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Taten helfen mehr als Worte

 

Empfinden Sie Mitgefühl für Flüchtlinge? Laut aktuellen Umfragewerten stehen die Chancen 50 zu 50. Jeder zweite Deutsche will demnach, dass das Land mehr Flüchtlinge aufnimmt. Doch wenn es darum geht, konkret zu helfen, zeigt sich: Reden ist oft leichter als konkret zu handeln.

Ein Umstand, den das soziale Experiment der kirchlichen Hilfsorganisation "Act for Peace" verdeutlicht. Ein junger Mann gibt sich in einer australischen Innenstadt als Aktivist aus. Er trägt nacheinander zwei verschiedene Schilder. Auf dem einen steht "Flüchtlinge sind Abschaum", auf dem anderen "Helft Flüchtlingen". Für die flüchtlingsfeindliche Botschaft wird er von den Passanten scharf angegangen, der Hilfsaufruf wird weitgehend ignoriert.

In Australien ist der Umgang mit Flüchtlingen ein brisantes Thema. Die konservative Regierung von Premierminister Tony Abbott geht vehement gegen Asylsuchende vor. Die Bereitschaft der Bevölkerung, sich aktiv für Flüchtlinge einzusetzen, könnte entscheidend für einen Kurswechsel sein. Das gilt für Australien wie für Europa.

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