Aimen Abdulaziz-Said

Sergejs Erben

So spielt ein Absteiger

Auf diesen HSV ist einfach Verlass: Nach dem überzeugenden 2:0-Sieg gegen Schalke 04 am vergangenen Wochenende demonstrierten die Hamburger im Hinspiel der Relegation eindrucksvoll, warum sie nun schon zum zweiten Mal in Folge an eben jener Relegation teilnehmen müssen. Oder sollte ich doch lieber "dürfen" sagen? Die gestrige Leistung hatte nämlich absolut nichts mit Erstligafußball zu tun, und der Verein kann mehr als froh sein, dass er es irgendwie immer wieder schafft, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Weiter"So spielt ein Absteiger"

 
Aimen Abdulaziz-Said

Es ist noch nicht vorbei 2

"Es ist noch nicht vorbei": So lautete die Überschrift der letzten Folge von "Sergejs Erben". Als ich diese Worte nach der 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart geschrieben habe, schwang eine Menge Enttäuschung mit, denn der HSV hätte bereits am vorletzten Spieltag die Klasse halten oder sich zumindest eine gute Ausgangsposition erspielen können. Hat er nicht. Im Gegenteil. So schlecht wie vor dem finalen Spiel gegen Schalke sah es noch nie aus für den HSV. Weiter"Es ist noch nicht vorbei 2"

 
Aimen Abdulaziz-Said

Hamburger SV

Es ist noch nicht vorbei

Das war's jetzt aber wirklich. Wie oft habe ich diesen Satz in den vergangenen Wochen gehört? Wie oft wurde die Mannschaft des HSV bereits abgeschrieben? Erst vor wenigen Wochen druckte eine Hamburger Boulevardzeitung unter dem Titel "Das macht HSV-Fans jetzt noch Hoffnung" zwei leere Seiten ab. Daraufhin verlor der HSV sogar noch das zum Finale deklarierte Nord-Derby gegen Werder Bremen, und der Klassenerhalt, der zu jenem Zeitpunkt bereits unmöglich schien, wurde noch ein Stück unmöglicher. Weiter"Es ist noch nicht vorbei"

 
Aimen Abdulaziz-Said

Sergejs Erben

Jetzt bloß nicht abheben

Was hat Trainer Bruno Labbadia in den vergangenen zweieinhalb Wochen mit der Mannschaft des HSV angestellt? Sie ist kaum noch wiederzuerkennen. Die Zahlen jedenfalls sprechen eine deutliche Sprache: Zwei Siege aus den vergangenen zwei Spielen, fünf Tore geschossen (davor waren es 16 Tore in 29 Spielen), und in der Tabelle von Platz 18 auf Platz 14 geklettert. Weiter"Jetzt bloß nicht abheben"

 
Aimen Abdulaziz-Said

Hamburger SV

HSV zurück im Geschäft

Hätte mir jemand vor dem Spiel erzählt, dass der HSV gegen Augsburg bereits nach knapp zwanzig Minuten 2:0 führen würde, hätte ich diese Person zunächst wahrscheinlich nur ausgelacht. Hätte die gleiche Person mir dann erzählt, dass der HSV den Vorsprung noch verspielen würde, um nur Augenblicke später den 3:2-Siegtreffer zu erzielen, hätte ich wohl angefangen, ernsthaft am Fußballsachverstand dieser Person zu zweifeln. Weiter"HSV zurück im Geschäft"

 
Aimen Abdulaziz-Said

Hamburger SV

Eine Niederlage, die Mut macht

Als ich gelesen habe, dass Bruno Labbadia neuer HSV-Trainer wird, wusste ich zunächst nicht, ob ich weinen oder lachen soll. Die Entscheidung wurde mir dann netterweise von der Netzgemeinde und den von ihr verbreiteten Bruno-Memes abgenommen: Lachen war angesagt.

Doch trotz all meiner Skepsis bezüglich der Fähigkeiten von Labbadia hatte ich insgeheim gehofft, dass der Trainerwechsel  – der dritte in dieser Saison – sich in irgendeiner Form positiv auf die Mannschaft auswirken würde. Weiter"Eine Niederlage, die Mut macht"

 
Aimen Abdulaziz-Said

Cléber, Cléber, Cléber

Eigentlich wollte ich damit aufhören, einzelne Spieler herauszupicken. Eigentlich wollte der HSV auch damit aufhören, Gegentreffer durch individuelle Fehler im Spielaufbau zu kassieren. Tut er aber nicht, und deswegen: Cléber, Cléber, Cléber.

Für diejenigen, die Cléber Janderson Pereira Reis nicht kennen: Der 24-Jährige ist Innenverteidiger beim HSV. Meistens muss Cléber allerdings auf der Ersatzbank Platz nehmen, weil er sich nicht gegen die beiden anderen Innenverteidiger Heiko Westermann und Johan Djourou durchsetzen kann. Und das will schon was heißen. Weiter"Cléber, Cléber, Cléber"

 
Aimen Abdulaziz-Said

Und es wird trotzdem reichen

Ich mag Auswärtsspiele inzwischen lieber als Heimspiele. Da weiß ich als HSV-Fan wenigstens, was ich zu erwarten habe: gar nichts. Aus diesem Grund hält meine Enttäuschung sich nach Auswärtsniederlagen auch stets in Grenzen. Falls der seltene Fall eines Hamburger Auswärtssieges dann doch mal eintritt, ist die Freude dafür umso größer.

Gegen die TSG Hoffenheim lief alles wie erwartet: Der HSV hat 0:3 verloren, und dabei so schlecht gespielt, dass mir ein Nicht-Abstieg inzwischen fast schon unangenehm wäre. Momentan stehen die Hamburger mit 25 Punkten auf Tabellenplatz 15, zwei Punkte vor dem Relegationsplatz, und drei Punkte vor Platz 17, der den direkten Abstieg bedeuten würde. Neun Spiele stehen noch aus, 27 Punkte kann der HSV also maximal noch holen. Aber welche Punkteausbeute ist wirklich realistisch?

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Aimen Abdulaziz-Said

Führung gesucht

Zwei Stunden vor dem Anpfiff vibriert mein Handy. Es ist mein Kumpel Paul, ein Dortmund-Fan aus München. Er wirkt siegesgewiss, also biete ich ihm eine Wette an. Einsatz: Ein Kasten Bier – was sonst. Paul tippt 3:1 für Dortmund, ich lege mich auf ein 1:0-Sieg für den HSV fest. Während Paul tatsächlich an sein Ergebnis glaubt, bleibt mir nichts als Hoffnung. Weiter"Führung gesucht"