BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenKommentareAbspielenPauseAbspielenWiederholen
 

Mutmaßlicher “NSU”-Vordenker als V-Mann enttarnt

NPD-Wahlwerbung mit Michael See (früher von Dolsberg) aus dem Jahr 2001 (repro: Kai Budler)

Bei der Aufarbeitung der Mordserie des extrem rechten Terrornetzwerks „Nationalsozialistischer Untergrund“ geraten immer wieder der Verfassungsschutz und seine V-Leute in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Der jetzt bekannt gewordene Fall des V-Manns „Tarif“ alias Michael See zeigt erneut: die Behörde hatte offenbar keinerlei Berührungsängste bei der Zusammenarbeit mit militanten Neonazis, auch wenn die während ihrer Zeit als V-Mann Straftaten verübten. Weiter„Mutmaßlicher “NSU”-Vordenker als V-Mann enttarnt“

 

RechtsRock boomt in Sachsen

In Sachsen finden im Bundesvergleich mit Abstand die meisten extrem rechten Konzerte statt, allein im vergangenen Jahr spielte sich fast ein Viertel davon in einem Gasthof im nordsächsischen Staupitz ab. Die Ortschaft unweit der Stadt Torgau ist in den letzten Jahren zu einem der landesweit wichtigsten Orte für extrem rechte Konzerte geworden. Mit „Moshpit“ und „Painful Awakening“ standen dort am Samstagabend gleich zwei der bekanntesten Bands aus dem extrem rechten Hatecore-Spektrum auf dem Programm. Weiter„RechtsRock boomt in Sachsen“

 

Die NPD und militante Nazistrukturen in Rheinland-Pfalz

Safet Babic (NPD Trier) auf einer Solidaritätsdemonstration für das Aktionsbüro Mittelrhein im August 2012 © Fabian Boist

Verfolgt man die Strategie rheinland-pfälzischer Behörden im Umgang mit militanten Neonazi- Strukturen in den letzten Jahren, so erkennt man recht schnell, dass Informationen gezielt zurückgehalten und Aktivitäten lange Zeit geleugnet wurden. Ein Bericht über das „Aktionsbüro Mittelrhein“, ultrarechte Jugendkultur an der Mittelmosel sowie deren Verbindungen zur NPD Rheinland-Pfalz. Weiter„Die NPD und militante Nazistrukturen in Rheinland-Pfalz“

 

Lesetipp: NSU-Helfer in Sachsen

Nach den Razzien am 25. Januar gegen mutmaßliche NSU-Helfer in Sachsen bleiben viele Fragen offen. Das Antifaschistische Rechercheteam Dresden, die GAMMA-Redaktion Leipzig und die Antifaschistischen Recherchegruppe Jena (ARG) haben jetzt einen lesenswerten Artikel zu den „Blood & Honour“-Strukturen veröffentlicht, die die Zwickauer Terrorzelle mit Waffen und Geld versorgt haben sollen. Hier geht es zum Text

 

Hassmusik ohne Ende

Lunikoff beim "Rock für Deutschland" in Gera 2009. Foto: Infothek Dessau
Mit Nazimusik, wie hier beim "Rock für Deutschland" in Gera 2009, rekrutiert die Szene gezielt erlebnisorientierte Jugendliche. © Infothek Dessau

Jedes Wochenende findet irgendwo in Deutschland ein Nazikonzert statt. Teilweise konspirativ organisiert, teilweise ganz offen, beispielsweise von der NPD legal angemeldet. Obwohl das Nazimusiknetzwerk Blood & Honour 2000 zumindest in Deutschland verboten wurde, laufen die Geschäfte mit der Hassmusik munter weiter. Auch im Ausland. Genau in diesem Dunstkreis von Rechtsrock, Militanz und Ideologie wurden die Rechtsterroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ radikalisiert. Nur selten geht die Polizei konsequent gegen diese Veranstaltungen vor. Das Recherche-Blog „Oireszene“ hat sich die Mühe gemacht nur für das kommende Wochenende alle bekannten Nazikonzerte zusammenzustellen. Das Ergebnis ist erschreckend. Von den Behörden verhindert wird von den acht Konzerten vermutlich kein einziges. Weiter„Hassmusik ohne Ende“

 

Waffen, Drogen, Nazi-Propaganda – das falsche Spiel rechtsextremer VS-Spitzel

Das Geld vom Verfassungsschutz, steckten viele Spitzel direkt in Hetzpropaganda gegen den Staat  © Getty

Die Debatte um die Rolle des Verfassungsschutzes im Fall der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ wirft viele Fragen zum Umgang mit V-Leuten auf. Nicht selten haben die angeheuerten Neonazis mit Wissen ihrer rechten Führungskader großzügige Honorare kassiert und dafür geschönte Berichte an den VS geliefert. Die Liste von Pannen bei fragwürdigen Spitzel-Einsätzen in der Szene ist lang. Der Störungsmelder präsentiert eine Auswahl der brisantesten Fälle. Weiter„Waffen, Drogen, Nazi-Propaganda – das falsche Spiel rechtsextremer VS-Spitzel“

 

Polizei stürmt Nazi-Konzert in Sachsen-Anhalt

Wie das Medienprojekt Infothek Dessau berichtet, wurde am Samstag ein Rechtsrockkonzert in Sachsen-Anhalt von der Polizei aufgelöst. Die 310 Neonazis verbarrikadierten sich in dem Gebäude und bewarfen die Beamten mit Stühlen und Flaschen. Es gab 15 Festnahmen. Das Konzert zeigt, dass Nachfolgestruktur des verbotenen „Blood & Honour“-Netzwerkes auch in Sachsen-Anhalt aktiv sind.

Weiter„Polizei stürmt Nazi-Konzert in Sachsen-Anhalt“