Carly Laurence

Dieser Wetterreporter nimmt seinen Job etwas zu ernst

Hurrikan Florence wütet an der Südostküste der USA. Straßen sind durch Starkregen überflutet, Windböen knicken Bäume um und mindestens fünf Menschen sterben. Die Bilder und Nachrichten, die uns in den vergangenen Tagen aus den USA erreichen, sind verheerend. Aber offenbar sind sie für einen Berichterstatter nicht dramatisch genug. Denn ein Reporter, der für den Weather Channel live aus einem der betroffenen Gebiete berichtet, erweckt den Eindruck einer etwas überspitzten Inszenierung.

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Carly Laurence

Horst Seehofer hält sein Versprechen

"Ich habe angekündigt, dass ich nach der parlamentarischen Sommerpause mit dem Twittern beginnen werde und das findet jetzt statt." Mit diesen Worten begrüßt uns der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) in seinem ersten Tweet per Videobotschaft. Ja, Seehofer ist endlich bei Twitter! Zwar leider nicht mit einem eigenen Account, wie etwa US-Präsident Donald Trump (@realDonaldTrump) oder Außenminister Heiko Maas (@HeikoMaas), sondern als prominenter Gasttwitterer über den Account des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat oder in Twitter-Slang @BMI_Bund. Weiter"Horst Seehofer hält sein Versprechen"

 

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Nicht jedes Video ist eine Nachricht, nicht jede Grafik lohnt für einen Artikel. Wir teilen sie trotzdem via Twitter, Facebook oder sprechen mit Freunden darüber. Weil sie sehenswert sind, unterhaltsam und informativ. Damit sie nicht einfach wieder verschwinden, sammelt ZEIT ONLINE im Teilchen-Blog regelmäßig Kleines, aber Feines aus dem Netz. Folgen Sie dem Blog auch auf Twitter unter #Teilchen.
Hanna Lauwitz

„Ich möchte nicht ein zweites Mal meine Heimat verlieren“

In Zeiten wie diesen werden Hitlergrüße auf offener Straße gezeigt, Naziparolen gerufen und Menschen aufgrund ihres Aussehens angefeindet. In Zeiten wie diesen wird man das Gefühl nicht los, manche Politiker diskutierten lieber über die Definition fremdenfeindlicher Übergriffe als über das Problem, dass diese überhaupt stattfinden – mitten in Deutschland. In Zeiten wie diesen fühlen sich offenbar viele Menschen mit Migrationshintergrund von der Politik im Stich gelassen. In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bittet der Künstler Michel Abdollahi daher: "Frau Bundeskanzlerin, seien Sie bitte auch meine Bundeskanzlerin, die Bundeskanzlerin aller Migranten in Deutschland, aller Menschen, die diesen Hass nicht wollen."

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Tobias Dorfer

John McCains Abschiedsbrief ist ein Appell gegen die Spaltung

John McCains Abschiedsbrief ist ein Appell gegen die Spaltung
John McCain (19362018) © Chip Somodevilla/Getty Images

Am vergangenen Samstag ist der US-Senator John McCain an den Folgen seines Krebsleidens gestorbens. Mit ihm ging eine starke Persönlichkeit und einer von wenigen Politiker in Washington, die ihre Überzeugungen über Parteizugehörigkeiten stellen und für die Kompromisse keine Niederlagen sind. Die New York Times bezeichnete ihn einmal als Larger-than-life-Figur, von denen es im Senat immer weniger gebe. Seine Charaktereigenschaften prägen auch den Abschiedsbrief des republikanischen Präsidentschaftskandidaten von 2008, den sein Sprecher Rick Davis nun in Phoenix verlas und in dem McCain die Amerikaner dazu aufruft, die Spaltung des Landes zu überwinden.

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Tobias Dorfer

So nah kommen sich Autos und Radfahrer im Straßenverkehr

Radmesser: So nah kommen sich Autos und Radfahrer im Straßenverkehr
Und dann überholt der Bus viel zu eng ... © Screenshot "tagesspiegel.de"

Wer in der Hauptstadt lebt, weiß: Radfahren in Berlin ist keine Freude. Existierende Radwege sind oft viel zu schmal und lassen keinen Platz zum Überholen. Und an vielen Stellen müssen sich Radfahrer die Straßen mit Autos teilen – und dann wird es mitunter richtig gefährlich. Wie die Situation für Radfahrer in Berlin ist, zeigt der Tagesspiegel in einer interaktiven Projekt – das zudem herausfinden will, wie viel Abstand Autofahrer beim Überholen von Radfahrern lassen.

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Hanna Lauwitz

Kuba ist online! Zumindest für neun Stunden

Wer auf Kuba ins Internet möchte, braucht Geduld, Geld und ein bisschen Glück. Bis 2015 war die Karibikinsel quasi offline. Mittlerweile gibt es einige Hundert Hotspots, die es der Bevölkerung erlauben, immerhin ab und an mit der Außenwelt zu kommunizieren. Dafür müssen sich Normalbürger und -bürgerinnen allerdings früh morgens vor einem der Internetshops anstellen, um für umgerechnet ein paar Euro eine Karte mit einem Zugangscode zu ergattern. Leisten kann sich das nicht jeder, wer aber doch, tummelt sich dann mit anderen in den Parks oder an den öffentlichen Plätzen, die über WLAN verfügen, um wenigstens für eine Stunde online zu sein. Nun aber hatte das ganze Land 3G – gratis. Für viele Kubaner und Kubanerinnen unglaublich.

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Tobias Dorfer

Warum die Bären von den Brooks Falls noch immer Lachse jagen

Besser als jede Tierdoku im Fernsehen ist ein Naturspektakel, das derzeit im US-Bundesstaat Alaska bestaunt werden kann. Dort hat die Multimediafirma Explore.org im Katmai Nationalpark fünf Kameras installiert. Sie zeigen live, wie Bären an den Brooks Wasserfällen Lachse aus dem Wasser fischen – und mitunter auch einen Lagerplatz von Bärenbabys. Tausende Naturfans haben das Spektakel bislang über den Youtube-Livestream verfolgt. (Falls Sie aktuell keine Bären sehen, finden Sie hier ein Highlights-Video.)

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Hanna Lauwitz

Das Rettungsschiff „Aquarius“ lässt sich nun online tracken

Die Aquarius ist eines der letzten zivilen Rettungsschiffe für Flüchtlinge.
Screenshot © Onboard Aquarius

Das Mittelmeer ist ein Massengrab. Bei den gefährlichen Überfahrten nach Europa sterben jährlich Tausende Migranten. Allein bis Juli dieses Jahres kamen mehr als 1.100 Menschen ums Leben. Die Aquarius ist eines der letzten und größten zivilen Rettungsschiffe, das Geflüchteten hilft, die in Seenot geraten sind. Nun hat das Schiff wieder abgelegt – und über ein Logbuch kann jeder mitverfolgen, wo es sich gerade befindet und wie es der Besatzung geht.

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Rebooting

Warum Aus- und Einschalten fast jedes technische Problem löst

"Haben Sie den Rechner schon aus- und wieder eingeschaltet?" Jeder, der sich schon mal mit einem PC-Problem an den bürointernen IT-Fachmann oder die Digitalexpertin im Freundeskreis gewandt hat, dürfte diese Frage kennen. Ganz egal, ob gerade der Bildschirm eingefroren ist oder die Internetverbindung nicht funktioniert: Mit dem Drücken der Power-Taste lassen sich viele digitale Komplikationen lösen. Aber warum hilft das so simple Vorgehen fast immer? Weiter"Warum Aus- und Einschalten fast jedes technische Problem löst"