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Mozart gucken

 

Klassische Musik kann komplex sein, sehr komplex. Für Laien ist es beim bloßen Hören kaum zu unterscheiden, welche der zahlreichen Instrumente eines Orchesters während einer bestimmten Passage wie zum Einsatz kommen. Gut, dass es Stephen Malinowski gibt. Er macht Musik sichtbar.

Der Amerikaner liebt Bach. Seit rund 40 Jahren studiert er den Komponisten, den er oft nur den Meister nennt. Um dessen vielschichtige Musik auch weniger bewanderten Hörern verständlich zu machen, entwickelte er in den Achtzigern die Music Animation Machine. Sie wandelt die musikalischen Steuerinformationen elektronischer Instrumente in ein animiertes Notensystem um: Jedem Element eines Stücks, beispielsweise einem Instrument, ist ein Symbol bestimmter Form und Farbe zugeordnet. Schlägt es einen Ton an, leuchtet das dazugehörige Symbol so lange auf. Je höher der Ton, desto höher ist das Symbol im Bild angeordnet. Mit Fortlaufen des Stücks scrollt die MAM langsam von rechts nach links.

Auf seinem YouTube-Kanal hat Malinowski zahlreiche Animationen klassischer Stücke hochgeladen, nicht nur von Bach. Seine Visualisierung einer Mozart-Sonate, eingespielt vom Fuldaer Symphonischen Orchester, ist ein Farbenspiel aus Grün, Gelb, Rot und Violett.

Weitere Teilchen finden Sie hier.

 

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