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Wie Sie die schnellste Supermarktkasse finden

 

 

Im Supermarkt geht es Ihnen sicherlich wie hier ⤴️: Sie stellen sich immer in der langsamsten Schlange an, die Leute vor Ihnen brauchen zu lange zum Bezahlen. Sie wechseln in die andere Schlange. Es dauert noch länger. Und wenn Sie endlich dran sind, macht der Kassierer Feierabend. Mist! Die New York  Times hat das Anstehen genauso satt wie Sie – und will Ihnen mit diesen Tipps die Wartezeit verkürzen:

  • Wenn Sie die Qual der Wahl haben: Entscheiden Sie sich öfter für die linke Schlange. Die meisten Menschen präferieren angeblich die rechte, da sie Rechtshänder sind.
  • Personen mit vollen Einkaufswagen verschrecken andere. Ihre Chance! Stellen Sie sich ruhig an. Während in der anderen Schlange viel Zeit beim Bezahlvorgang und freundlichem Kassierer-Small-Talk verschwendet wird, wird in Ihrer Schlange einfach nur die Ware gescannt.
  • Apropos Small Talk: Achten Sie darauf, ob Ihr Kassierer zu viel redet. Wenn ja: Eine andere Schlange wählen.
  • Kaufen die Leute vor Ihnen viele gleiche Artikel (z.B. Wasserflaschen, Windelpackungen, Tiernahrung etc.): Jackpot! Die Sachen werden schnell gebucht.
  • Und wenn Sie einen größeren Einkauf haben sollten: Legen Sie die Produkte mit dem Barcode nach unten. So können sie schneller gescannt werden.

 

Kaufen und immer mehr kaufen: Hier können Sie lesen, wie die Supermärkte mit psychologischen Tricks Ihren Einkaufswagen füllen.

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41 Kommentare

  1.   DuaneHanson

    Einfacher Tipp, nehmen Sie die Kasse mit der für Sie attraktivsten Kassiererin oder dem attraktivsten Kassierer, dann kann es Ihnen egal sein, wie lange Sie warten müssen. Und nicht vergessen zu flirten, wenn Sie dran sind, so etwas kann die Tageslaune erheblich positiv beeinflussen.

  2.   Kemosabe

    Das Problem ist ein eher mathematisches und lässt sich gut geometrisch durch geschickte Raumaufteilung /kassenzuordnung lösen. Man stelle einfach alle Wartenden in EINE Schlange (quasi wie in den Event-parks) und der jeweils vordere bekommt bei Auswahl mehrerer Kassen immer die nächste freie zugeordnet. Lässt sich architektonisch durch einen im rechten Winkel angeordneten Wartebereich erzielen, der nicht überholt werden kann. Bodenmarkierungen reichen oft nicht, Trennbänder sind schon besser und gefährden auch keine Fluchtwege, da entfernbar. Bringen sie noch eine diskretionslinie an, wie in der Bank, vermeiden Sie auch die „Hackenfahrer“ und „PIN“-glotzer.
    Also eigentlich eine mit wenig Aufwand zu realisierende Möglichkeit der Unternehmen, die Kundenservice signalisiert. Stellt man dann noch netterweise einen Wasserspender ab Wartemeter 20 auf, hat man schon viel erreicht. Sie bekommen immer den nächsten freien Platz, auch wenn der Kunde vor ihnen 1000 verschiedene Artikel im Warenkorb hat und mit der Spardose bezahlen möchte und nehmen automatisch den Stress vom kassierenden Personal.
    Mfg Kemosabe

  3.   lezteul

    @Kemosabe
    Sie werden es nicht glauben, aber so etwas habe ich schon im Jahr 2001 in New York gesehen. Was bei mir jedoch Kopfschütteln verursacht hat: Am Ende der Schlange stand ein Einweiser, der den Wartenden mitgeteilt hat welche Kasse
    gerade frei ist, obwohl das an jeder Kasse durch ein rotes/grünes Lämpchen signalisiert wurde. Der Einweiser tat mir echt Leid, musste er doch den ganzen Tag lang „Two is free“, „Six is free“ usw. rufen …

  4.   schmodddermonster

    @ Kemosabe
    #2 — vor 29 Minuten

    sowas ist hier jetzt im mediamarkt.
    mir gefällts, weil alle in der gleichenschalnge stehen ung wirklich der vorderste, der am längsten gewartet hat, zu der kasse gehen kann die grad frei wird.

  5.   BeGeKa

    Tipp für Deutschland: Nehmen Sie die Kasse, vor der mehr Männer bzw. junge Leute anstehen. Sie packen die Sachen schneller ein, sind kommunikationsunwilliger und kramen nicht langwierig nach passendem Kleingeld.
    Handeln Sie also sexistisch und ageistisch.

  6.   Vorschau

    Was ist das für eine Gesellschaft, die selbst die Wartezeit an der Supermarktkasse optimieren muss? Ich mach es so wie #1. Die hübsche Verkäuferin wählen und in Träumen versinken bis sie mich weckt ;-)

  7.   keinhorst

    Während ich früher die Kassen gemieden habe, an denen ältere Menschen zum Bezahlen anstanden, suche ich diese mittlerweile bewusst auf. Diese zahlen meistens bar, das geht nach meiner Erfahrung meistens schneller als die immer übicheren Kartenzahlungen.

  8.   tassentee

    Kartenzahlung geht heute richtig schnell, jedenfalls mit Visa. Nur kurz dran halten und weiter geht es, kein umständliches Stecken oder Ziehen. Unterschrift erst ab 25 Euro nötig, dauert aber dann ja auch nicht ewig. Jedenfalls brauchen viele Omis länger fürs Münzenzählen.

  9.   LurchiD

    Man muß sich an der längsten Schlange anstellen und diese mit dem Einkaufswagen an der ausgesteckten Hand noch optisch verlängern. Dann muß man rufen, ob nicht noch eine weitere Kasse geöffnet werden könne. Unter Garantie wird bald diese weitere Kasse geöffnet und unsereins ist an dieser Kasse natürlich der erste.

    Aber Spaß macht Einkaufen mit Schlangestehen natürlich nicht. Beim Türken um die Ecke gibt es keine Schlangen und, während man an der Kasse wartet, ratscht man mit den Verkäufern oder andern Kunden. In den Sechzigern war das bei uns auch mal so.

  10.   w.amadeus

    @DuaneHanson:
    eine wunderbare Antwort in Zeiten des Effektiv-Shoppings. Und ja, es nimmt die Anspannung raus. Es ist wirklich nett mit der Person hinter der Kasse ein paar persönliche Worte zu wechseln und den anderen wieder als Mensch wahrzunehmen.

 

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