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Pay them ladies, man!

 
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🇺🇸. Soccer team. Ladies need. They issue. Break bread or fake dead ✈️⚽️💰💰👊🏿👊🏿🥅🇺🇸🇺🇸🇺🇸⚽️⚽️

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Rapper Snoop Dogg hat ein Video auf Instagram veröffentlicht, in dem er sich zu den unfairen Bonuszahlungen an die amerikanischen Nationalspielerinnen äußert. Und das zu Recht.

Schließlich haben sie die Fußballweltmeisterschaft zum vierten Mal für sich entschieden, was allein schon beeindruckend ist. Noch beeindruckender ist allerdings, dass die Bonuszahlung pro Spielerin bei nur 200.000 Dollar liegt, während den Männern 2018 mehr als eine Million Dollar versprochen wurde. Gar nicht schlecht, wenn sie nicht bereits an der Qualifikation gescheitert wären. Die Infos zu den Bonuszahlungen hat der Guardian im Juni veröffentlicht.

Entsprechend ärgert sich Snoop Dogg darüber, dass die Männer für den unwahrscheinlichen Fall eines Sieges, rund das Sechsfache an Bonuszahlungen bekommen. “Pay them girls what they worth”, sagt er. Doch wie hoch sollten die Bonuszahlungen ausfallen? Der Rapper hat da eine klare Vorstellung: Rund 500.000 Dollar stehen jeder Spielerin seiner Meinung nach zu. Fair wäre das allemal.

Immerhin konnten sie nicht nur die WM 2019 für sich entscheiden, sondern ihren Titel sogar verteidigen. Das hat zuvor nur Deutschland geschafft. Übrigens hätte das deutsche Team im Falle eines Sieges 75.000 Euro pro Spielerin bekommen – umgerechnet sind das etwas mehr als 84.000 Dollar. Die Männer hätten dagegen 2018 für den WM-Sieg 350.000 Euro erhalten.

Vielleicht liefert Snoop Doggs Videos einen Denkanstoß für den US-Verband. Wäre doch mal was, wenn sich hierzulande ebenfalls ein Rapper mit ähnlichem Status meldet – Marteria zum Beispiel, der zuletzt zusammen mit Casper mit dem Album 1982 in Deutschland auf Platz eins chartete. Reichweite hat er also genug. Außerdem sollte er sich als ehemaliger Jugendspieler für Hansa Rostock zumindest ein wenig mit dem Thema auskennen.

16 Kommentare

  1. Avatar  Mexikanischer Mexikaner

    Nun man koennte es so sehen: Die Maenner haben sich gegen die 10-fache Konkurrenz durchzusetzen, um an die Weltspitze zu kommen. Bei Frauen hingegen ist der Pool etwas kleiner, daher auch der kleinere Betrag.
    Wenn der Frauenfussball in Zukunft populaerer wird, verschiebt sich das Verhaeltnis mit Sicherheit. Das Geld muss ja auch eingenommen werden.
    Viele von uns sind damals in Leichtathletik in eine andere Disziplin gewechselt, da kam man eher in die Landes/Bundesmeisterschaft und bekam auch mal eine Medallie. Preise gabs hingegen kaum, da zu wenig Konkurrenz.

  2. Avatar  mit schal

    Hat eine Männermanschaft 110Spieler?
    Ich verstehe nichts von Fussball, aber ich dachte immer 11?

  3. Avatar  Cali Fonien

    Marteria setzt sich bereits für andere und auch sehr wichtige Dinge ein.

  4. Avatar  EisRegeN

    Ich habw letztens einen Volkstriathlon mitgemacht und bin auf Platz5 gelandet ! Ich will auch so viel Geld wie Jan Frodeno und Co. !!!!!!!!

  5. Avatar  syn4pt1c

    „Pay em what they‘re worth.“

    Es geht nicht nur um die geringere Konkurrenz. Viel gravierender schlägt der Faktor der potentiell erwirtschaftbaren Gesamteinnahmen zu Buche. Beim Männerfußball gibt es viele Vereine, viele Liegen, einen riesengroßen Hype um alles, unglaublich viele Fans, die auch bereit sind sehr viel Geld auszugeben (Jahreskarten fürs Stadion, Fanartikel, Sky Abos etc.). Das Volumen, das dadurch erwirtschaftet wird, ermöglicht auch eine wesentlich höhere Bezahlung der Akteure.

    Natürlich kann man Äpfel und Birnen vergleichen und allen, ungeachtet aller anderen Faktoren, immer dasselbe zahlen. Dann warte ich schon auf den Aufschrei, wenn die Vereine und Ligen dann pleite gehen oder, wahrscheinlicher, dann aus der gleichen Ecke der Ruf nach staatlicher Subvention von Frauenfussball laut wird. Nur weil es Fussball heisst, sind nicht alle Umstände außen herum dieselben.

    Wenn dieser mal die gleiche Größe erreicht hat wie der Männerfussball, dann spricht gar nichts ggen die gleiche Bezahlung.

  6. Avatar  Burts

    Den Männern wurde also für „den unwahrscheinlichen Fall“ WM zu werden 1 Mio versprochen und den Frauen für den „durchaus gut möglichen Fall“ nur 200 000 Dollar….
    Vielleicht weil es unwahrscheinlich war, da kann man auch 100 Mio versprechen ;-))

  7. Avatar  mr.andersson

    Meine Güte, was für ein absurder Vergleich.

    Die Preisgelder hängen zunächst mal von den Einnahmen ab. Und die sind im Frauenfußball geringer, also sind die Preisgeldergelder geringer.

    Die Leistung der männlichen Fußballspieler ist eben auch, soviel Zuschauer anzuziehen, dass entsprechende Einnahmen erzielt werden. Wenn Snoop den Frauen 500k zahlen will, dann soll er das halt Sponsern. dann sind entsprechende Preisgelder möglich.

  8. Avatar  Rheinländer.

    >“Die Maenner haben sich gegen die 10-fache Konkurrenz durchzusetzen“<

    Stimmt genau. 2018 zählt der DFB 5.966 Frauen- und 56.039 Männermanschaften. https://www.dfb.de/fileadmin/_dfbdam/181845-DFB-Statistik_2018.pdf

  9. Avatar  Anonymus321

    “Die Maenner haben sich gegen die 10-fache Konkurrenz durchzusetzen“

    Stimmt und die Gleichmacherei finde ich dämlich.
    Nur haben die Frauen pro Spiel die gleichen Umsätze generiert, wie die Männer in den USA. Damit steht ihnen doch wohl das gleiche Geld zu.

  10. Avatar  Uncle Scam

    In einer Welt der VErnumpft würde mann die GEhälter tatsächlich angleichen. Nämlich die der Männer an die der Frauen.

 

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