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Mathe-Formel für die perfekten Pancakes

 
Mathe-Formel für die perfekten Pancakes
Dieser kleine Sänger des Sailsbury Cathedral Choir kriegt das mit den Pancakes schon ganz gut hin. © Matt Cardy/Getty Images

Pfannkuchen backen ist eine Wissenschaft für sich. Manche mögen sie schön amerikanisch-fluffig, andere lieben die französische Crêpe-Version, etliche schwören auf Mineralwasser im Teig, auf Hefe, Backpulver ... In diesem Text soll es um die amerikanische Variante – also die Pancakes – gehen. Mathematiker der University of Sheffield haben die Formel fürs perfekte Ergebnis ermittelt – und eine Excel-Tabelle gebastelt, die Ihnen in Sekundenschnelle eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Zutatenliste ausspuckt.

Mit dem mathematischen Prozess wollen wir uns an dieser Stelle gar nicht lange aufhalten (lesen Sie gerne hier weiter, wenn Sie die Hintergründe interessieren) – wichtig ist vor allem, welche Variablen Sie kennen müssen. Die wären:

  1. Durchmesser der Pfanne
  2. Gewünschte Dicke der Pancakes
  3. Zahl der Pancakes

Geben Sie diese Werte in die weißen Felder dieser Tabelle ein – und Sie erfahren exakt, wie viel Milch, Mehl, Eier, Wasser und Butter Sie benötigen. Die Formel erklärt sogar, wie viel Teig Sie pro Pancake nehmen müssen.

Wenn Ihnen das Ergebnis zu gewöhnlich ist, dann interessiert Sie vielleicht, was Miguel Valenzuela mit seinem Pancake-Bot anstellt. Und sollten Sie eine etwas gesündere Variante bevorzugen, empfehlen wir diese Buchweizen-Pancakes, die dank aufgeschlagenem Eiweiß richtig fluffig werden. Guten Appetit!

Weitere Teilchen finden Sie hier.

7 Kommentare

  1.   Marcus Aurelius

    Wer will denn die US Variante? Das sind doch nicht mal richtige Pfannkuchen …

  2.   Markus

    Wenn nun nicht noch das Problem des unbeständigen Geschmacks und Qualität der Zutaten wäre ;-)

    @Marcus Aurelius
    Varianten bereichern das Leben.

  3.   Holtor

    Von wegen „Mathematiker der University of Sheffield“, es waren Studenten. Und erarbeitet haben die gar nichts, sie schreiben nur die Formel für das Volumen eines Zylinders auf, um die Teigmenge zu berechnen. Da kann sich Archimedes freuen, dass die Formel zu stimmen scheint, denn es wurde ja „Tested by chefs at Meadowhall’s Frankie and Benny’s restaurant“. Und darüber so ein desinformierender Artikel?

  4.   roland_s

    American Pancakes ohne Natron? Da stimmt was nicht.

    Und wer so richtig in die Wissenschaft des Pfannkuchens einsteigen will, wird hier fündig.
    http://goccus.com/magazin.php?id=213
    Da geht es nicht nur um Pancakes und Pfannkuchen, international ist der ziemlich weit rumgekommen.

  5.   TheLeavesOfGrass

    Auf der verlinkten website fand sich neben dem langweiligen Artikel, der aus der Reproduktion der Zylinderformel bestand auch dieser sehr interessante: http://phys.org/news/2016-02-physics-pancake-sight.html#nRlv

    Gegenstand: Eine Testreihe mit mehreren Teigkonsistenzen, recht ausführlich beschrieben.

  6.   Snah Treffeir

    Mathematisch gesehen wird hier nur die Volumenformel des Zylinders benutzt, die jeder Neuntklässler beherrschen sollte – soweit zum Neuigkeitswert des Ergebnisses. Ob man das so aufblasen muss kann ich nicht beurteilen, es ist aber wenigstens nicht gelogen. Außerdem ist Fastnachtsdienstag.

  7.   Pepper6

    Was?? A pinch salt? Egal ob ich 3 Pfannkuchen mit 0,89 Eiern machen möchte oder 12 Stück mit 3,56 Eiern, immer brauche ich eine Prise Salz. Und das wollen Mathematiker sein? Sowas ungenaues!

    Die spinnen, die Amis. Wie sind die nur auf den Mond gekommen?!