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Wie der „Islamische Staat“ sein Öl verkauft

 
Wie der IS sein Öl verkauft
So verkauft der IS sein Öl. Screenshot: ft.com

Der Verkauf von Erdöl ist die Haupteinnahmequelle des "Islamischen Staats". Das Terrorbündnis kontrolliert den Großteil der syrischen Ölfelder. Wie das Öl zum Endverbraucher gelangt und wer an der Wertschöpfung mitverdient, hat die Financial Times in mehreren Infografiken und mit viel Hintergrundinformationen aufgeschlüsselt.

Die Hauptförderregion des IS liegt in der ostsyrischen Provinz Deir Ezzor. Bis zu 40.000 Barrel pro Tag (1 Barrel entspricht ca. 159 Liter) fördern die Terroristen allein hier täglich. Der deutsche Geheimdienst BND geht von inzwischen deutlich geringeren Mengen aus.

Auch wenn es den Terroristen zunehmend an Equipment und Fachkräften für die Ölförderung mangelt, setzt der "Islamische Staat" allein durch den Ölverkauf nach Angaben der FT täglich 1,53 Millionen Dollar um. Abnehmer sind überwiegend Händler aus Syrien und dem Irak, die es wiederum an benachbarte Raffinerien oder andere Ölhändler abgeben.

Schmuggler verdienen ebenfalls mit: Sie füllen das raffinierte Öl in Kanister ab und bringen es in kleinen Booten oder auf dem Rücken von Pferden und Eseln außer Landes. Seitdem der Ölpreis massiv gefallen ist, hat allerdings auch der Schmuggel abgenommen.

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18 Kommentare

  1.   interessierter Mitbürger2

    „Schmuggler verdienen ebenfalls mit: Sie … bringen es … außer Landes. “

    Der Originalartikel nennt Türkei und Jordanien, aber das kann man sich ja eigentlich denken.

  2.   Sudelmann

    Was für ein Schmarrn. Wenn man bedenkt, dass es keinen „IS“ gibt -sondern nur einen ISIL und eine ISIS- und dass Erdöl völlig wertlos ist, wenn es nicht in Raffinerien gelangt.

    Hier wird doch wieder nur eine CIA-Story publiziert.

  3.   udo

    Naja, wenn man das alles so gut weiß, wäre es doch eigentlich ein leichtes, diese Öleinnahmen zu unterbinden. Stellt sich die Frage, warum passiert da nichts?

  4.   alterkrieger

    das öl ist da.

  5.   w.rose

    Solange das Öl in Us Dollar gehandelt wird, ist doch alles in Ordnung, oder ?

  6.   Leas Kaech

    Was sagt uns dieses Artikelchen genau? in Syrien wird weiterhin Erdöl gefördert und verkauft – trotz Bürgerkrieg.
    Ist das ein Verbrechen/Skandal?

    In Deutschland werden immer noch VW-Motoren produziert und verkauft – trotz Nachweis von Manipulationen.
    Ist das ein Verbrechen?

    In Deutschland werden immer noch Waffen produziert und an Saudi-Arabien verkauft – trotz Kriegsbeteiligung dieses Staats an mehreren Fronten.
    Ist das ein Verbrechen?

    Das Leben geht weiter – auch wenn Politiker „so was geht gar nicht…“ sagen.

  7.   Veräntergung

    Tja, irgendwo dürfte Syrien und Irak in den geschäftlichen Abwickungen also nicht leicht zu kontrollieren sein. Irgendwie werden die Terroristen ihr Öl los.

    Wäre es nicht an der Zeit, der sog. IS die Ölquellen einfach zu nehmen? Wo liegen die? Welcher Aufwand bedeutet es, diese „einzunehmen“?

  8.   Jens Van de Beek

    Türkei als Abnehmerland? So dumm sind die Türken wieder nicht. Aber aus bekannten Gründen kann ja Jeden bezichtigen mit der Hoffnung, dass etwas hängen bleibt.

  9.   G. Riedel

    Lustige Geschichte.
    Selbst bei 20000 Barrel und 100Liter pro Esel braucht man täglich über 30000 Esel. Die kann man sicher gut vor Satelliten verstecken. Es wird sicher auch nur bar bezahlt, in kleinen Scheinen, da haben die Esel auf dem Rückweg keine Leerfuhre…

    Diese Finanzierung kann man nicht trocken legen.

  10.   kritikunerwünscht

    „Der deutsche Geheimdienst BND geht von inzwischen deutlich geringeren Mengen aus.“
    Artikel vom 8. April 2015, 19:45 Uhr

    Die Infos in diesem Artikel sind auch ca. 10000 Jahre alt.

 

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