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Die hohe Schule des Nichtssagens

 
Gute Kommunikation macht glücklich
Chinas Präsident Xi Jinping beherrscht sie. © Feng Li/Getty Images

Es geht doch nichts über effektive Kommunikation, sei es am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft. Denn gute Kommunikation macht glücklich. Doch wie gelingt sie am besten? Quartz hat sich sechs nicht ganz ernst gemeinte Tipps bei einer Institution abgeschaut, die es wissen muss – schließlich kommuniziert sie seit fast 70 Jahren mit inzwischen rund 1,3 Milliarden Menschen.

Wer etwas über Kommunikation lernen will, sollte sich die Kommunistische Partei Chinas zum Vorbild nehmen. Drei Beispiele:

1. Nicht fragen! Anweisen

Halten Sie sich nicht lange mit Kritik auf. Entscheiden Sie, und teilen Sie diese Entscheidung unmissverständlich mit – aber erklären Sie sie bloß nicht.

Bonustipp für den Arbeitsplatz: Arbeiten Sie in einem Unternehmen, das ein internes Kommunikationswerkzeug wie etwa Slack benutzt, ignorieren Sie konsequent Mitteilungen, die Kritik an Ihnen ausdrücken.

2. Nutzen Sie vage Metaphern

Machen Sie es wie Chinas Präsident Xi Jinping, der im vergangenen Jahr in einer Keynote in Seattle seine Zuhörer mit einer interessanten Redewendung mächtig verwirrte.

Bonustipp für den Arbeitsplatz: Suchen Sie sich vor dem nächsten Meeting ein bedeutungsschwangeres Sprichwort heraus und lassen es dann in einem geeigneten Moment fallen.

3. Vertrauen Sie auf Aufzählungen

Zerlegen Sie ein Problem in mehrere Einzelteile. So erhalten Sie größtmögliche Aufmerksamkeit von ihren ehrfürchtigen Zuhörern.

Bonustipp für den Arbeitsplatz: Nummerieren Sie Ihre Ideen und geben Sie Ihnen einen gesonderten Titel. Ihre Kollegen werden erstaunt sein.

Wenn Sie nun noch die restlichen drei Punkte von Quartz erfahren wollen – bitteschön.

Weitere Teilchen finden Sie hier.

4 Kommentare

  1.   Schneesieber

    Brauche die Chinesen nicht, da ich Loriots Komplettausgabe in der Videothek stehen habe. Ich kenne daher nur eine – DEUTSCHE – Nudel.

  2.   Goldmansucks

    Ich würde ja gerne mitlachen aber leider bleibt mir das Lachen – was China betrifft – im Halse stecken. Wenn man die brutalen Unterdrückungsmethoden des Regimes zur Kenntnis nimmt, hilft auch diese „Analyse“ wenig.
    http://www.focus.de/politik/ausland/chinesin-schildert-jahrelange-qualen-gefangen-im-arbeitslager-in-china-sie-haben-mich-behandelt-wie-ein-schwein_aid_929905.html

  3.   sebonn

    Ich würde dann doch eher auf Yes Minister zurück greifen – diese Zitate sind doch hilfreich:
    Sir Humphrey: Minister, the traditional allocation of executive responsibilities has always been so determined as to liberate the ministerial incumbent from the administrative minutiae by devolving the managerial functions to those whose experience and qualifications have better formed them for the performance of such humble offices, thereby releasing their political overlords for the more onerous duties and profound deliberations which are the inevitable concomitant of their exalted position.

  4.   G.M.V.

    Was soll das? Kaum Inhalt, viel Clickbait und davon das meiste in Englisch. Ist das Übersetzungsprogramm kaputt? Sehr enttäuschend!