wieder so aufblühen konnte, jetzt fällt mir ein, dass die gastarbeiter in der DDR (Vietnamesen, Mosambiquaner usw.) nie integriert wurden.
    Obwohl meine Vermutung ist, dass die Synagogenschmiererei irgendeine Mutprobe von Jugendlichen gewesen ist, welche mit den rechtsextremen Symbolen provozieren wollen, denn ein Herr Apfel der NPD macht sich in seinem Anzug nicht die Finger schmutzig um zu provozieren…”

    Diese infame antiwestliche und antideutsche Hetzkampagne, wie sie im Zusammenhang mit der Ermordung der Ägypterin durch einen Rußlanddeutschen geführt wird, richtet sich des längeren gegen Dresden als Stadt. Hören Sie mir jetzt genau zu, bernoi: Dresden ist weder eine Nazistadt, noch sind hier Mord oder rassistische Schmierereien an der Tagesordnung. Sie sagen, Sie waren früher stolz auf das weltoffene Dresden: Was hat sich denn daran geändert? Etwas durch das Wahlergebnis der NPD, was gegenüber der letzten Landtagswahl von 9,2 % auf 5,6 % gefallen ist?

    Wer wissen will, wie Integration und friedliches Zusammenleben von verschiedenen Ethnien wirklich funktioniert, der soll in die Dresdner Neustadt kommen. Auf jeden Fall sollte er nicht den Hetztiraden einer Antifa und einer islamistischen Lobby glauben, die aus erkennbaren Zwecken geführt wird, um den Ruf Dresden vor dem In- wie Ausland zu schädigen und seine Forderungen gegen den Willen der Dresdner durchzusetzen.

    In diesem Zusammenhang sind auch die Schmierereien an der Dresdner Synagoge zu sehen. Aus verschiedenen Beiträgen hier im Forum geht hervor, daß diese offenbar kein Produkt einheimischer Neonazis sind, sondern daß die Machart auf die antizionistische Bewegung von islamischen Gruppen zurückzuführen ist, welche sich anscheinend zur Zeit verstärkt in der Stadt aufhalten, um ihre antiwestliche Kampagne fortzuführen. Auf jeden Fall ist dieser Vorfall äußerst mysteriös. Meines Wissens wurde die Synagoge die größte Zeit bewacht. Das es jetzt jemandem gelingen konnte, diese zu beschmieren, ist einer Untersuchung wert, die allerdings nicht in Richtung der pöhsen Dresdner Neonazis weist. Es ist auch bezeichnend, daß nach dem ersten Aufschrei kurz nach Bekanntwerden dieses Vorfalls in der Presse kaum noch etwas davon berichtet wird. Sollte es so sein, daß dort durchgesichert ist, wer die wahren Urheber dieser Schmierereien sind?

    Hier soll offenkundig wieder einmal der Antizionismus und Antisemitismus islamischer Gruppen den Deutschen in die Schuhe geschoben werden, so wie generell die Hauptquelle von Antisemitismus nicht bei den autochthonen Deutschen, sondern bei den islamischen Migranten liegt. So kann man die eigene Bevölkerung auch kriminalisieren.

    Kommentar von nocheinbuerger — 13. November 2009 @ 18:10

  21. Hallo Herr Weißbarth,

    erstmal vielen Dank für ihre Antwort.
    Sie sagen:
    “Diese Aussage verwundert mich nicht, spiegelt sie doch die durchaus gängige Auffassung wieder, wonach die Deutschen ein von Hitler veführtes Volk gewesen sind, nichts wussten und eigentlich alle keine Nazis waren. Unabhängig davon, ob sie es waren oder nicht, bleibt die Aussage, dass am 9. November 1938 die mehrheit der Deutschen den Holocaust akzeptierte, richtig. Dies bedeutet nicht etwa, dass alle aktiv am Pöbeln, Prügel und Pogrom waren, sondern durch ihre Ignoranz und ihre Passivität, den Holocaust möglich gemacht haben.”

    Dass ein großer Teil der Deutschen in dieser Zeit antisemitisch eingestellt war und sich widerlich benommen hat gegenüber jüdischen Mitbürgern , bezweifel ich nicht. Doch daraus eine Zustimmung zu industriellen Massenmord bei einer Mehrheit abzuleiten, ist meiner Meinung nach schon sehr gewagt. Was hätten Sie unternommen, wenn Sie nachts die SA-Horden zur Synagoge marschieren sehen? Wären Sie davorgesprungen und hätten versucht diesen Schweinen Einhalt zu gebieten?

    “Interessant, dass genau jene, die sich gerne als VorkämpferInnen gegen Antisemitismus sehen, den “eigenen” Antisemitismus relativieren.”

    Was soll das bedeuten? Woher haben Sie Kenntnisse inwieweit ich antisemitisch eingestellt bin? Ich könnte das Selbe von Ihnen behaupten, da Sie ja hier antisemitische Tendenzen aus anderen Milieus als dem rechtsradikalen einfach ausblenden.

    “Lediglich in einer antiimperialistischen Linken, sowie in islamischen Milieus, Antisemitismus und Antizionismus zu erkennen greift”
    Wo lesen Sie das bei mir heraus? Ich habe lediglich gesagt, dass auch ein Teil der antisemitischen Straftaten aus einer anderen Richtung als der Neonaziecke kommen.

    “zu kurz und relativiert die horrenden antisemitischen Einstellungsmuster in der gesamten Gesellschaft.”
    Können Sie bitte konkretisieren, welche derartigen Einstellungsmuster Sie in der gesamten Gesellschaft ausmachen?

    “Wer Antisemitismus bekämpfen will, muss diesen in seiner Gänze offen legen und kritisieren.”

    Das fällt wiederum auf Sie zurück. Sie legen ihn eben nicht “in seiner Gänze offen”, sondern blenden ihrem Weltbild nicht genehme Wahrheiten einfach aus.
    Sie sind mit keinem Wort auf die von mir genannten Fälle eingegangen.
    Nehmen Sie doch mal Stellung zum Vorfall in St.Pauli und etlichen Vorfällen z.B. in Berlin wo die antisemitischen Täter eben nicht Neonazis sind.

    Kommentar von Thomas — 13. November 2009 @ 19:39

  22. Nachsatz: Man stelle sich vor, dass Neonazis die Aufführung eines Filmes stören und dabei Menschen körperlich bedrängen und widerwärtige Sachen wie “Judenschweine” brüllen. Es ist sehr löblich, dass dieser Vorfall hier, in der Jungle World und der taz aufgegriffen wurde. Ansonsten war es aber ziemlich still darum, was wohl nicht so wäre , wenn Neonazis die Täter gewesen wären.

    Sie sagen : “Wer Antisemitismus bekämpfen will, muss diesen in seiner Gänze offen legen und kritisieren.”

    Sehe ich genauso, doch das tun Sie eben nicht. Dass Neonazis Judenhasser sind, dürfte der Mehrheit der Bevölkerung bewusst sein, der Antisemitismus aus gewissen linken und muslimischen Kreisen dagegen eher weniger. Wie sieht es mit den Vorfällen am Anfang dieses Jahres aus, als die Polizei sich auf Druck Pro-Palästinensischer Demonstranten(im Übrigen nicht nur Muslime, sondern auch Sektenlinke [DKP usw.]) in Duisburg genötigt fühlte, eine Wohnung aufzubrechen, und die in dieser Wohnung am Fenster angebrachte Israelfahne herunterzureissen? Das ist ein unglaublicher Vorfall, warum wird der hier nicht erwähnt?
    Die Parolen , die auf diesem Demos gebrüllt wurden, waren die übelsten antisemitischen Ausbrüche in Deutschland seit dem Ende des Krieges. “Kindermörder Israel” und selbst “Juden ins Gas” waren dort zu hören. Diese Aufnahmen sind bei youtube zu besichtigen, wenn Interesse besteht, suche ich Sie heraus. Auf einer Pro-Hamas/Hisbollah usw. - Demo in den Niederlanden hat sich ein Abgeordneter der dortigen Sozialdemokraten nicht an den Rufen der Demonstranten “Hamas, Hamas ,Jooden aan het gas” gestört, sondern selber weiter nach “Intifada” gegen Israel gerufen.

    Wachsamkeit gegen solche Erscheinungen ist gut, Einäugigkeit nicht.

    Kommentar von Thomas — 13. November 2009 @ 20:14

  23. Hier die Links:

    “Kindermöder Israel”-Rufe auf Pro-Hamas-Demo in Duisburg:
    http://www.youtube.com/watch?v=gBr6i6xLq3M

    Unter lautem “Allahu Akbar”-Geschreie wird in Duisburg feierlich die israelische Flagge verbrannt:
    http://www.youtube.com/watch?v=5hUTyUgUCtM

    “Allahu Akbar” und “Jooden aan het gas” in den Niederlanden. Dutch parliament member Harry van Bommel (Socialist Party) calls for intifada against Israel during anti-Israel / pro Gaza, pro Hamas, pro Hezbollah demonstration in Amsterdam. January 3rd, 2009 :
    http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=PLlHPPO25nM

    “Nicht vereinzelt, sondern hundert- und tausendfach schallte es bei sogenannten “Friedensdemonstrationen” durch Berlins Straßen: “Tod, Tod Israel”, “Hamas, Hamas – Juden ins Gas”, “Jude, Jude feiges Schwein”, “Tod den Juden”…

    Deutschland erlebte die größten und aggressivsten antisemitischen Massenaufmärsche mit bis zu 7.000 Teilnehmern seit dem Ende der NS-Barbarei. Organisiert wurden diese Aufmärsche von Anhängern der radikal-islamistischen Terroristengruppe Hamas und Personen aus der sogenannten “Palästinensischen Gemeinde”. Jetzt haben die JUSOS Neukölln die Initiative gestartet, durch Berlin-Neukölln eine Demonstration gegen Antisemitismus und für die Solidarität mit Juden durchzuführen, am kommenden Samstag soll sie stattfinden.”
    http://www.hagalil.com/archiv/2009/01/28/neukoelln/
    Da Sie als Berliner Juso ja sicher bei dieser Demonstration gegen Antisemitismus dabei waren, frage ich mich, warum Sie das Thema muslimischer und linker Antisemitismus nicht ansprechen.

    “In Berlin zogen etwa 7 000 überwiegend palästinensische Demonstranten durch den Stadtteil Mitte, Augenzeugen zufolge entboten ungefähr 100 von ihnen gegen Ende des Aufzugs den »Hitlergruß« und riefen: »Juda verrecke!« In Hannover wurde während einer Demonstration, an der etwa 3 000 Menschen teilnahmen, unter lautem Applaus eine israelische Fahne verbrannt und »Tod, Tod Israel!« sowie »Juden raus!« gerufen. Auch dort zeigten einzelne Teilnehmer den »Hitlergruß«, die Polizei sah aber offenbar keinen Grund einzuschreiten.”
    http://jungle-world.com/artikel/2009/03/32454.html

    Wer das ausblendet, ist ein Heuchler.

    Kommentar von Thomas — 13. November 2009 @ 20:53

  24. Hier noch was zum Thema:
    Im Jahr 2000 ereignete sich ein Anschlag auf die Synagoge in Düsseldorf, die Medien machen Rechtsextremisten als Täter aus:
    “Die Bundesstaatsanwaltschaft hat die Untersuchung des Brandanschlags auf die Synagoge in Düsseldorf übernommen. In ganz Deutschland rief das Attentat Entsetzen hervor. Schröder fordert “Aufstand der Anständigen”.”
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,96537,00.html
    Der staatlich geförderte “Kampf gegen Rechts (warum eigentlich “gegen Rechts” und nicht “gegen Rechtsextremismus”?) beginnt.
    Die wahren Tathintergründe werden ausgeblendet:
    “07.12.2000
    Düsseldorf
    Anschlag auf Synagoge geklärt
    Zwei junge Araber sollen für den Anschlag auf die Düsseldorfer Synagoge verantwortlich sein. Das Attentat vom 2. Oktober war zunächst Rechtsextremisten zugeschrieben worden.”
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,106612,00.html

    Kommentar von Thomas — 13. November 2009 @ 21:35

  25. @Thomas:

    Sie finden meine Unterstützung gegen Antizionismus und Antisemitismus jedweiger Art hier:

    http://www.digberlin.de/SEITE/dummy.php

    http://www.jusosberlin.de/themen/internationales/2083312.html

    Die ganzen geposteten Links kenne ich nur zu gut, doch sehe ich darin keinen widerspruch zu dem Titel des beitrages ” antisemitische und neonazistische Aktivitäten rund um den 9.NOvember”.

    Kommentar von Fabian Weißbarth — 14. November 2009 @ 13:41

  26. Recht dünne Erwiderung Herr Weißbarth.

    Sie sagen:
    “Die ganzen geposteten Links kenne ich nur zu gut, doch sehe ich darin keinen widerspruch zu dem Titel des beitrages ” antisemitische und neonazistische Aktivitäten rund um den 9.NOvember”.”

    Das ist natürlich feine Rabulistik von Ihnen.
    Auf meine Fragen haben Sie auch nicht geantwortet. Kann man von Ihnen in nächster Zeit einen Artikel erwarten, in dem Sie sich mit dem Antisemitismus linker und muslimischer Gruppierungen beschäftigen? Da Sie ja sicher Ihrem selbstgestellten, löblichen Anspruch den Antisemitismus in seiner Gänze offen zu legen und zu kritisieren, gerecht werden wollen, verbleibe ich hiermit in froher Erwartung auf Ihre Auseinandersetzung mit diesen Erscheinungen.

    PS: Ausschnitt aus Ihrem Link:
    “…betonte der stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Berlin, Fabian Weißbarth, dass trotz eines gewissen Grundkonsenses in der Partei und bei den Jusos bezüglich Israel, eine intensive Debatte über den Umgang mit dem Iran geführt werden muss. Weiterhin verwies Weißbarth auf das Spannungsfeld zwischen islamischen Antisemitismus und islamfeindlichen Rassismus, welches aufgelöst werden muss.”

    Was soll das “Spannungsfeld zwischen islamischen Antisemitismus und islamfeindlichen Rassismus” sein? Seit wann ist eine Religionsgeminschaft eine “Rasse”?

    Kommentar von Thomas — 14. November 2009 @ 15:24

  27. Sie sprechen die Definitionsfrage an…eine endlose Geschichte. Nennen wir das Kind Rassismus, islam- oder muslimfeindlicher Rassismus oder Islamophobie (ein Begriff, den ich ablehne), gemeint ist doch eigentlich immer das gleiche. Nach der aktuellen Studie im GMF-Projekt wurde die Islamfeindlichkeit als ein europäisches Phänomen herausgestellt. Mit dieser rechtspopulistischen Kulturalisierung wurden in den letzten Jahren in Europa viele Wahlen mitentschieden. Häufig titulieren sich diese Rechtspopulisten (z.B. Niederlande) als israelsolidarisch und als anti-antisemitisch. Dieses eine Lager sieht in den Moslems schlichtweg das Böse, wobei “die Moslems” z.T. konstruiert sind. Früher nannte man sie schlichtweg (auch abfällig) Türken, Araber etc. Diejenigen, die eine kollektive Fremdzuschreibung Moslem =gewalttätig, anti-emanzipatorisch etc. ablehnen, verteidigen allzuoft aus Kulturrelativismus etc. fundamentalistische Kräfte im Islam oder argumentieren z.T. antisemitisch bzw. antizionistisch. Bestes Beispiel war für mich die Pax-Europa-Demo am 3.Oktober auf der einen und die antirassistische Demo unter Beteiligung von Milli Görus auf der anderen Seite. Scylla und Charybdis. Ich halte diese Dichotomie für falsch und werde deshalb sowohl gegen Rassismus, als auch gegen Antisemitismus meine Stimme erheben.

    Ansonsten schreibe ich, bei aktuellen Anlässen gerne auch über “islamischen Antisemitismus”. Warum nicht. Zusammenhänge zu Neonazismus und dem historischen Nationalsozialismus gibt es genug.

    Unabhängig von der Begriffswahl kann ich Matthias Küntzel als Experten hier sehr empfehlen.
    http://www.matthiaskuentzel.de/contents/islamisten-schueren-ungestraft-antisemitismus

    Kommentar von Fabian Weißbarth — 16. November 2009 @ 01:39

  28. Herrn Küntzel war mir schon bekannt, trotzdem danke für ihren Hinweis auf ihn. Die Studie von Herrn Heitmeyer halten ich ehrlich gesagt für demagogischen Müll. Seine Prämisse, Ablehnung könne nur aus Unkenntnis entstehen, ist falsch. Die Vorurteile, welche er ja unbedingt finden will, sind oftmals einfach Urteile die man aus Erfahrungswerten gezogen hat. Die Schwelle laut Heitmeyer als böser Nazi dazustehen, liegt schon arg niedrig. Ich bin z.B. auch für einen Einwanderungsstopp aus dem muslimischen Kulturkreis, aber nicht aus rassistischen Vorurteilen , sondern aus klarblickender Weitsicht.
    Pax Europa ist also ihrer Meinung nach rassistisch? Wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie dafür einen Beleg bringen könnten.
    Zu Milli Görus dürfte ja alles bekannt sein. Man schaue sich nur deren Wappen an, Europa ganz in Grün, der Farbe des Islam. Alle vermeintlich guten Politiker, welche sich ständig für ein NPD-Verbot einsetzen, sollten sich genauso für ein Verbot dieser vom Ausland gesteuerten extremistischen Organisation stark machen.

    » In Dresden wurde eine Mullah-Schule der SS eingerichtet.
    Himmler schwärmte von der “weltanschaulichen Verbundenheit” zwischen dem Nationalsozialismus und dem Islam. «
    http://www.helmut-zenz.de/hzislam8.html

    Mit antifaschistischen Grüssen

    Kommentar von Thomas — 16. November 2009 @ 23:59

  29. siehe hierzu:
    Verweise zu Pax Europa auf:
    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2009/11/03/austritt-mit-ankundigung_1758

    Was ist denn an der Forderung nach Einwanderungsstop für Muslime weniger rassistisch als die Forderung nach einem Einwanderungsstop für “Ausländer”. In der Kosntruktion des “muslimischen Kulturkreises” liegt der Fehler. Nicht jeder in Deutschland definierte Muslim fühlt sich als solcher. Verweise hier auf das Projekt: http://www.heymat.hu-berlin.de/

    Diesbezüglich ist der Begriff “kultureller Rassismus” eine treffende Beschreibung dafür, dass die Ablehnung des Fremden rtionalisiert wird. Da quasi Zuwanderung durch Asylkompromiss etc. weitestgehend unmöglich gemacht wurde bzw. nur noch für qualifizierte EinwanderInnen möglich ist, erfindet man die Ablehnung des Fremden neu, freut sich über den assimilierten “Fremden” und halluziniert eine kollektive Gemeinschaft der Muslimen, welche “unsere Ordnung” per se ablehnen würden.

    Ich glaube der Punkt, dass Nazis und Islamisten ideologische Schnittmengen haben, ist hinreichend rübergekommen.

    Kommentar von Fabian Weißbarth — 17. November 2009 @ 13:32

  30. Interview mit Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtoz:

    http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/antisemitismus-vererbt-sich/

    Kommentar von Fabian Weißbarth — 17. November 2009 @ 15:06

  31. Dirk von Lowtzow sagt: “Antisemitismus vererbt sich. Das ist der Grund, warum er sich so hartnäckig hält. Bestimmte Ressentiments werden von Generation zu Generation weitergegeben. Vererbte Ressentiments aus der Nazizeit werden heute aber leider immer öfter offen verlautbart. Man hetzt nicht nur mehr hinter vorgehaltener Hand. Dieser neue Antisemitismus wird insbesondere bei der Kritik an Israel offenbar.”

    Da frage ich mich, in welchem Land er aufgewachsen ist. Der Deutsche von Heute zuckt doch nur zusammen, wenn das Wort “JUDE” gesagt wird.

    Bei dem, was er als “neuen Antisemitismus” bezeichnet, kann ich keine Kontinuität zur Nazizeit feststellen. Die glühendsten Antisemiten in Deutschland sind auf den Seiten derer zu finden, die lieber gewalttätige Regimes wie die Hamas unterstützen. Der Antisemitismus der Nazizeit hat sich vielmehr in Antiamerikanismus und Marktwirtschaftsfeindlichkeit gewandelt (siehe die wieder aufflammenden Parolen vom “raffenden und schaffenden Kapital”).

    Kommentar von H. — 17. November 2009 @ 21:00

  32. Hallo, das Rätselraten ist zu ende: Der Nazi war ein Moslem, ein Algerier …

    Lest euch doch bitte alle mal durch, wie einfältig und reflexhaft einige gewesen sind …

    Kommentar von Onkel M — 23. November 2009 @ 18:08

  33. Unglaublich. Was mir als erstes in den Sinn kam und von einigen Kommentatoren hier bestätigt worden ist ist nun nahezu amtlich.

    Es war ein ALGERIER!
    http://www.lvz-online.de/aktuell/content/117650.html

    Wieder ein Beispiel für die Scheuklappen der KgR Fraktion.

    Kommentar von Doris D Bakel — 23. November 2009 @ 18:14

  34. update zum eigentlichen Sachverhalt

    http://www.lvz-online.de/aktuell/content/117650.html

    Kommentar von Potzi — 23. November 2009 @ 18:41

  35. Unglaublich was Onkel M. hier abzieht. Das rechtsradikale Verbrechen auch noch einem Migranten unterzuschieben.
    Widerlich so was!

    Kommentar von NocheinBrandenburger — 23. November 2009 @ 23:55

  36. Am kommentar vom brandenburger sieht man wieder die beschränktheit einiger linken. Ein migrant rechtsradikal? Das kann doch gar nicht sein. Oh man wie kann man so naiv sein.

    Kommentar von Tobias — 24. November 2009 @ 12:40

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