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Fährt ein AfD-Politiker mit der Bahn …

 

Fährt ein AfD-Politiker mit der Bahn ...

… wird er gerne mal mit einer ordentlichen Portion Toleranz überschüttet. Und zwar von den Berliner Verkehrsbetrieben. "Weil wir dich lieben" –  lautet nicht nur der BVG-Slogan sondern auch die Devise des Social-Media-Teams. Und das hat offensichtlich großen Spaß daran, den twitternden AfD-Politiker Gunnar Lindemann zu trollen. Gefunden haben wir diesen viralen "Schlagabtausch" bei den Kollegen von "Das Beste aus Social Media".

Lindemann, Mitglied des Abgeordnetenhauses, scheint unheimlich gerne mit Bus und Bahn durch die deutsche Hauptstadt zu fahren. Seine Erlebnisse teilt er gerne mit seinen mehr als 900 Followern bei Twitter. So lernte ihn offenbar auch die BVG-Social-Media-Abteilung kennen. Und lieben. Denn als "buntes" Unternehmen lässt man die Liebesbekundungen eines AfD-Mannes natürlich nicht unkommentiert durchgehen.

     

Und ganz nebenbei bekommt der AfD-Politiker aus Marzahn noch etwas Nachhilfe in deutscher Grammatik. Mit freundlichen Grüßen vom (angeblichen) BVG-Fahrer Tarek.

 

Weitere Netzfundstücke von ZEIT ONLINE gibt's im Teilchen-Blog.

41 Kommentare

  1. Avatar  B42Fisch

    @Asterix

    Undercoveragent ? Falsche Identitaet ?

    Nixalsverdrus, AlternativfuerGehzufus, HauDraufundSchlus ?

    Sag, wer bist Du wirklich ?

  2. Avatar  Asterix

    Und da ließt man sie wieder… die gequirlte „Gutmenschen-Scheiße“. Ein blondes dummes „Sozi-Mäuschen“ profiliert sich mit noch dümmeren intoleranten „Ergüßen“ irgendwelcher Hirnlosen. Aber da sieht man wieder welch geistige Tiefflieger hier in unserem Land unterwegs sind. Das spricht aber auch ganz besonders für den Intellekt der Geschäftsführung der Berliner Verkehrsbetriebe – sofort raus mit solchen Mitarbeitern. Typisch Berlin – die geschlossene Psychiatrie der BRD .

  3. Avatar  Farraday

    „Wer das tägliche Chaos bei der BVG erlebt (kein Tag ohne „Der Zugverkehr auf der Linie … ist unregelmäßig. Wir bitten um Verständnis“) kann auch durchaus zu dem Rückschluss kommen, dass die Einstellung von Tarek und Hakan eventuell nicht die beste war.“

    Man ist soweit dem „zu dem Rückschluss kommen“ begrenzt, wie es die eigene Intelligenz, Erfahrung etc zulässt. Wenn Sie dennoch an Fakten interessiert sind:

    Einige Großstädte stellen in der Mehrheit mehr Ausländer ein, weil sich nicht so viele Deutsche bewerben (sprich nur von Deutschen die zur Verfügung stehen, können diese Plätze nicht belegt werden. Es fehlt sowohl jetzt als auch langfristig an „deutscher Bevölkerung“. Politik hat ihre eigenen Gesetze. Die Politik wird barmherzig, wenn die Notwendigkeit für diese herrscht. Politik betreibt man abstrakt. Und die abstrakte Lösung ist in diesem Fall Zeynep oder Hakan. Die Politik ist der Aufgabe gestellt, die sowohl in Zukunft als auch jetzt in manchen Bereichen fehlende Besetzung auszugleichen. Und diese geschieht durch Migration. Hätte man keine Staatsdoktrin des ständigen Wirtschaftswachstums oder den Erhalt des Lebensstandards müsste man auch keine Migranten aufnehmen.

    Damit Greif ich auf den Vorwurf von Gorgar zurück:

    „Die Frage an die BVG ist natürlich, ob sie ihre Fahrer so schlecht bezahlt, dass sich nur Migranten bewerben.“

    Auf die Stellen bewerben sich die Deutschen nicht wegen schlechter Bezahlung (in einigen Städten ist die Bezahlung sehr gut). In manchen Fällen werden sogar deutsche bewusst nicht eingestellt, weil die Bereitschaft für Überstunden, spontanes/längeres Arbeiten bei Migranten mehr zu beobachten ist als bei den Deutschen.

    Dies gilt übrigens auch unter Studenten: Einige Städte stellen Studenten als Bus/Bahnfahrer ein. Die prozentuale Bereitschaft für das Arbeiten bei Studenten im Fahrbetrieb mit Migrationsgrund ist viel höher als Deutsche-Studenten. Deswegen werden bei Ausbildung mindestens 7 von 10 Studenten mit Migrationshintergrund eingestellt. In der Personalabteilung arbeitet man nicht mit Vorurteilen, sondern mit Fakten, Erfahrungen. Wenn 60-70 % der deutschen Studenten nur 20 Stunden im Monat arbeiten wollen, spontan nicht einspringen wollen, bei Notfällen nicht helfen wollen. Wenn die Bereitschaft bei ausländischen Studenten viel höher ist, was glauben Sie, wer wohl bei der nächsten Einstellung bevorzugt wird?

  4. Avatar  Racomir

    @einszwo
    AFD’ler= Mit Fremdenfeinden in einer Partei ;)

  5. Avatar  niedergrund

    Wer das tägliche Chaos bei der BVG erlebt (kein Tag ohne „Der Zugverkehr auf der Linie … ist unregelmäßig. Wir bitten um Verständnis“) kann auch durchaus zu dem Rückschluss kommen, dass die Einstellung von Tarek und Hakan eventuell nicht die beste war.

  6. Avatar  Daniel Deutsch

    Aufgabe wäre für ZEIT-Journalisten gewesen, zu überprüfen, wie hoch die Anzahl von Türken bei der BVG ist, die eine Straßenbahn fahren. Die Nennung der vielen türk. Namen scheint höher als die Gesamtzahl zu liegen.

  7. Avatar  Japhet

    Würde ein anderer wie BVG mit falschen Namen und gefälschten Identitäten (etwa ein Tarek, der als „Deutschlehrer“ auftritt) agieren, würde man es wohl Fake News nennen.

  8. Avatar  Gorgar

    Die Frage an die BVG ist natürlich, ob sie ihre Fahrer so schlecht bezahlt, dass sich nur Migranten bewerben.

  9. Avatar  Erdenmond

    „gibt es gar keinen menschengemachten Treibhauseffekt ergo keinen Klimawandel, “
    Da ist kein Widerspruch, es gibt mehrere Umweltfaktoren die durch Nutzung des ÖPNV verbessert werden können.

  10. Avatar  CLichtenberg

    Mit der BVG der „Umwelt zu liebe“.
    Wie niedlich. Laut AfD Programm gibt es gar keinen menschengemachten Treibhauseffekt ergo keinen Klimawandel, den wir verursachen könnten.

 

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