‹ Alle Einträge

Heiße Hosen? Verboten!

 

Hotpants sind einer Werkrealschule im baden-württembergischen Altheim eindeutig ... zu heiß. "Wir haben entschlossen, dass wir an unserer Schule keine aufreizende Kleidung dulden wollen", steht in einem Brief, den eine Schulleiterin letzten Freitag an alle Eltern verschickt hat. Wer zukünftig bauchfrei oder in Hotpants in die Schule kommt, wird bestraft – mit einem "großen T-Shirt". Oversized ist das neue In-die-Ecke-stellen-und-schämen. Seit der Brief publik wurde, führt das Hashtag #hotpantsverbot die Twitter-Charts an.


Sue Reindke prophezeit schon Methoden aus alten Zeiten:

Dass es beim #hotpantsverbot nicht um Teenager, sondern in der Konsequenz um Schülerinnen geht, sorgte für maximale Empörung. Sie sollten tragen können, was ihnen beliebt, hieß es. Alles andere sei Victim Blaming. Eine alternative Pädagogik schlägt die Nutzerin @autoaggression vor:


243 Kommentare


  1. „#hotpantsverbot zielt bei durchschnittlichen 30° allein auf mädchenkleidung ab. so viel zu gesellschaftlichen werten…“

    Achso. Man kann sich also nicht luftig kleiden, ohne dabei wie eine Prostituierte auszusehen? Alles klar. Hoffentlich ist die Dame keine Mutter.

    „Anstatt ein Kleidungsstück zu verbieten, sollten Eltern ihren Jungs beibringen, dass der weibliche Körper kein Sexobjekt ist.#hotpantsverbot“

    Oder die Eltern der Mädels diesen beibringen, sich nicht wie ein Sexobjekt zu verhalten.

    Meine Güte, diese Einseitigkeit nervt so abartig. Arme Frauen, arme Mädels, alle soooo arm dran. Böse Jungs, böse Männer! Alles Chauvis und potentielle Vergewaltiger!

  2.   InChickeria

    Ich weiß nicht, wie ich als Junge noch in die Schule gehen könnte, wenn … im Lehrkörper solche Ansichten über mich bzw. meine Triebkontrolle herrschen!


  3. Es gibt vermutlich keinen Zusammenhang damit dass eine Schule in Pocking zu sittsamer Kleidung wegen eines nahen Asylantenheims, mit vermutlich muslimischen Bewohnern, aufrief.
    Aber dass überhaupt wieder solch eine Spießigkeit, egal ob hinterwäldlerisch katholisch oder fromm-muslimisch hier aufmuckt, ist unakzeptabel.
    Zeigt ihnen den nackten A… (Arm, natürlich)!


  4. Verbot von Hotpants ist gut: Das steht Männern einfach nicht !

  5.   Ingo Howe

    „Wir haben entschlossen, dass wir an unserer Schule keine aufreizende Kleidung dulden wollen“

    Ist das tatsächlich von einer Schulleiterin so geschrieben und auch noch abgeschickt worden?
    Pisa lässt grüßen

    „Wir haben beschlossen, dass wir an unserer Schule keine aufreizende Kleidung dulden wollen“
    Hört sich irgendwie besser an.
    .
    Im Übrigen finde ich solche Verbote / Vorschriften völlig daneben und auch nicht schlüssig.

  6.   Hackenmann

    Hui, hinterwälderlische Schulleitung ruft Empörung der FeministInnen auf den Plan. Inwiefern das was mit „Victim Blaiming“ zu tun hat, bleibt offen. Wieso von vier ausgesuchten Tweets drei Anti-Verbot sind und einer „lostig“ bleibt auch ein Geheimnis.

    „Anstatt ein Kleidungsstück zu verbieten, sollten Eltern ihren Jungs beibringen, dass der weibliche Körper kein Sexobjekt ist.#hotpantsverbot“ – Wieso für Effy scheinbar die Jungen der Schule die Schuldigen sind, wird auch nicht hinterfragt.

    Journalismus, wie man ihn auf ZO kennt: Parteiisch und voreingenommen. Öde.

  7.   Grau

    Zum Glück war es eine Direktorin, nicht auszudenken wie sonst getönt würde

    Wenn Frau mit Argumenten nicht mehr weiter weiß, heißt es halt Sexismus.
    Dass es unangemessene Kleidung gibt, kann natürlich schon gar nicht sein.

    Aber wenn man die zitierten Twitteraccounts mal anschaut wird manches klar, sozialer Exhibitionismus und Zweckaccounts für die „gute Sache“.

  8.   atech

    Bei uns waren heute alle im Labor mit kurzer Hose – Männer wie Frauen. Sexuell stimuliert fühlte sich niemand – wegen der Hitze.

    Die Dame sollte einfach morgens mal kalt duschen. Um den Kopf klarzubekommen.

  9.   Dom

    Ach ja, war klar das die Wizorek daraus wieder ein Femimimi Thema macht :)

    Ich finde das Verbot auch schwachsinnig, aber wenn Jungs im Sommer bei 30° ohne Hotpants überleben, werden das auch die Mädchen schaffen. Soviel dazu.

    An einer Schule sollten sich Schüler so kleiden können, wie sie wollen – solang man dabei auf Hetzerische Aufdrucke verzichtet. Alles andere ist den Kindern/Jugendlichen und deren Eltern überlassen.

    Den Sexualkundeunterricht komplett umstellen wollen und Kinder früh sexualisieren, aber dann nicht mit Hotpants klar kommen – genial!

  10.   Hackenmann

    @9: Zu Femimi Thema: Vorallem da sich Lehrer und Lehrerinnen darüber bei ihr beschwert haben. Aber wir durften ja oben schon lesen: Schuld sind auch die Jungen der Schule ! Die pösen Purschen sehen nämlich Mädchen als Sexobjekte !!