BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenKommentareAbspielenPauseAbspielenWiederholen
 

Nach Naziangriff – Polizei ermittelt gegen die Betroffenen

Güstrower Nazis in Aktion: Sebastian Bluhm (mit schwarz-weiß-roter Fahne), Nils Matischent (NPD, Mitte, mit schwarzer Kapuze und blauer Hose, Stuhl in der Hand), Dominik M. (vorne, weiße Jacke) | Foto: Kombinat Fortschritt
Güstrower Nazis in Aktion: Sebastian Bluhm (mit schwarz-weiß-roter Fahne), Nils Matischent (NPD, Mitte, mit schwarzer Kapuze und blauer Hose, Stuhl in der Hand), Dominik M. (vorne, weiße Jacke) © Kombinat Fortschritt

Bei einer selbstorganisierten Kundgebung von Flüchtlingen in Güstrow haben Neonazis am Samstag versucht die Teilnehmer anzugreifen. Etwa 150 Personen waren dem Aufruf der Refugees gefolgt und hatten auf dem Marktplatz und mit einer spontanen Demonstration in die Güstrower Südstadt gegen alltäglichen Rassismus und für eine echte Teilhabe der Flüchtlinge am Stadtleben demonstriert. Während der Kundgebung auf dem Marktplatz versuchten etwa 15 bis 20 Neonazis die Veranstaltung zu attackieren. Sie warfen mit Stühlen auf Antifaschisten, die sich ihnen in den Weg stellten, verletzten jedoch niemanden. Die eingesetzten Polizeibeamten waren zu wenige und agierten hilflos, als sie vor allem versuchten, die Antifaschisten von Gegenwehr abzuhalten. Zwei Tage später beteiligt sich die Lokalzeitung an der Umdeutung der Geschehnisse. Weiter„Nach Naziangriff – Polizei ermittelt gegen die Betroffenen“

 

Gedenken an von Neonazi ermordete Polizisten

Die Polizisten Yvonne Hachtkemper, Thomas Goretzky (Mitte) und Matthias Larisch von Woitowitz werden im Juni 2000 von dem Rechtsextremisten Michael Berger erschossen ©dpa
Die Polizisten Yvonne Hachtkemper, Thomas Goretzky (Mitte) und Matthias Larisch von Woitowitz wurden im Juni 2000 erschossen ©dpa

Vor 15 Jahren wurden in Dortmund drei Polizisten von dem Neonazi Michael Berger erschossen. Bis heute werden die Ermordeten nicht von der Bundesregierung als Todesopfer rechter Gewalt anerkannt. Jetzt will eine Initiative mit einer Kundgebung an die Toten erinnern. Weiter„Gedenken an von Neonazi ermordete Polizisten“

 

„Oldschool Society“ – Razzia gegen Rechtsterroristen

OSS Oldschool SocietyDie Spezialeinheit GSG9 hat am Mittwochmorgen eine rechtsterroristische Gruppe ausgehoben. Drei Männer und eine Frau wurden verhaftet. Die Gruppe namens „Oldschool Society“ (OSS) hatte Anschläge auf Moscheen und Salafisten geplant. Ein Anschlag stand offenbar unmittelbar bevor. Im Internet riefen sie zum „Kampf gegen diesen Staat auf“ und schrieben „eine Kugel reicht nicht“. Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Bundesanwaltschaft: Weiter„„Oldschool Society“ – Razzia gegen Rechtsterroristen“

 

Aus „Kinder-Hogesa“ wird „Bündnis Deutscher Hools“

"Bündnis deutscher Hools" nennt sich eine neue rechte Gruppierung
„Bündnis deutscher Hools“ nennt sich eine neue rechte Gruppierung

Wer schon gedacht hat, dass die „Hooligans gegen Salafisten“ (HogeSa) an Inhaltlosigkeit nichtmehr zu überbieten sind, wird nun eines Besseren belehrt. Vor allem in Berlin treten Sympathisanten des rechten Netzwerkes neuerdings als „Bündnis deutscher Hools“ (B.D.H.) in Erscheinung. Sie fallen vor allem durch Alkoholkonsum und Straftaten auf. Weiter„Aus „Kinder-Hogesa“ wird „Bündnis Deutscher Hools““

 

Berlin ratlos über Waffenbesitz von Neonazis

Vergangene Woche beschlagnahmte die Polizei in Bremen dutzende Waffen von NPD- und DVU-Mitgliedern © Polizei Bremen
In anderen Städten, wie hier in Bremen, wurden dutzende Waffen von NPD- und DVU-Mitgliedern beschlagnahmt  © Polizei Bremen

Die Behörden in Berlin, allen voran Innensenator Henkel von der CDU, wissen nicht, ob und wie viele verurteilte Neonazis in Besitz von legalen Waffen sind und ob diese bei Straftaten eingesetzt wurden. Auch gibt es keinerlei Kenntnisse darüber, ob und wie viele illegale Waffen bei rechtsmotivierten Straftaten eingesetzt und wie viele Waffen bei Durchsuchungen von Rechtsextremen sichergestellt wurden. Weiter„Berlin ratlos über Waffenbesitz von Neonazis“