Tobias Dorfer

Warum die Bären von den Brooks Falls noch immer Lachse jagen

Besser als jede Tierdoku im Fernsehen ist ein Naturspektakel, das derzeit im US-Bundesstaat Alaska bestaunt werden kann. Dort hat die Multimediafirma Explore.org im Katmai Nationalpark fünf Kameras installiert. Sie zeigen live, wie Bären an den Brooks Wasserfällen Lachse aus dem Wasser fischen – und mitunter auch einen Lagerplatz von Bärenbabys. Tausende Naturfans haben das Spektakel bislang über den Youtube-Livestream verfolgt. (Falls Sie aktuell keine Bären sehen, finden Sie hier ein Highlights-Video.)

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Tobias Dorfer

Die Geschichte hinter dem „Foto der Schande“

Vielleicht haben Sie dieses Foto in den vergangenen Tagen auch auf Twitter, Facebook oder Instagram gesehen. Es zeigt 140 tote Hunde, verstreut auf der Rennstrecke im französischen Magny-Cours. Sie wurden von ihren Besitzerinnen und Besitzern ausgesetzt, weil diese in der Urlaubszeit nicht wussten, wohin mit den Tieren – und schließlich umgebracht von der Tierschutzorganisation SPA. Das Foto sorgt derzeit, vor allem in Frankreich, für große Empörung. Und in der Tat berichtet das Bild von einer traurigen Geschichte – die allerdings häufig nicht vollständig erzählt wird.

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Tobias Dorfer

Schockiert in allen Lebenslagen

Ein Mann und eine Frau laufen durch die Stadt. Er sieht ein hübsches Mädchen, dreht sich um, spitzt den Mund zu einem Pfiff und seine Begleiterin schaut fassungslos. Dieses Foto inspirierte im vergangenen Sommer unter dem Namen "Distracted Boyfriend Meme" unzählige Menschen zu Parodien – und tut dies bis heute. Es entfachte jedoch auch eine Debatte über Stockfotografie. Nun macht das Bild eine zweite Karriere. Denn ein Nutzer auf Twitter hat nachgeschaut, für welche Stockfotos die aufgebrachte Freundin sonst noch so Modell stand.

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Tobias Dorfer

Japan – Weltmeister im Saubermachen

Bei ZEIT ONLINE hat jedes Team der Fußballweltmeisterschaft einen Paten. Der Redakteur oder die Redakteurin beobachtet die Mannschaft vor und während des Turniers, schreibt Spielberichte – und darf ab und an ein wenig parteiisch sein (wenn wir es nicht wie dieser Kollege übertreiben). Wer für welches Team zuständig ist, wurde in einem aufwändigen, fifacompliancerichtlinienkonformen Verfahren geklärt. Aber natürlich ist es kein Zufall, dass Japan bei mir als gebürtigem Stuttgarter gelandet ist.

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Tobias Dorfer

Jetzt hat Google den Salat

Emojis werden von so vielen unterschiedlichen Menschen verwendet, dass sie quasi schon mit ihrer Existenz zum Politikum werden. Und besonders: wenn sie geändert werden. Das musste nun (mal wieder) Google erfahren.

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Tobias Dorfer

Pyeongchang und der Kater nach Olympia

Wieder einmal zeigt sich, wie schnell die großen Versprechen der Olympia-Organisatoren von der Realität eingeholt werden. Die Winterspiele in Südkorea sollten den Austragungsort Pyeongchang, eine der ärmsten Regionen Südkoreas, für den Tourismus erschließen. Doch nun ist die Gegend mit einem Phänomen konfrontiert, das auch andere Ausrichterstädte kennen: Ist der Olympia-Zirkus weg, kommt der große Kater.

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Tobias Dorfer

„Liebe Blender-Mamas auf Instagram …“

Auf Instagram zeigen wir uns so, wie wir häufig leider nicht sind: perfekt ausgeleuchtet, immer ein Lächeln auf den Lippen – und wenn die Inszenierung nicht hundertprozentig passt, dann finden wir schon den passenden Filter. Dem Kölner Markus Brandl geht das gehörig auf die Nerven. Er kann sie nicht mehr sehen, diese perfekt inszenierte Insta-Welt und hat (auf Facebook!) eine Botschaft an die Spezies geschrieben, die er für besonders verhaltensauffällig hält: die Blender-Mamas.

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Tobias Dorfer

Wie der VfL Osnabrück Beatrix von Storch auskonterte

Wenn es darum geht, Attacken gegen den politischen Gegner (oder sonstige Andersdenkende) zu fahren, dann ist Twitter für Beatrix von Storch ein unverzichtbares Instrument. Der Kanzlerin wollte die AfD-Politikerin "Fleisch" vom "Kadaver" reißen, dem ehemaligen Justizminister Heiko Maas unterstellte sie einem Welt-Artikel zufolge Zitate, die dieser gar nicht gesagt hat – und nach einem (auch in arabischer Sprache verfassten) Neujahrsgruß der Kölner Polizei fragte von Storch: "Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?" Jetzt hat sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende mit einem Fußballdrittligisten angelegt.

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Tobias Dorfer

Das ist Stephen Hawkings letzte Botschaft an die Welt

Stephen Hawking antwortete auf viele Fragen, die für die Menschheit von großer Bedeutung sind. Nun müssen andere Antworten finden, denn der berühmte Astrophysiker ist im Alter von 76 Jahren gestorben. "Wir werden ihn für immer vermissen", teilte seine Familie in einer Stellungnahme mit – und auch für die Universität Cambridge, wo Hawking mehrere Jahrzehnte lehrte und wo er Inhaber des renommierten Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik war, ist sein Tod ein großer Verlust. Auf YouTube veröffentlichte die Uni bereits am Dienstag ein Video, in dem Stephen Hawking noch einmal eine letzte Botschaft an die Welt richtet.

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