Hanna Lauwitz

Kuba ist online! Zumindest für neun Stunden

Wer auf Kuba ins Internet möchte, braucht Geduld, Geld und ein bisschen Glück. Bis 2015 war die Karibikinsel quasi offline. Mittlerweile gibt es einige Hundert Hotspots, die es der Bevölkerung erlauben, immerhin ab und an mit der Außenwelt zu kommunizieren. Dafür müssen sich Normalbürger und -bürgerinnen allerdings früh morgens vor einem der Internetshops anstellen, um für umgerechnet ein paar Euro eine Karte mit einem Zugangscode zu ergattern. Leisten kann sich das nicht jeder, wer aber doch, tummelt sich dann mit anderen in den Parks oder an den öffentlichen Plätzen, die über WLAN verfügen, um wenigstens für eine Stunde online zu sein. Nun aber hatte das ganze Land 3G – gratis. Für viele Kubaner und Kubanerinnen unglaublich.

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Tobias Dorfer

Warum die Bären von den Brooks Falls noch immer Lachse jagen

Besser als jede Tierdoku im Fernsehen ist ein Naturspektakel, das derzeit im US-Bundesstaat Alaska bestaunt werden kann. Dort hat die Multimediafirma Explore.org im Katmai Nationalpark fünf Kameras installiert. Sie zeigen live, wie Bären an den Brooks Wasserfällen Lachse aus dem Wasser fischen – und mitunter auch einen Lagerplatz von Bärenbabys. Tausende Naturfans haben das Spektakel bislang über den Youtube-Livestream verfolgt. (Falls Sie aktuell keine Bären sehen, finden Sie hier ein Highlights-Video.)

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Über dieses Blog

Nicht jedes Video ist eine Nachricht, nicht jede Grafik lohnt für einen Artikel. Wir teilen sie trotzdem via Twitter, Facebook oder sprechen mit Freunden darüber. Weil sie sehenswert sind, unterhaltsam und informativ. Damit sie nicht einfach wieder verschwinden, sammelt ZEIT ONLINE im Teilchen-Blog regelmäßig Kleines, aber Feines aus dem Netz. Folgen Sie dem Blog auch auf Twitter unter #Teilchen.
Hanna Lauwitz

Das Rettungsschiff „Aquarius“ lässt sich nun online tracken

Die Aquarius ist eines der letzten zivilen Rettungsschiffe für Flüchtlinge.
Screenshot © Onboard Aquarius

Das Mittelmeer ist ein Massengrab. Bei den gefährlichen Überfahrten nach Europa sterben jährlich Tausende Migranten. Allein bis Juli dieses Jahres kamen mehr als 1.100 Menschen ums Leben. Die Aquarius ist eines der letzten und größten zivilen Rettungsschiffe, das Geflüchteten hilft, die in Seenot geraten sind. Nun hat das Schiff wieder abgelegt – und über ein Logbuch kann jeder mitverfolgen, wo es sich gerade befindet und wie es der Besatzung geht.

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Rebooting

Warum Aus- und Einschalten fast jedes technische Problem löst

"Haben Sie den Rechner schon aus- und wieder eingeschaltet?" Jeder, der sich schon mal mit einem PC-Problem an den bürointernen IT-Fachmann oder die Digitalexpertin im Freundeskreis gewandt hat, dürfte diese Frage kennen. Ganz egal, ob gerade der Bildschirm eingefroren ist oder die Internetverbindung nicht funktioniert: Mit dem Drücken der Power-Taste lassen sich viele digitale Komplikationen lösen. Aber warum hilft das so simple Vorgehen fast immer? Weiter"Warum Aus- und Einschalten fast jedes technische Problem löst"

 
Tobias Dorfer

Die Geschichte hinter dem „Foto der Schande“

Vielleicht haben Sie dieses Foto in den vergangenen Tagen auch auf Twitter, Facebook oder Instagram gesehen. Es zeigt 140 tote Hunde, verstreut auf der Rennstrecke im französischen Magny-Cours. Sie wurden von ihren Besitzerinnen und Besitzern ausgesetzt, weil diese in der Urlaubszeit nicht wussten, wohin mit den Tieren – und schließlich umgebracht von der Tierschutzorganisation SPA. Das Foto sorgt derzeit, vor allem in Frankreich, für große Empörung. Und in der Tat berichtet das Bild von einer traurigen Geschichte – die allerdings häufig nicht vollständig erzählt wird.

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Carly Laurence

Nach #MeToo folgt nun #MeTwo

Der Aktivist Ali Can veröffentlichte beim Onlinemagazin "Perspective Daily" ein Video zur #MeTwo-Kampagne.

Seit Wochen spricht Deutschland über Mesut Özil und damit auch: über Integration. Nach einer langen Debatte über ein Foto des Fußballers mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan trat Özil vor einer Woche aus der deutschen Nationalmannschaft auch deshalb zurück, weil er sich rassistisch angegangen fühlte. Der Aktivist Ali Can nutzt die Diskussion um Özils Abgang, um auf Alltagsrassismus aufmerksam zu machen.

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Christian Spiller

Die Schuhe, in denen man wohl schneller laufen kann

Der Sportartikelhersteller Nike ist davon überzeugt, mit diesem Schuh den schnellsten Marathonschuh entwickelt zu haben. © Patrik Lundin/Getty Images for Nike

Es ist der Traum jedes Läufers. Ein Schuh, der schneller macht. Ein Schuh, der einen Lauf weniger anstrengend macht. Ein Schuh, der einem einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft. Ein Schuh, mit dem man zumindest ein bisschen fliegen kann. Diesen Schuh scheint es wirklich zu geben. Das zumindest könnte die New York Times nun herausgefunden haben.

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Jasper Riemann

In Kairo kostet ein iPhone 1.066 Stunden und 12 Minuten

In Kairo kostet ein iPhone 1.066 Stunden und 12 Minuten
Für viele Europäer ist ein iPhone ein normaler Gebrauchsgegenstand. In vielen anderen Länder ist der Kauf eines iPhones jedoch mit monatelanger Arbeit verbunden © Xavier Wendling/Unsplash

Stellen Sie sich vor, Sie besäßen kein Smartphone. Keine Whatsapp-Gruppen, kein Google Maps und kein ZEIT ONLINE mehr. Ein unerträglicher Gedanke? Wir verstehen Sie. Für viele von uns sind Smartphones eine Selbstverständlichkeit – doch das ist längst nicht überall in der Welt so. Das verdeutlichen Daten der Investmentbank UBS. Sie zeigen, wie lange Menschen in unterschiedlichen Städten der Welt arbeiten müssen, um sich ein iPhone X kaufen zu können. Am meisten sind es in Kairo, nämlich 133,3 Werktage. Das sind 1.066 Stunden und 12 Minuten.

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Tobias Dorfer

Schockiert in allen Lebenslagen

Ein Mann und eine Frau laufen durch die Stadt. Er sieht ein hübsches Mädchen, dreht sich um, spitzt den Mund zu einem Pfiff und seine Begleiterin schaut fassungslos. Dieses Foto inspirierte im vergangenen Sommer unter dem Namen "Distracted Boyfriend Meme" unzählige Menschen zu Parodien – und tut dies bis heute. Es entfachte jedoch auch eine Debatte über Stockfotografie. Nun macht das Bild eine zweite Karriere. Denn ein Nutzer auf Twitter hat nachgeschaut, für welche Stockfotos die aufgebrachte Freundin sonst noch so Modell stand.

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Carly Laurence

Diese Spieler setzen bei der WM 2018 eine Runde aus

Er kann nicht zeigen, was er kann: Bundestrainer Jogi Löw schickte Leroy Sané nach dem Trainingslager nach Hause. © TF-Images/Getty Images

Die Fußball-WM 2018 in Russland läuft, die Vorrunde ist fast vorüber und alles scheint wie immer: Cristiano Ronaldo wirft sich für Elfmeter grazil zu Boden, Toni Kroos rettet die deutsche Nationalelf und Lionel Messi leidet unter der Erfolgslosigkeit seiner Argentinier. Aber was machen eigentlich die, die nicht zur WM gefahren sind?

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