Musik zwischen Disko und Diskurs
Kategorie:
Folk
Zach Condon ist erst 25 und hat schon den ersten Teil seiner Popkarriere hinter sich. Als Beirut legt er nun sein wunderbares, konzentriertes drittes Album “The Rip Tide” vor.

© Indigo
Man kann, hat sich Zach Condon wahrscheinlich gesagt, gar nicht früh genug anfangen, sich in Bescheidenheit zu üben. Wenn man gerade mal 25 Jahre alt geworden ist, aber schon eine ungemein erfolgreiche Karriere als Musiker hingelegt hat, macht sich ein wenig Demut sogar noch besser. [weiter...]
Och nö, schon wieder so ein Songwriter, der wie eine Million andere klingt? Nicht ganz: Grey Reverend aus New York ringt dem ausgeleierten Folkpop-Genre tatsächlich neuen Charme ab.

© Ninja Tune
Läuft die Musik schon? Singt da überhaupt wer? Und falls ja, worüber genau? Bei einem gewöhnlichen Singer/Songwriter sollten solche Fragen eigentlich gar nicht erst aufkommen. [weiter...]
Das zweite Album des Szene-Messias aus Wisconsin: Der Songwriter Justin Vernon sucht sich auf “Bon Iver” selbst und begibt sich dabei an schwer erklärbare Orte.

© 4AD/Beggars
Wer Alben von Phil Collins besitzt, verrät die Idee des Pop und so manche Beziehung. Das ist einer der Leitgedanken in Nick Hornbys Roman High Fidelity. Eine noch schlimmere Rolle kommt Phil Collins in Bret Easton Ellis’ literarischem Albtraum American Psycho zu [weiter...]
Der Amerikaner Alexander Ebert ist vom Partypunk zum Zottelhippie mutiert. Auf seinem neuen Album verbeugt er sich vor den Großen der Songwriterzunft. Ein Riesenspaß

© Vagrant Music
Das Leben von Alexander Ebert muss man sich wohl als ein ewiges Auf und Ab vorstellen, als Abfolge von Gegensätzen. Da schleppt der Papa, ein Psychotherapeut und Musikologe, den kleinen Alex singend durch die Wüste [weiter...]
Auf der Hollywoodschaukel mit The Mamas & The Papas: Das Album “Bliss Release” von der australischen Band Cloud Control ist ein blumiges Folkpophappening – und doch viel viel mehr.

© Eva Vermandel
Heißa und Jucheirassa. Die Blumen blühen, die Bienen summen. Über grüne Wiesen laufen wir Hand in Hand zum Fluss hinunter, springen hinein, klettern heraus und [weiter...]
Wem die Fleet Foxes zu behaart und esoterisch sind, der höre The Head And The Heart: choralhafter Folk mit berückenden Melodien. Aus der Indie-Hochburg Seattle kommen sie auch.

© Kyle Johnson
Neulich am Kickertisch des Indie-Labels. Sagt einer: “Wir bräuchten noch so eine Band, die singen kann wie die Fleet Foxes, so voll harmonisch, aber die darf nicht ganz so bärtig sein. [weiter...]
Mit ihrem neuen Album beweisen Okkervil River, was für eine großartige Rockband sie geworden sind. “I Am Very Far” zeugt von viel Sinn fürs Detail.

© Cargo Records
Okay, Will Sheff war ja selbst schuld. Benennt seine Band nach einer Kurzgeschichte einer halbberühmten russischen Dichterin. Bringt dann mit dieser Band kein Album ohne Konzept heraus [weiter...]
Ein einarmiger Schlagzeuger, und das freiwillig: Andy Stack spielt gleichzeitig auf Tasten und Trommeln, Jenn Wasner singt dazu. Dem Duo Wye Oak ist ein tolles Album zwischen Folk und Rock gelungen.

© Natasha Tylea
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Sollte dies wirklich das letzte Album der Bright Eyes sein, wäre es nicht weiter schlimm: “The People’s Key” ist so gut, dass es jeden Abschied versüßt.

© Universal Music
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Und wo wir gerade über die Abschaffung fester Fernsehsendezeiten sprachen: Arte Live Web sendet heute abend um 21 Uhr ein Sonderkonzert von PJ Harvey aus der Pariser Maroquinerie. Sechs Songs werden nach kurzer Bearbeitung gestreamt. Also fast live. Viel Spaß!