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Rentner schaltet Zeitungsannonce: „Wer bringt mir Twitter bei?“

 

Man ist nie zu alt, um etwas Neues zu lernen. Das zeigt die Geschichte von Hubert Pomplun, der 81 Jahre alt ist, in Brandenburg lebt und gerne twittern möchte, wie die Berliner Zeitung berichtet. Sein einziges Problem: Wie funktioniert das eigentlich?

Auf Facebook war der Rentner bereits länger aktiv. Auf der Seite der Naturstiftung Kranichland postet er vorwiegend über die brandenburgische Natur, Kraniche und Umweltschutz. Nun wollte Pomplun aber auch auf Twitter aktiv werden, nachdem ihn eine Bekannte auf das Netzwerk aufmerksam machte. Da dem Umweltschützer jedoch niemand beim Verfassen seines ersten Tweets helfen konnte, schaltete er in der Lokalzeitung eine Annonce.

Diese Anzeige landete prompt bei Twitter – also dort, wo Pomplun selbst hinwollte. Sein Hilfegesuch auf Papier ging viral, bevor er selbst seinen ersten Tweet verfasst hatte. Davon bekam der Rentner aber erst etwas mit, als ein Lokalreporter bei ihm klingelte. Mittlerweile twittert der begeisterte Naturfan unter dem Namen @Kranichland und hat mehr als 400 Follower.


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4 Kommentare

  1.   Regierungssprecher

    http://lmgtfy.com/?q=how+to+use+twitter

    Wäre schneller gegangen :)

  2.   Talassia

    Ist doch trotzdem eine nette Geschichte – finde es toll, wenn sich Menschen in dem Alter noch an was Neues wagen statt alles mit „brauch ich nicht mehr“ abzulehnen.

    Davon abgesehen bin ich etwa halb so alt wie der Herr und tue mich noch immer mit Twitter schwer und bin froh, wenn mir versiertere Tweeter meine dummen Fragen beantworten oder anderweitig helfen.

  3.   Nadger

    Wieso „Nachhilfe“?

    Es geht um das Lernen einer neuen Technik, also um Ausbildung.

    Aber wem man alles dreimal vorkauen musste, der kennt eben nur Nachhilfe und keine Ausbildung. Einmal gezeigt und schon klappt´s – so ist´s bei allen klugen Leut´.

  4.   Just a tired fox

    Ich hab ihn mal bei einer Kranichzählung getroffen, wie cool!

 

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