Wettbewerb: Was tun mit diesem Zeug hier?

Heute gibt es sogar etwas zu gewinnen!

Dieses Fundstück von Sevan K. ist zu gut, um es gleich wieder wegzuklicken. Er fragt sich – vermutlich gemeinsam mit uns allen: „Wozu braucht man den Scheiß?“

Künstliches Sperma, jetzt für nur 9,50 sfr!

Ja, es handelt sich um künstliches Sperma. Wie die Webseite verrät, kann man es verwenden „für erotische Massagen zu zweit, als Gleitmittel, zum Erregen der Fantasie und Lust … oder auch zum Reinlegen von Freunden. Das künstliche Sperma wirkt wie echt, ist gefühlsecht und neutral im Geschmack“.

Neutral im Geschmack? Kann man dann nicht gleich Eiweiß verwenden?

Nein, denn künstliches Sperma sieht „auf der Haut und auf Bettlaken (…) vollkommen echt aus“!

Juhu! Endlich ein Grund, die Bettwäsche zu waschen! Ein wenig künstliches Sperma drauf und ab in die Maschine!

Hier also ein Aufruf an die p.t. Userschaft, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen: Wozu kann man den Scheiß noch gebrauchen?

Die beste Antwort bekommt ein Exemplar hiervon, selbstverständlich mit einer entsprechenden Würdigungswidmung. Die Antworten einfach in den Kommentaren posten (nach Möglichkeit mit echter E-Mail-Adresse), Postingschluss ist der 1. Juni, 23.59 Uhr.

Rechtsweg ist selbstverständlich ausgeschlossen, und Geldablöse gibt es auch keine.

Los geht’s!

 

Fluch der Karibik 4: diesmal implantatfrei!

Wenn man der New York Post glauben darf, wird der nächste Film der Fluch der Karibik-Reihe ohne ein mittlerweile in Hollywood zur Standardausstattung gehörendes Requisit gedreht werden:

Brustimplantate

Das Filmstudio habe zu einem Casting aufgerufen, für das sich „schöne, fitte Models“ melden sollen. Sie sollten 170 bis 172 Zentimeter groß sein, Konfektionsgröße 34 oder 36 tragen, „weder größer noch kleiner“, und zwischen 18 und 25 Jahren alt sein, den schlanken Körper einer Tänzerin haben, sowie „echte Brüste. Bewerben Sie sich nicht, wenn Sie Implantate haben“.

Angeblich müssten Bewerberinnen beim Casting mit einem „Wackeltest“ rechnen und probehalber ein bisschen durch die Gegend joggen, um eine natürliche Beweglichkeit ihrer Brüste für Fechtszenen nachzuweisen. (Dass der eine oder andere Produzent überzeugt ist, falsche Brüste durch Anfassen erkennen zu können und sich entsprechend erbötig gemacht habe, ist allerdings ein Gerücht.)

Jetzt könnte man natürlich eine Diskussion über die Authentizität von Hollywoodfilmen im allgemeinen und Piratenfilmen im besonderen führen. Und ob falsche Brüste die darstellerischen Qualitäten einer Frau verstärken oder beeinträchtigen. Und wie man es dann mit vollverblendeten Zähnen, stromliniengeformten Nasen oder markant aufgepolsterten Kinnen hält.

Aber ganz ehrlich? Ich finde diese Nachricht wunderbar. Ich kann bald keine aufgeblasenen Titten mehr sehen. Vor allem sollte wirklich niemand mehr der Illusion anheimfallen, es würde ohnehin keiner was bemerken. Wenn ich gemachte Brüste sehe, denke ich danach nur noch: „Falsche Möpse. Falsche Möpse. Falsche Möpse.“

Was gerade im Kino ein bisschen störend ist.

 

Lust kommt per Post, greifen Sie zu!

Liebe Juliane Wojaczek, liebe Alexa Appenzeller, liebe Nicole Heitz, ich bitte um Entschuldigung! Sie wissen ja, wie das ist. Da bekommt man was mit der Post, blättert es durch, denkt sich „Hey, DAS ist ja schön geworden!“, legt es auf den Stapel „Unbedingt bloggen!“ – und holt es Monate später wieder hervor.

Jetzt aber.

Was schön geworden ist, sind die Akademischen Mitteilungen 14 der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Nummer 14 trägt den Titel „Lust“, vorne (siehe oben) und hinten:

Diese Publikationsreihe biete den Studierenden „den Freiraum zur gestalterischen und inhaltlichen ,Entdeckungsreise‘ in Magazinform. Für jeweils eine Ausgabe übernehmen sie eigenverantwortlich die konzeptionelle Arbeit, Redaktion, Gestaltung und Vertrieb.“

Und das ist ziemlich gut geworden, wie ich finde. Die Themen – genitale Schönheits-OPs, ein Interview mit einer Domina, ein Blick in deutsche Schlafzimmer – hat man durchaus schon gesehen/gelesen. Aber trotzdem gehen die Macherinnen mit einem neuen Auge an die Sache ran, teils poetisch, teils künstlerisch, und nie gschamig (süddt./österr. f. „verklemmt“).

Bestellen kann man „Lust“ hier, und ein paar Appetitanreger gibt es auf der nächsten Seite. Und ich reorganisiere jetzt meinen Schreibtisch. Wieder einmal.

Weiter„Lust kommt per Post, greifen Sie zu!“

 

Das ist echt scharf!

Diese Dinger hier hätten eigentlich auch ein gutes Rätsel abgegeben. Aber dafür wäre die p.t. Leserschaft viel zu clever gewesen.

Die Chilli Willies kann man selbst anbauen. Freilich besser nur in Nicht-Gemeinschaftsgärten.

Ansonsten gilt auch hier: Nach dem Kochen besser zwei Tage lang keinerlei Schleimhäute anfassen.

Vielen Dank an Anja K.!

 

Sie hat die Haare schön

Und dann war da noch Megan Mariah Barnes, eine 37jährige Frau aus Florida, die vergangene Woche einen Verkehrsunfall verursachte, weil sie sich während der Fahrt …

… die Bikinizone rasierte!

Sie sei auf der Fahrt zu ihrem Liebhaber gewesen, erklärte Mrs Barnes, und wollte „vorbereitet“ sein. Und weil sie gerade keine Hand zum Lenken freihatte, steuerte ihr Exmann vom Beifahrersitz aus – direkt in einen Chevrolet Pickup mit vier Insassen.

Dass die Gute am Vortag wegen Alkohol am Steuer verknackt und zur Abgabe sowohl ihres Führerscheins als auch ihres Autos verurteilt worden war – geschenkt.

Was mir einfach nicht in den Kopf will, ist, dass sie sich ausgerechnet um ihre SCHAMhaare gekümmert hat …

 

Und wo bleibt das Positive?

Hier:

Frankreich hat als erstes Land Transsexualität von der Liste der Geisteskrankheiten gestrichen. Wir gratulieren zu diesem Schritt ebenso wie den USA zu der Absicht, die berühmt-berüchtigte Regel „Don’t Ask, Don’t Tell“ endlich abzuschaffen, nach der Homosexuelle nur so lange Militärangehörige sein durften, wie sie sich nicht outeten oder geoutet wurden.

Guten Start in die Woche!