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Merkel, die Merkantilistin

 

Heute ausnahmsweise mal ein „copy-paste“: Der Artikel ist so heute in der ZEIT erschienen. Aber er ist so schön und knüpft nahtlos an die jüngste Diskussion in HERDENTRIEB an, dass ich ihn einfach reinstellen musste.

Die Stärke der deutschen Wirtschaft bereitet den Nachbarländern Sorgen. Ja, die Stärke! Während deutsche Ökonomen und Leitartikler vergangene Woche noch über den aus ihrer Sicht zu hohen Tarifabschluss der Metallbranche lamentierten, erregte eine Studie des Pariser Konjunkturforschungsinstitut OFCE europaweit Aufsehen: France: Le Coût d’outre-rhin. Darin warfen die Franzosen Deutschland, dem Land auf der anderen Seite des Rheins, vor, sich auf Kosten der Nachbarländer zu sanieren. Bereits in den vergangenen Jahren hätten die deutschen Reformen, gepaart mit der Lohnzurückhaltung, Frankreichs Wachstum verlangsamt. Noch schlimmer komme es 2007, wenn die Große Koalition in Berlin mit der geplanten Anhebung der Mehrwertsteuer Ernst mache.

Der Aufschrei der Franzosen ist berechtigt. Er zeigt ein weiteres Mal, dass die hiesigen Volkswirte von Makroökonomie nichts verstehen und stets nur die direkten Folgen von Entscheidungen für Firmen und Haushalte sehen. In einer Währungsunion ist diese partielle Blindheit jedoch gefährlich. Denn was Deutschland gerade betreibt, ist Merkantilismus pur.

Früher, als es den Euro nicht gab, ärgerte sich die deutsche Exportwirtschaft immer über Italien. Die Italiener nutzten wiederholt die Abwertung ihrer Währung, um über billigere Produkte den deutschen Firmen Marktanteile auf den Exportmärkten abzunehmen. Hierzulande hieß es dann für ein paar Jahre Lohnzurückhaltung üben, bis die alte Wettbewerbsstärke von Siemens, Bosch und Co. wieder hergestellt war. Damit sollte dank des Euro Schluss sein. Feste Wechselkurse verhindern Auf- und Abwertungen. Der Haken: Sie verhindern nominale Wechselkursschwankungen, nicht aber reale.

Das beste Maß, die Veränderung des realen Wechselkurses zu messen, sind die Lohnstückkosten. Sie zeigen, wie günstig ein Produkt herzustellen ist und sie sinken, wenn die Löhne der Arbeiter langsamer steigen als ihre Produktivität – wie es in Deutschland seit Jahren geschieht. Damit werden die Firmen und ihre Produkte international wettbewerbsfähiger. So gesehen wertet Deutschland seit 1995 gegenüber den anderen Euro-Mitgliedsländern ab. Das verärgert den Rest der Gemeinschaft.

Lohnstueckkostenvergleich

Ein Ende ist nicht in Sicht: Selbst die nun in der Metallindustrie vereinbarteLohnsteigerung von drei Prozent wird die Lohnstückkosten nicht erhöhen. Das legen zumindest die Analysen mehrerer Investmentbanken nahe. Somit werden die deutschen Firmen der Konkurrenz auch künftig das Leben schwer machen.
Dabei dürfte die deutsche Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit inzwischen wieder vollständig hergestellt haben. Dafür sprechen die Lohnstückkosten, die um knapp zehn Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre liegen. Dafür sprechen auch die Marktanteilsgewinne: Seit Mitte der neunziger Jahre haben deutsche Produkte ihren Marktanteil innerhalb der Währungsunion von 25,3 auf 27 Prozent gesteigert; Italiens Marktanteil ging von 13 auf 10,6 Prozent zurück, der französische von 17,2 auf 14,5 Prozent. Selbst bei den Gewinnen nehmen die deutschen Firmen seit vergangenem Jahr die Spitzenstellung in Euroland ein: Was am Ende in der Kasse blieb, machte 2005 gut 9,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus, in Frankreich nur 7,7 Prozent, in Italien sieben Prozent.

Profit shares

Dass sich Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit nicht in hohen Wachstumsraten niederschlägt, liegt an der schwachen Binnennachfrage. Pikant ist daher der Plan der Großen Koalition, zum einen die Mehrwertsteuer kräftig zu erhöhen und mit einem Teil der Mehreinnahmen die Lohnnebenkosten zu senken. Mit diesem Eingriff verschärft die Wirtschaftspolitik einen Marktprozess statt ihn abzufedern. Die höhere Mehrwertsteuer wirkt zunächst wie ein Zoll: Sie verteuert die Importe der ausländischen Anbieter, lässt aber die Exporte der deutschen ungeschoren. Durch den teilweisen Transfer der Steuereinnahmen in die Arbeitslosenversicherung werden die deutschen Firmen noch wettbewerbsfähiger, oder sie verdienen noch mehr. Beides ist zur Zeit unnötig.

Die Pariser Konjunkturforscher erwarten, dass Deutschland mit der Mehrwertsteuererhöhung seine Exporte kräftig steigern kann, während Frankreich, Italien und Spanien erhebliche Einbußen verzeichnen werden. In Summe gewinne Deutschland aber weniger, als der Rest Eurolands verliere.

Die Geduld der anderen großen Länder geht zu Ende. Macht Deutschland so weiter wie in den vergangenen Jahren, bleibt nur zweierlei: Entweder Italien, Spanien und Frankreich verlassen die Währungsunion, werten ab und machen die Wettbewerbsvorteile der Deutschen auf einen Schlag zu Nichte. Oder sie verfolgen dieselbe Politik der Lohnzurückhaltung, gepaart mit wirtschaftspolitischen Annehmlichkeiten für die Unternehmen. Die Folgen wären ein auf Jahre hinweg schwaches Wachstum in Euroland und deflationärer Druck.

Da beide Reaktionen in letzter Konsequenz selbst für Deutschland mehr Schaden als Nutzen bedeuteten, muss die Große Koalition umdenken. Merkantilismus ist out, Stimulierung der Binnennachfrage in, sollte ihr Motto lauten. Nur wenn mehr gekauft wird, und so auch mehr Güter und Dienstleistungen aus der EU, kann Deutschland Euroland an seiner neuen Stärke teilhaben lassen. Deshalb dürfen die Firmen vorübergehend nicht weiter entlastet werden. Deshalb muss die Senkung der Lohnnebenkosten verschoben werden oder nur den Arbeitnehmern zu Gute kommen. Deshalb muss die Regierung, wenn sie Geld braucht, eine Reichensteuer einführen – statt pauschal die Mehrwertsteuer zu erhöhen.

Kann die Berliner Republik umdenken? Zweifel sind erlaubt. Ihre gefährliche Wirtschaftspolitik ist nie in der Absicht konzipiert worden, den Rest Eurolands an die Wand zu drücken. Sie ist Ausfluss einer einseitigen Debatte, die den Abbau der Staatsverschuldung an Platz eins setzt und sonst dem Motto folgt: Was gut für die Unternehmen ist, ist gut für Deutschland. Makroökonomen, die Folgen und Wechselwirkungen von Entscheidungen ins Kalkül ziehen, wissen, dass das nur manchmal stimmt.

32 Kommentare

  1.   Thomas

    Ich denke nicht, dass die deutsche Regierung aufgrund irgendeiner Mode ihre Politik aendern sollte. Sinnvoller waere es hingegen die wirtschaftspolitischen Entscheidungen auf EU-Ebene staerker abzustimmen, mit dem Ziel eine einheitliche (von regionalen Abweichungen auf Landes- oder Regionenebene abgesehen) Wirtschaftspolitik zu erreichen. Das hilft dann auch der EZB bei der Festlegung der Lohnhoehe. Wenn jemand durch Anheizen der Wirtschaft einen Boom produziert, muss den die EZB womoeglich noch abwuergen.
    Damit kann man dann zwar nicht verhindern, dass Gewerkschaften niedrige Lohnabschluesse abschliessen, aber warum koordinieren die Gewerkschaften ihre Tarifpolitik nicht international? Ich denke, sie werden das irgendwann machen, so wie es jetzt auch in Deutschland klappt.

  2.   F Lindner / Kramladen

    @ Thomas

    Die EZB setzt ja die Lohnhoehe nicht, das tuen die Tarifpartner. Die EZB ist nur geneigt, die Zinsen zu erhoehen, wenn sie den Verdacht hat, dass die Loehne zu sehr steigen und dadurch Inflation entsteht (Inflation wird heute tatsaechlich hauptsaechlich durch Lohnerhoehungen getrieben.)

    Ich wuerde Ihnen zustimmen, wenn Sie sagen, man braeuchte mehr Koordinierung auf europaeischer Ebene. Weil die EZB den einen Zinssatz fuer alle Euro-Zonenlaender setzt, hat sie keine Moeglichkeit, auf individuelle Entwicklungen Ruecksicht zu nehmen. Bei unterschiedlichen Inflationsentwicklungen in den verschiedenen Laendern kommen dann (relativ) geringe Realzinsen (also nominale Zinsen minus Inflationsrate) oder hohe Realzinsen zustande. Laender mit geringer Inflation (besonders Deutschland) haben dann relativ hohe reale Zinsen, Laender mit hoher Inflation wie Irland und Spanien haben geringe Realzinsen. Das Problem: Irland und Spanien boomen, Deutschland stagniert.

    Leider sieht es fuer die Koordinierung der Gewerkschaften schlecht aus. Weil bei Gewerkschaften in kleinen Laendern Lohnzurueckhaltung sofort zu hoeheren Exporten fuehrt, sind sie immer geneigt (so sie sich fuer Beschaeftigung interessieren), geringere Loehne abzuschliessen als in den Partnerlaendern der Union. Zwar gibt es schon erste Versuche, die Lohnsetzung etwa in der Metallindustrie (ich glaube, dass ist die Doorn-Initiative) zu koordinieren, der Anreiz fuer Gewerkschaften, das nicht einzuhalten, ist aber zu gross.

    Obwohl ich mir eine groessere Koordinierung in der Lohnpolitik auf europaeischer ebene wuenschen wuerde, glaube ich, dass es wichtiger waere, eine aktivere Fiskalpolitik zuzulassen: In Boom-Laendern mit hoher Inflation muesste staerker gebremst werden (aber das ist ja auch jetzt schon moeglich) – Laender, die stagnieren und geringe Inflation haben, sollten expansivere Fiskalpolitik betreiben duerfen. Das wird aber schwierig unter dem Stabilitaets- und Wachstumspakt. Dies besonders deswegen, weil Laender mit schwachem Wachstum sowieso schon hohe Defizite verzeichnen (GB ist eine Ausnahme, da waechst die Wirtschaft und die Defizite auch…).

    Mehr Flexibilitaet bei der Fiskalpolitik und mehr Abstimmung auf europaeischer Ebene wuerden Euroland bestimmt helfen.

  3.   Thomas

    Ich meinte auch Zinshoehe wo ich Lohnhoehe schrieb.

    In meinen Augen koennen Gewerkschaften nur dann den Flaechentarif verteidigen, wenn er in der Flaeche mit der Wirtschaftszone waechst. Natuerlich ist es schlecht fuer die Gewerkschaften, wenn diese gegeneinander arbeiten, aber das hat hoffentlich irgendwann ein Ende. Immerhin predigen die Gewerkschaften schon seit 150 Jahre Solidaritaet untereinander. Dem muessten sie schon irgendwann Taten folgen lassen.
    Im uebrigen wuerde ihr Argument genauso auf Deutschland anwendbar sein. Auch hier koennten Niedersachsen versuchen unter dem bademwuetthembergischen Abschluss zu bleiben um ihre Wettbewerbsfaehigkeit zu verbessern. Sie tun es aber aus guten Grund nur sehr begrenzt.
    Ich bin mir sicher, dass dies die Gewerkschaften auch auf europaeischer Ebene schaffen koennen. Eine staerkere Koordination der Regierung wuerde aber auf jeden Fall den Druck auf die Gewerkschaften erhoehen es ihnen gleich zu tun.

  4.   F Lindner / Kramladen

    @ Thomas

    In Deutschland sind die Gewerkschaften nicht regional, sondern in Branchen organisiert. Die IG Metall spielt als starke Gewerkschaft in einem exportorientierten Sektor traditionell die Fuehrungsrolle bei der Lohnsetzung, der sich dann andere Gewerkschaften und Arbeitgeberverbaende anschliessen. Sie haben recht, hier haben die einzelnen Gewerkschaften gemerkt, dass es besser ist, miteinander und nicht gegeneinander zu arbeiten.

    Dieses System hat eigentlich seit den 70er Jahren ziemlich gut funktioniert. So ist es Deutschland gelungen, selbst beim Wechsel zu monetaristischer Geldpolitik 1974 durch die oekonomisch wilden 70er und disziplinierten 80er Jahre mit geringer Inflation und wenig Arbeitslosigkeit (Im Vergleich zu anderen europaeischen Staaten) zu kommen.

    Die zunehmende Zerloecherung der Flaechentarifvertraege mag es bei der jetztigen Stagnation Arbeitgebern erleichtern, geringere Loehne auszuhandeln. Kommt das Wachstum aber wieder mehr in Fahrt, wird es auch hoehere Lohnabschluesse geben, weil die Arbeitnehmer sich dann nicht mehr durch disziplinierte Gewerkschaften zurueck halten lassen werden.

    Ein Problem fuer die Koordinierung in Europa ist, dass die Lohnsetzung in den verschiedenen Staaten ganz unterschiedlich funktioniert. In Belgien und Frankreich werden die Loehne stark durch den Staat beeinflusst, in Oesterreich verhandelt eine sehr zentralisierten Gewerkschaft und in GB verhandelt mehr oder weniger jeder fuer sich.

    Mehr Solidaritaet waere aber tatsaechlich gefragt, schon um die europaeische Integration in eine solidarischere Richtung zu stossen. Ich frage mich ehrlich gesagt auch, warum es da von den Gewerkschaften nicht staerkere Initiativen gibt. Da ist meiner Meinung nach schon eine Luecke.

  5.   Peter Lustig

    Eine Frage an Herrn Heusinger:

    Wieso wollen Sie die seit nunmehr knapp 40 Jahren ansteigende Sockelarbeitslosigkeit mit den kurzfristigen Rezepten der Nachfragepolitik angehen? Oder denken Sie nicht, dass LANGFRISTIG Lohnhoehe und Beschaeftigung negativ miteinander wechselwirken?

  6.   Sven Greune

    @ Peter Lustig

    In the long run, we’re all dead 🙂

  7.   greenjg

    Streben wir alle nach mehr Lohn oder Wohlstand?

    mfg,

    greenjg

  8.   F Lindner / Kramladen

    @ Peter Lustig

    Sie haben recht, dass die Arbeitslosigkeit immer mehr gestiegen ist. Das hat aber meiner Meinung nach wenig mit den angeblich zu hohen Loehnen zu tun.

    Ich wuerde sagen, das hat etwas mit dem spezifischen deutschen System der Finanzierung des Sozialstaats zu tun. Laesst man die aktive Nachfragepolitik einmal bleiben (oder fuehrt sie nicht effizient genug aus), so steigt die Arbeitslosigkeit, der Sozialstaat wird belastet (dazu ist er ja auch da), aber auch die Beitraege werden steigen.

    Da die Beitraege durch den Faktor Arbeit finanziert werden, werden die Arbeitskosten hoeher, was besonders bei niedrigen Loehnen Probleme bereitet – Nettolohn und Bruttlohn driften auseinander, Arbeitnehmer mit geringerer Produktivitaet scheiden aus dem Arbeitsmarkt aus, weil sie nicht mehr ihre Sozialbeitraege und ein existenssichernden Nettolohn erwirtschaften koennen. Noch mehr Arbeitslose, noch hoehere Beitraege usw. – ein Teufelskreis.

    Das ganze System des beitragsfinanzierten Sozialsystems haengt eben ab von Vollbeschaeftigung, die man immer wieder mit aktiver Nachfragepolitik sichern muss. Wenn man einmal von der Vollbeschaeftigung abgeht, steigen die Schulden des Staates und die Arbeitslosigkeit steigt sozusagen selbststaendig.

    Aus dem Dilemma kommt man nur, wenn man die Sozialsysteme ueber hoehere Einkommenssteuern finananziert und die Beitraege besonders fuer niedrige Loehne senkt. Nachfragepolitik allein wird da wohl tatsaechlich nicht helfen, waere aber eine wichtige Begleitung.

  9.   Stefan

    Zu „Merkel, die Merkantilistin“ einige Fragen und Anmerkungen:

    A, Die Italiener nutzten wiederholt die Abwertung ihrer Waehrung
    um ihren Landsleute den Konsum weltweit gehandelter Waren zu ‚vermiesen‘. Dies gilt insbesondere fuer die schoenste Zeit des Jahrs, den eigenen Urlaub, der dann nur im ‚Inland‘ stattfinden sollte.
    Ist es besser ein Auto billig zu produzieren und es zu exportieren als eins selber zu fahren (konsumieren)?

    B, Hierzulande hiess es dann fuer ein paar Jahre Lohnzurueckhaltung ueben
    oder die inlaendische Arbeitsintensitaet – insbesondere der weniger qualifizierten Arbeit – zu reduzieren bzw. Arbeit zu substituieren, was auch einen Beitrag zur Arbeitslosigkeit bedeutet vgl. G. Steingart (2004) Deutschland, Der Abstieg eines Superstars

    C, Das beste Mass, die Lohnstueckkosten.
    Das legt nahe, dass es auch andere Masse (z.B. Preisindizes) gibt. Nach welchem Kriterium ist das Mass ‚Lohnstueckkosten‘ besser als jedes andere?

    D, Die hoehere Mehrwertsteuer wirkt zunaechst wie ein Zoll
    Haben Spanien, Italien und Frankreich im Mittel nicht hoehere Mehrwertsteuersaetze als Deutschland und sind somit – ihrer Argumentation folgend – protektionistischer?

    E, Grafik ‚Vorteil Deutschland‘
    Die einzige Grafik der Durckversion sowie der Artikel selber legen nahe, dass die zunehmende Diskrepanz in den Lohnstueckkosten fuer das ‚Ungleichgewicht‘ verantwortlich ist. Hier waeren aber sicherlich noch die Lohnstueckkostenindizes anderer grosser Volkswirtschaften instruktiv gewesen, die vielleicht einen Hinweis darauf geben koennten, welche Volkswirtschaften sich wie im ‚Global Village‘ bewegen sollten.

  10.   Sven Greune

    @ Lindner / Kramladen

    Ist die Einkommensteuer etwa nicht an den Faktor Arbeit gekoppelt? Ob Sie jetzt 19,5% an Beitraegen in die Rentenversicherung zahlen, oder denselben Betrag an Steuern, mit denen die Rentenversicherung finanziert wird, macht doch eigentlich keinen Unterschied.

    Allerdings koennte man ueber die Beitragsbemessungsgrenzen bei den Sozialversicherungsbeitraegen reden, bzw. ueber eine gewisse Progression bei den Anspruechen, wie sie beispielsweise im amerikanischen Social Security System existiert.

 

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