Tobias Dorfer

Japan – Weltmeister im Saubermachen

Bei ZEIT ONLINE hat jedes Team der Fußballweltmeisterschaft einen Paten. Der Redakteur oder die Redakteurin beobachtet die Mannschaft vor und während des Turniers, schreibt Spielberichte – und darf ab und an ein wenig parteiisch sein (wenn wir es nicht wie dieser Kollege übertreiben). Wer für welches Team zuständig ist, wurde in einem aufwändigen, fifacompliancerichtlinienkonformen Verfahren geklärt. Aber natürlich ist es kein Zufall, dass Japan bei mir als gebürtigem Stuttgarter gelandet ist.

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Tobias Dorfer

Jetzt hat Google den Salat

Emojis werden von so vielen unterschiedlichen Menschen verwendet, dass sie quasi schon mit ihrer Existenz zum Politikum werden. Und besonders: wenn sie geändert werden. Das musste nun (mal wieder) Google erfahren.

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Tobias Dorfer

Pyeongchang und der Kater nach Olympia

Wieder einmal zeigt sich, wie schnell die großen Versprechen der Olympia-Organisatoren von der Realität eingeholt werden. Die Winterspiele in Südkorea sollten den Austragungsort Pyeongchang, eine der ärmsten Regionen Südkoreas, für den Tourismus erschließen. Doch nun ist die Gegend mit einem Phänomen konfrontiert, das auch andere Ausrichterstädte kennen: Ist der Olympia-Zirkus weg, kommt der große Kater.

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Tobias Dorfer

„Liebe Blender-Mamas auf Instagram …“

Auf Instagram zeigen wir uns so, wie wir häufig leider nicht sind: perfekt ausgeleuchtet, immer ein Lächeln auf den Lippen – und wenn die Inszenierung nicht hundertprozentig passt, dann finden wir schon den passenden Filter. Dem Kölner Markus Brandl geht das gehörig auf die Nerven. Er kann sie nicht mehr sehen, diese perfekt inszenierte Insta-Welt und hat (auf Facebook!) eine Botschaft an die Spezies geschrieben, die er für besonders verhaltensauffällig hält: die Blender-Mamas.

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Tobias Dorfer

Wie der VfL Osnabrück Beatrix von Storch auskonterte

Wenn es darum geht, Attacken gegen den politischen Gegner (oder sonstige Andersdenkende) zu fahren, dann ist Twitter für Beatrix von Storch ein unverzichtbares Instrument. Der Kanzlerin wollte die AfD-Politikerin "Fleisch" vom "Kadaver" reißen, dem ehemaligen Justizminister Heiko Maas unterstellte sie einem Welt-Artikel zufolge Zitate, die dieser gar nicht gesagt hat – und nach einem (auch in arabischer Sprache verfassten) Neujahrsgruß der Kölner Polizei fragte von Storch: "Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?" Jetzt hat sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende mit einem Fußballdrittligisten angelegt.

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Tobias Dorfer

Das ist Stephen Hawkings letzte Botschaft an die Welt

Stephen Hawking antwortete auf viele Fragen, die für die Menschheit von großer Bedeutung sind. Nun müssen andere Antworten finden, denn der berühmte Astrophysiker ist im Alter von 76 Jahren gestorben. "Wir werden ihn für immer vermissen", teilte seine Familie in einer Stellungnahme mit – und auch für die Universität Cambridge, wo Hawking mehrere Jahrzehnte lehrte und wo er Inhaber des renommierten Lucasischen Lehrstuhls für Mathematik war, ist sein Tod ein großer Verlust. Auf YouTube veröffentlichte die Uni bereits am Dienstag ein Video, in dem Stephen Hawking noch einmal eine letzte Botschaft an die Welt richtet.

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Tobias Dorfer

Spickzettel erinnert Trump daran, Empathie zu zeigen

Spickzettel erinnert Donald Trump daran, Empathie zu zeigen
Trumps Spickzettel für das Treffen mit Schülerinnen und Schülern im Weißen Haus © Jonathan Ernst / Reuters

Er wollte Nähe herstellen. Zuhören. Doch bei dem Treffen mit den Angehörigen und Opfern der Gewalttat an der Marjory Stoneman Douglas High School von Parkland im US-Bundesstaat Florida musste der sonst so wortgewaltige US-Präsident Donald Trump an Grundlegendes in Sachen Gesprächsführung erinnert werden. Das wurde er in Form eines Spickzettels, der prompt von einem Reuters-Fotografen abgelichtet wurde und nun für Diskussionen sorgt.

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Tobias Dorfer

Wie die „New York Times“ einen Vertreter der Alt-Right-Bewegung demaskierte

Die Alt-Right-Bewegung hat in den vergangenen Jahren in den USA stark an Einfluss gewonnen. Ihre Vertreter treten in gut geschnittenen Anzügen auf, tragen modische Frisuren – doch so harmlos, wie sie aussehen, sind sie nicht. Ihre Botschaften sind rassistisch. Einer der zentralen Figuren, Richard Spencer, brüllt auf Veranstaltungen schon mal "Sieg Heil", seine Mitstreiter sehen die USA von sogenannten Kulturfremden unterwandert und beklagen ein Schrumpfen christlicher Weltanschauungen. Die New York Times zeigt nun, dass diejenigen, die Medien wie Washington Post oder CNN sonst gerne mit "Fake News" beschimpfen, es selbst mit der Wahrheit nicht immer so genau nehmen.

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