Eisenach und der Wartburgkreis im Westen Thüringens gelten seit langer Zeit als Hochburg der extremen Rechten im Freistaat. Dies bleibt nicht ohne Folgen für Menschen, die nicht in das extrem rechte Weltbild passen , wie jetzt ein gewalttätiger Übergriff von Neonazis in Eisenach zeigt. Weiter„Neonazis prügeln Engagierte bewußtlos“
Bei einer selbstorganisierten Kundgebung von Flüchtlingen in Güstrow haben Neonazis am Samstag versucht die Teilnehmer anzugreifen. Etwa 150 Personen waren dem Aufruf der Refugees gefolgt und hatten auf dem Marktplatz und mit einer spontanen Demonstration in die Güstrower Südstadt gegen alltäglichen Rassismus und für eine echte Teilhabe der Flüchtlinge am Stadtleben demonstriert. Während der Kundgebung auf dem Marktplatz versuchten etwa 15 bis 20 Neonazis die Veranstaltung zu attackieren. Sie warfen mit Stühlen auf Antifaschisten, die sich ihnen in den Weg stellten, verletzten jedoch niemanden. Die eingesetzten Polizeibeamten waren zu wenige und agierten hilflos, als sie vor allem versuchten, die Antifaschisten von Gegenwehr abzuhalten. Zwei Tage später beteiligt sich die Lokalzeitung an der Umdeutung der Geschehnisse. Weiter„Nach Naziangriff – Polizei ermittelt gegen die Betroffenen“
Vor 15 Jahren wurden in Dortmund drei Polizisten von dem Neonazi Michael Berger erschossen. Bis heute werden die Ermordeten nicht von der Bundesregierung als Todesopfer rechter Gewalt anerkannt. Jetzt will eine Initiative mit einer Kundgebung an die Toten erinnern. Weiter„Gedenken an von Neonazi ermordete Polizisten“
Fotojournalist wird von rechten Gruppen bedroht und körperlich attackiert. Ein Erlebnisbericht auf den wir gerne verzichtet hätten. Am 8. Mai wollten wir – d. h. drei freie Fotojournalisten – uns ein Bild von der Lage in Freital machen und über die beiden dort angekündigten Demonstrationen berichten. Weiter„Neonazis attackieren Störungsmelder-Autoren“
In der Nacht vom 05. auf 06. Mai gab es in Limburgerhof einen Brandanschlag auf das noch leerstehende Containerlager für Asylbewerber. Wie wir bereits berichtete, hetzen Neonazis aus dem Umfeld der Splitterpartei „ Der III. Weg“ seit längerem gegen die Unterkunft. Weiter„Auf rassistische Hetze folgt ein Brandanschlag“
Die Spezialeinheit GSG9 hat am Mittwochmorgen eine rechtsterroristische Gruppe ausgehoben. Drei Männer und eine Frau wurden verhaftet. Die Gruppe namens „Oldschool Society“ (OSS) hatte Anschläge auf Moscheen und Salafisten geplant. Ein Anschlag stand offenbar unmittelbar bevor. Im Internet riefen sie zum „Kampf gegen diesen Staat auf“ und schrieben „eine Kugel reicht nicht“. Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Bundesanwaltschaft: Weiter„„Oldschool Society“ – Razzia gegen Rechtsterroristen“
„Bündnis deutscher Hools“ nennt sich eine neue rechte Gruppierung
Wer schon gedacht hat, dass die „Hooligans gegen Salafisten“ (HogeSa) an Inhaltlosigkeit nichtmehr zu überbieten sind, wird nun eines Besseren belehrt. Vor allem in Berlin treten Sympathisanten des rechten Netzwerkes neuerdings als „Bündnis deutscher Hools“ (B.D.H.) in Erscheinung. Sie fallen vor allem durch Alkoholkonsum und Straftaten auf. Weiter„Aus „Kinder-Hogesa“ wird „Bündnis Deutscher Hools““
Die Behörden in Berlin, allen voran Innensenator Henkel von der CDU, wissen nicht, ob und wie viele verurteilte Neonazis in Besitz von legalen Waffen sind und ob diese bei Straftaten eingesetzt wurden. Auch gibt es keinerlei Kenntnisse darüber, ob und wie viele illegale Waffen bei rechtsmotivierten Straftaten eingesetzt und wie viele Waffen bei Durchsuchungen von Rechtsextremen sichergestellt wurden. Weiter„Berlin ratlos über Waffenbesitz von Neonazis“