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Alle „Beweise“ dafür, dass Impfungen Autismus verursachen

 

Impfen Autismus Beweis

Marco Arturo ist zwölf Jahre alt und ein kleines Genie. Seine absolutes Lieblingshobby: Naturwissenschaften. So scheint es zumindest. Vor ein paar Tagen veröffentlichte er ein Video auf Facebook, das Impfgegnern endlich Argumente liefert, warum Schutzimpfungen bei Kindern zu Autismus führen könnten. Wir sind überzeugt! Hier listen wir alle Beweise:

  • Wenn Sie's uns nicht glauben, dann schauen Sie rein:


    Übrigens, hier finden Sie alle Gründe, die mal für Sepp Blatter als Fifa-Präsidenten gesprochen haben. Parallelen sind nicht ausgeschlossen.

    Hier geht's zu weiteren Netzfundstücken von ZEIT ONLINE

    9 Kommentare

    1.   👌🏼beste leben 👌🏼

      Selbständiges denken will gelernt sein @A.Frank
      Gute Überschrift die Zeit hat nichts falsch gemacht.
      Immer weiter so!
      Peace out

    2.   A.Frank

      Ich empfinde es ebenfalls als verantwortungslos, Leser mit solch einer Headline zu teasen. Als Mutter eines Kindes mit Autismusstörung, war ich ebenfalls versucht, die Schlagzeile als Info zu verstehen. Haben Sie eine Ahnung, was solch ein Titel bei Betroffenen auslöst?

    3. Dobromila Walasek  Dobromila Walasek

      @ xebtl Blatter-Link ist wieder da!

    4.   xebtl

      Der Blatter-Link ist kaputt. Falls das jetzt nicht Absicht sein sollte …

    5.   Firestarter6

      „Dann können wir auch davon ausgehen, dass es Einhörner gibt. Oder kannst du oder sonst jemand das Gegenteil beweisen?“

      Ehrlich? Ist das Dein maximales Argumentations-Niveau? Für genau solche Spezialisten wie Dich habe ich den „Disclaimer“ geschrieben.

      „wenn jeder Ahnungslose eine Behauptung aufstellen kann und die Wissenschaft diese Behauptung erst widerlegen muss. “

      “ keine Schädlichkeit von Impfungen entdeckt.“ … in den von den Pharmakonzernen bezahlten Studien.

    6.   CareerSuicide

      Firestarter6:
      Dann können wir auch davon ausgehen, dass es Einhörner gibt. Oder kannst du oder sonst jemand das Gegenteil beweisen?
      Wir kommen doch auf keinen grünen Zweig, wenn jeder Ahnungslose eine Behauptung aufstellen kann und die Wissenschaft diese Behauptung erst widerlegen muss. Einen Existenzquantor zu widerlegen ist unter bestimmten Voraussetzungen unmöglich.
      Bei dem Thema Impfen und Autismus gibt es Studien und keine dieser Studien konnten einen Zusammenhang beweisen.
      1900 hat man festgestellt, dass Asbest gesundheitsschädlich ist, wirtschaftliche Interessen haben ein Verbot in D 93 Jahre verhindert.
      Bei Contergan bestand das Problem darin, dass Schwangere betroffen waren. Die Aufdeckung erfolgte durch die Korrelation zwischen der Einnahme von Contergan und den Missbildungen der Kinder. Im Jahr der Aufdeckung wurde das Medikament vom Markt genommen.
      Bei Impfungen hat man also mit der Methode, die die Schädlichkeit von Contergan gezeigt hat, keine Schädlichkeit von Impfungen entdeckt.
      Der Artikel ist also von mehr Fakten gedeckt, als dein Kommentar.

    7.   Firestarter6

      Kein Beweis heist nicht automatisch, dass das Gegenteil wahr ist. Wer immer auf den endgültigen Beweis wartet hat unter Umständen schon verloren. Asbest und Contergan sind da nur zwei von sehr vielen Beispielen.

      Ich sehe keinerlei Fakten im Artikel. Was ist also der Sinn des Artikels?

      Ich kann nur einen erkennen: Propaganda, um das Volk zu beruhigen und einzulullen. Eine Sicherheit spüren zu lassen, die definitiv nicht vorhanden ist. Denn es gibt erwiesener Maßen sinnlose und gefährliche Impfungen, die trotzdem weiter vermarktet werden. Stichwort HPV.

      Mit Journalismus hat das nichts zu tun.

      (Disclaimer für all jene, die des differenzierten Denken nicht mächtig sind und bei denen dann immer der Umkehrschluss gilt: ich bin nicht per se gegen das Impfen.)

    8.   Robu

      Da kann ich nur zustimmen!

    9.   odo

      Bitte gehen Sie bedachter mit den Titeln Ihrer Beiträge um, vor allem bei gesundheitlich so brisanten Themen wie diesem. Die Debatte, ob Impfungen Autismus auslöst, ist trotz klarer wissenschaftlicher Evidenz, dass dies nicht der Fall ist, bei vielen Betroffenen noch nicht ausgestanden. Solche Beiträge lösen bei Eltern immer wieder Verunsicherungen aus, sowohl in die eine wie die andere Richtung. Ich befürchte, dass viele nur die Überschrift lesen und sich in dieser Annahme bestätigt fühlen.