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Von der Axt bis zur Mikrowellenkanone

 

Am Anfang stand das Beil. 1.000.000 v. Chr. erfand die Menschheit eine tückische Waffe und tat den ersten Schritt zur Erfindung der Atombombe und allem, was danach noch kommen sollte.

Seit der ersten Axt entwickelt der Mensch ständig neue Methoden, Artgenossen und andere Lebewesen zu töten. Form und Umfang der Waffentechnik gehen dabei natürlich mit der Zeit. Innovationen sind aber nicht nur eine Frage der technischen Möglichkeiten. Soziale und wirtschaftliche Begebenheiten spielen eine genauso große Rolle.

Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts stand im Schatten des Atompilzes. Der Abwurf der Atombomben auf Japan und das Wettrüsten des Kalten Krieges machten den atomaren Super-GAU zur ultimativen Angstvorstellung für die Menschheit. Dabei passten die größten Killer in ein Gürtelholster. Laut eines Dossiers des Bonn International Center for Conversion starben 90 Prozent aller Kriegsopfer im letzten Jahrhundert durch Kleinwaffen wie Pistolen, Gewehre und Minen. Ein Vertrag der Vereinten Nationen zur Regulierung des Handels mit solchen konventionellen Waffen trat erst Ende 2014 in Kraft.

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3 Kommentare

  1.   KafkaLesenBeimKacken

    Wie lautet der Spruch noch mal?:
    „Gott schuf den Menschen und Samuel Colt machte sie gleich.“

  2.   bernik

    Leseschwäche…was sollen die 100.000 J v.Chr. sein … die Axt war auf 1 Million,
    der Speer auf 400.000 und der Bogen auf weniger (40.000) datiert.

    So sieht also historische Genauigkeit in Zeiten des Internets aus.

    PS: Hunger und Krankheiten sind wohl noch immer global das grössere Übel
    (wenn auch oft nur als Kriegsfolge so verschärft auftretend)

  3.   Paul

    „Form und Umfang der Waffentechnik gehen dabei natürlich mit der Zeit. Innovationen sind aber nicht nur eine Frage der technischen Möglichkeiten. Soziale und wirtschaftliche Begebenheiten spielen eine genauso große Rolle.“

    Blogelend in Sätzen für Simpel – oder was ist hier der versteckte Schatz?

 

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