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Erdbeer Feuilleté

 

Tausend Blätter Blätterteig, wieder einmal ein Klassiker, wir haben das Feuilleté in der Lehre mit Spargeln und Morcheln à la crème gefüllt, es gibt aber auch schöne Rezepte als Dessert.

Man backt ein „Blätterteigkissen“, 12×6 cm, achtet darauf, dass es schön aufgeht und schneidet es nach dem Auskühlen zweimal horizontal durch. Unbedingt drauf schauen, dass der Teig auch innen vollständig gebacken ist, sonst ist es „lätschig“ und das schmeckt nicht.

Die Erdbeeren werden ganz leicht mit Puderzucker und etwas Erdbeerlikör mariniert.

Dazu gibt es zwei Crèmes, auf die kommt es an.

1. Crème Pâtissière, die normale gekochte Vanillecrème, wird mit etwas Maraschino parfümiert und mit wenig geschlagener Sahne verlängert, schmeckt einfach sehr gut!

2. Crème fraiche mit etwas Quark glattrühren, Erdbeermark und -Likör dazu, Puderzucker und ein paar Minzblätter in Julienne geschnitten, schmeckt frischer, auch sehr gut.

Und mit diesen beiden Varianten konstruiert man den Turm, und der kommt, wenn der Service aufpasst, genauso hoch an den Tisch…

9 Kommentare


  1. Lecker. Schönes Rezept, ein schönes Bild. Vielen Dank. Wenn das auch noch so schmeckt wie es aussieht……
    Wir werden eine Kopie versuchen. Aber wenn uns das gelingt werde ich Überwindung brauchen, das Kunstwerk zu zerstören. ( ich glaube ca. 10 Sekunden )

  2.   Hubert Knauff

    Der Lehrling, der diesen Apparat installieren soll, ….
    ist hoffnungslos in der Scheiße.
    Immer dieses Türmchengebaue!

  3.   Paul

    Na Herr Knauff, wenn Sie keinen Turm mögen (muss ich auch nicht haben)dann legen Sie doch einfach die 4 Blätterteigteile nebeneinander und belegen jedes mit Creme und Erbeerscheiben.
    Wo ist dann Ihr Problem?

  4.   d.w.

    Was zuerst auffällt ist, daß Herr Fuchs 2 Horizontalschnitte empfiehlt. Auf dem Bild sind aber 4 Schichten Blätterteig zu erkennen. Diese erfordern allerdings 3 Horizontalschnitte!!! Immer diese Erbsen (oder Erdbeeren)zählerei 😀
    Aber nun im Ernst: Das Gebilde ist optisch durchaus eine Augenweide. Praktisch (also beim Essen) ist es eine Katastrophe! Ich sehe förmlich den Turm einstürzen, leckere Creme über das Hemd, die Krawatte, auf die Hose kleckern. (Den Damen ins Dekolteè, auf die Bluse oder den Rock)
    Mein Fazit: Wer Türme mag, guten Appetit. Ich liebe die „unfallfreie“ Variante

  5.   Rheingauerin

    Ob Turm oder nebeneinander: Das Rezept ist einfach „geil“ … 🙂

  6.   bruddler

    Lk 14, 28 – 30

  7.   Matthias

    @bruddler: top!

  8.   K-J Fuchs

    an d.w.
    wir dachten machen wir mal fürs‘ Foto „großes Kino“ und unser Patissier hat Alles gegeben…fürs‘ Dekoltée…

    an Hubert Knauff,
    Postenchef & Lehrling sind immer in der „Scheiße“ da macht das bissle Blätterteig nix mehr,

    an die Rheingauerin,
    das ist Balsam auf die Köcheseele, genaus wie ein Gläsle Riesling Auslese.

    an Bruddler,
    gute Idee ! werde ich mir merken !

  9.   bruddler

    DER Turm von K-J ist doch wirklich kein Problem. Jeder gibt dem gerne einen Schubs und ist dann die „Brocken“ auf! Mal ein wenig entspannter, Leute!

    Je älter ich werde, um so mehr merke ich, dass vieles Aufgeregt-Sein, viele Unruhe im Leben völlig umsonst war. Geniessen muss man, geniessen!

 

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