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Die andere Maidan-Geschichte

 

Maidan-Proteste, mal anders erzählt

Vor einem Jahr starben auf dem Kiewer Maidan mehr als 50 Menschen. Als auf die Demonstranten das Feuer eröffnet wurde, war es der schreckliche Höhepunkt der monatelangen Proteste in der ukrainischen Hauptstadt gegen die Regierung des damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch, der bald danach aus dem Land flüchtete. Was genau diese Eskalation auslöste, vor allem wer zuerst schoss, ist noch nicht letztgültig geklärt.

Viktor Schokin, der seit Kurzem ukrainischer Generalstaatsanwalt ist, will sich daran messen lassen, ob er die Ereignisse des 20. Februar aufklären kann. Die Organisatoren der Maidan-Proteste haben bislang immer abgestritten, in irgendeiner Form für den Ausbruch der Gewalt verantwortlich zu sein; sie sei ausschließlich von den Sicherheitskräften ausgegangen. Gabriel Gatehouse von der britischen BBC hat nun mit Zeugen gesprochen, die eine etwas andere Geschichte erzählen – unter anderem ein Schütze, der nicht der Polizei angehörte.

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1 Kommentar

  1. Avatar  Georg Lehle

    Das Blutbad diente als moralische Rechtfertigung für den Staatsstreich, der zum Bürgerkrieg führte. Beispielsweise sagte die grüne “Osteuropa-Expertin” und Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck, es wäre “schwer vorstellbar nach diesen Toten, dass er [Janukowitsch] weiter Präsident der Ukraine bleiben kann.” http://friedensblick.de/15114/bbc-berichtet-von-maidan-scharfschuetzen-waehrend-putsch/

 

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