Mit Gewalt gegen Migranten - eindeutige Botschaft auf dem T-Shirt eines Neonazis
Am 20.12.2010 wurde bekannt, dass der Neonazi Daniel K., der an dem Mord an dem 19-jährigen Kamal K. am 24. Oktober in Leipzig beteiligt war, aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Zudem liegt laut K.s Verteidiger kein fremdenfeindliches Motiv vor. Politiker und zivilgesellschaftliche Initiativen protestieren gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft. Weiter„Mutmaßlicher Mörder von Kamal aus U-Haft entlassen“
UPDATE: In Dortmund kam es erneut zu einem brutalen Angriff durch Neonazis auf eine alternative Kneipe. Vier Besucher wurden verletzt und kamen mit dem Notarzt ins Krankenhaus. Einer davon wurde mit einem Messer niedergestochen. Wie die Polizei bestätigte, trug einer der später festgenommenen elf Neonazis ein Messer bei sich. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, ist noch unklar. Zudem wurde in der Kneipe ein Baseballschläger gefunden, den die Angreifer vermutlich zurückgelassen haben. Bei den Rechten soll es sich nach Informationen von Antifagruppen um Mitglieder der „Skinheadfront Dorstfeld“ und dem Hooligangmilieu handeln. Nach Informationen des Störungsmelders befindet sich unter den Festgenommenen auch Sven Kahlin, der 2005 den Dortmunder Punk „Schmuddel“ erstochen hat. Er wurde am 1. Oktober auf Bewährung entlassen. Sollte er jetzt wieder verurteilt werden, wird die Bewährung aufgehoben. Schon mehrfach war die Kneipe in den letzten Monaten angegriffen worden. Weiter„Naziterror in Dortmund – Rechte greifen mit Messer an“
Über seinen Versandhandel verkauft David Petereit (NPD) Schlagstöcke und Pfefferspray
Der Bürgermeister der Gemeinde Lalendorf in Mecklenburg-Vorpommern, Reinhard Knaack (Linke), wird seit dem Wochenende massiv von Neonazis bedroht. Mit dabei ist der NPD-Landesvositzende David Petereit. Hintergrund war die Weigerung Knaacks, einer rechtsextremen Familie zur Geburt des siebten Kindes die Ehrenpatenschaftsurkunde von Bundespräsident Christian Wulff und 500 Euro auszuhändigen. Wulff schickte die Urkunde schließlich per Post. Das Haus des Bürgermeisters steht inzwischen unter Polizeischutz. Weiter„“Vorstufe von Terror”: NPD mittendrin statt nur dabei“
Die Gedenktafel für den 1992 von Neonazis erstochenen Hausbesetzer Silvio Meier in Friedrichshain ist in der Nacht zu Dienstag geschändet worden. Vermutlich Mitglieder der rechten Szene beschmierten die Tafel im U-Bahnhof Samariterstraße mit schwer löslicher Teerfarbe. In den letzten Jahren wurde die Metallplatte bereits mehrfach gestohlen und mit rechtsextremen Symbolen beschmiert. „Wir haben gleich am Morgen damit begonnen die Tafel zu reinigen“, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Weiter„Nazis schänden Gedenktafel für ermordeten Silvio Meier“
Ein klares Signal gegen rechte Gewalt will eine Kiezinitiative am Samstag in Neukölln setzen. Der „Lange Tag gegen Nazis“ soll mit Informationsveranstaltungen und Filmvorführungen auf nächtliche Angriffe von Rechtsextremen im Bezirk aufmerksam machen. Weiter„Multikulti-Kiez wehrt sich gegen Nazis“
Hunderte Menschen demonstrierten nach dem Mord gegen rassistische Gewalt
Der gewaltsame Tod eines jungen Irakers in Leipzig muss möglicherweise als rassistisch motiviertes Verbrechen gewertet werden. Auch wenn es noch keine sicheren Erkenntnisse gebe, könne ein ausländerfeindliches oder rechtsextremes Tatmotiv bei den zwei beschuldigten Männern nicht ausgeschlossen werden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz, am Dienstag dem Tagesspiegel. Weiter„Rechtsextremer Mord in Leipzig?“
Die Serie von rechtsextremen Anschlägen in Neukölln und Kreuzberg reißt nicht ab. In der Nacht zu Mittwoch wurden in beiden Bezirken erneut rechtsextreme Parolen und verbotene Keltenkreuze geschmiert. Vermutlich die gleichen Täter legten bei einem linksalternativen Laden in der Manteuffelstraße Feuer. Weiter„Berlin: Brandanschlag auf Szenegeschäft in Kreuzberg“
„Gladiator Germania“ – Teil gewalttätiger Nazi-Strukturen aus dem Raum Tostedt
In der Gemeinde Wistedt (Niedersachsen) dringt vergangenen Sonntag in den frühen Morgenstunden eine Horde vermummter Neonazis in eine WG ein, in der politische Gegner vermutet werden. Die Nazis schlagen mit brachialer Gewalt u.a. mittels Spaten auf Köpfe und Körper ein – zwei der Angegriffenen müssen schwerverletzt ins Krankenhaus.
Was passiert? Die eintreffende Polizei stürmt das Haus und nimmt die Personalien der Bewohner und der herbeigeilten antifaschistischen Unterstützer auf. Und die Nazis? Die sind längst über alle Berge, obwohl sie den brutalen Angriff vorher offen und lautstark ankündigten. Weiter„Brutaler Nazi-Angriff – zweifelhafte Rolle der Polizei“
Alarmierende Zahlen: Das Bundesinnenministerium (BMI) stellt für 2008 einen Höchststand bei den politisch motivierten Straftaten fest. Erstmals seit 2004 verzeichnet die offizielle Statistik wieder Todesopfer rechtsextremer Gewalt. Von Armin GlatzmeierWeiter„BMI: Politisch motivierte Straftaten auf Höchststand“
Dass der Schein oftmals trügt wenn man sich irgendwo nicht auskennt, und rechtsextreme Gewalt sehr wohl auch dort stattfindet wo man sie auf den ersten Blick nicht vermutet- konnte ich nun mal wieder feststellen. Weiter„Übergriffe in Boizenburg“