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Teheraner Prediger: Sexy Frauen verursachen Erdbeben

Endlich mal ein Hodschatoleslam (eine Art minderer Ajatollah), dem ich zustimmen kann: der Teheraner Freitagsprediger Kazem Sedighi wird mit der aus meiner Erfahrung zutreffenden Deutung zitiert, dass „aufreizend gekleidete Frauen Erdbeben auslösen“ können.

„Many women who do not dress modestly lead young men astray and spread adultery in society which increases earthquakes,“ he said.

Genau so war es in meinem Leben. Bis heute habe ich mich von der Wucht der Erschütterungen nicht ganz erholt. Missen möchte ich sie aber auch nicht, ehrlich gesagt. Und da scheiden sich dann leider meine Wege von denen des Hodschatoleslam.

p.s. Ob ich die Sache auch als Bewohner einer Erdbebenregion wie dem Iran so lustig finden würde? Die Geistlichen des Regimes reden sich wirklich um Kopf und Kragen.

 

Hitlers Dschihad

Der Rheinische Merkur berichtet über die Forschungen des amerikanischen Historikers Jeffrey Herf zur NS-Propaganda in der arabischen Welt:

In bestem Arabisch produzierte ein Kurzwellensender in Berlin eigens für Nordafrika und den Nahen Osten zugeschnittene Programme mit Musik, Nachrichten und Kommentaren.

Und das die gesamte Kriegszeit über. Zwischen Herbst 1939 und März 1945 entstanden so 6000 Stunden an Hörfunkmaterial. Der vom Leiter des Orientreferats, Kurt Münzel, geführte Stab in der Propagandaabteilung des Reichsaußenministeriums war nach dem für die Ostfront zuständigen der mitarbeiterstärkste. (…)

Lange galten die Tonbandaufzeichnungen der Sendungen als verschollen. Dass Berlin Propaganda in den arabischen Raum sendete, war bekannt. Doch was genau ausgestrahlt wurde, konnte nur erahnt werden. (…)
Aus den von Herf zitierten Dokumenten lassen sich immer wieder Grundmotive herauslesen: ein unbändiger Judenhass, der Appell an die Größe des Islam und der arabischen Nation und das Abschütteln des britischen Jochs. (…)  In der massiven und mit hohem technischen Aufwand betriebenen Propaganda liest sich aber zugleich die Überzeugung der Nazis, ideologisch eine Brücke zum Islam schlagen zu können – eine Verzahnung von Nationalsozialismus und radikalem Islamismus.

„Ordnung“ und „Stärke“ seien jene zwei Grundprinzipien, auf denen das neue Deutsche Reich fuße. Und, so der Kommentar des Rundfunksprechers an seine arabischen Zuhörer, sei dies nicht auch von alters her dem Islam immanent? Dreh- und Angelpunkt war die in den Sendungen massiv geschürte Agitation gegen die „jüdische Weltverschwörung“. Sich gegen die Juden zu erheben sei die heilige Pflicht eines jeden Muslims. Juden hätten nicht nur Schandtaten jeglicher Art zu verantworten, sondern erst recht das Niederhalten der arabischen Nation. Briten und Amerikaner seien nichts anderes als willfährige Büttel in deren Händen. Das Übel mit der Wurzel auszurotten müsse daher mit gleichem Eifer durchgeführt werden wie in Europa.

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Kunterbunte Welt des Judentums

Ich vermisse Conan O’Brien. Früher konnte man ihm mal auf NBC Deutschland sehen (gibts nicht mehr). Jetzt bin ich sein Facebook-Fan und folge ihm auf Twitter.

Da stand gerade zu lesen:

„Jewish fun fact: If you celebrate Passover on top of an overpass, you go back in time.“

Ich find’s lustig.

 

„Islamkritik“ für Dumpfbacken

Aus dem „islamkritischen“ Sumpf: Eine gewisse Seite, die ich wegen ihres manifesten Rassismus hier bekanntlich weder erwähne noch verlinke, hat meinen Auftritt bei der Katholischen Akademie rezensiert. Offenbar war eine ganze Truppe von IMs da, die Fotos gemacht und berichtet haben. Na ja.

Das hier ist repräsentativ für das digitale  Pöbelpack , das auf der gewissen Seite sein Mütchen kühlt:

#23 Chi-Rho (25. März 2010 18:54)

Einwanderung steuern und Integration managen, zugleich den Leuten klar machen: Das geht nicht mehr weg, Leute, wir müssen damit leben. Das ist der Weg. ( Jörg Lau)
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UNCONDITIONAL SURRENDER
Hurra wir kapitulieren!!!
Mit solchen “lauen” Jungs gibt es bestimmt keine Zukunft für den Westen!
Welcome Germanistan! Welcome Middleage!
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Der einzige Spass, den ich mir aber nicht entgehen lasse, ist die Massenhinrichtung in Berlinbul. Das Spektakel werde ich nicht versäumen wenn die Gutmenschen à la Claudia Roth, Frau Dr. Schiffer, Volker Beck, Guido Westerwelle und Klaus Wowereit von den moslemischen Revolutionsgarden 2040 aufgeknüpft werden.
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Naja, man sage nicht sie hätten es nicht gewusst!

Super lustig: Westerwelle als Gutmensch. Da er gleich neben Beck und Wowereit steht, nehme ich mal an, dass die sexuelle Präferenz hier ausschlaggebend ist. Eine Massenhinrichtung als Wichsphantasie, und das bleibt dann auch so da stehen. Kommentiert sich wohl selbst.

 

Eine voll verschleierte Feministin

Hissa Hillal, eine saudische Dichterin (und frühere Literaturredakteurin für die Tageszeitung al-Hayat) hat bei einem Wettwebewerb nach dem Motto „Arabien sucht den Superdichter“ Aufsehen erregt. Sie trat voll verschleiert im Fernsehen auf und schleuderte den religiösen Stützen der Gesellschaft ihre Verse entgegen.

Ich zitiere aus dem Bericht der BBC:

Using a traditional verse form native to the Arab Peninsula’s nomadic tribes, she writes critically about the country’s hard-line Muslim clerics, calling them: „vicious in voice, barbaric, angry and blind“.


Condemning the violence that she says lies beneath their religious messages, her poems speak of some of the clerics „wearing death as a robe cinched with a belt“ – an apparent reference to suicide bombers‘ explosives belt.

Her poems rail against what she sees as a dangerous and excessively conservative shift in Arab society and mores, from within a country where women cannot travel without a male guardian and are forbidden from driving.

Most of the people loved what I said, from their hearts
Hissa Hilal

„What made me so angry is seeing the Arab society becoming more and more kept to itself, not like before – loving and caring and sharing and open and welcoming everyone,“ she told the BBC’s World Service.

„Most of the people loved what I said, from their hearts. They think I am very brave to say so, and that I said what they feel in their hearts.“

She explains the apparent contradiction in the fact that she advocates women’s rights while wearing the full veil – which some suggest is a symbol of female oppression: „Covering my face is not because I am afraid of people. We live in a tribal society and otherwise my husband, my brother will be criticised by other men.“

While her poetry is intended for a wide audience, the act of covering herself, she says, is out of understanding for her male relatives.

„I know they love me and they support me. It’s a big sacrifice for them in such a society to let me go to the TV and talk to the media. I am hoping my daughters won’t have to cover their faces and they’ll live a better life,“ she said.

 

Die Avatar-Intifada

Bild: Reuters

Ende vergangener Woche protestierten diese Palästinenser im Na’vi-Kostüm am israelischen Sperrzaun nahe Bilin gegen die Besatzung.

Quelle.