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Umzug ins Schloss

Sie ist ab morgen Prinzessen: Kate Middleton, die sich dann Catherine nennen lässt/ Foto: Christopher Furlong/ Getty Images

Morgen heiraten Prinz William und Kate Middleton. Wie wird die künftige Prinzessin wohnen? Auch unsere Autorin ist in einem alten Gemäuer aufgewachsen und erzählt von zugigen Gängen und sehr aktiven Geistern

Von Anna von Münchhausen

Da hob der Prinz sie auf sein Pferd und ritt mit ihr zu seinem Schloss. Dort wurde groß die Hochzeit gefeiert, und wenn sie nicht gestorben sind…« So klingt es im Märchen, wenn aus einem Mädchen eine Prinzessin wird.

Wenn in dieser Woche aus Kate Middleton Prinzessin Catherine wird, kann sie sich auf einige Überraschungen gefasst machen. Dass ihr von jeder Briefmarke die Großmama ihres Ehemannes Prinz William entgegenblickt, wird sie schon gelernt haben. Aber ob sie ahnt, was auf sie zukommt, wenn sie in einem Schloss lebt? Weiter„Umzug ins Schloss“

 

Der Tag der Bücher

Leselust fängt ganz früh an/ Foto: Bücherhallen Hamburg

Am 23. April ist der Welttag des Buches. Seit 1995 ist dieser von der UNESCO, das ist die weltweite Versammlung der Bücher- und Kulturfreunde aus aller Welt, als „Welttag des Buches“ festgelegt worden. Nur ist der 23. April in diesem Jahr Ostersamstag. Da haben alle von Euch frei. Keine Schule, kein Kindergarten. Dafür Ostereier färben, Hefehäschen backen und Osterfeuer aufbauen. Viele Schulen haben deshalb den „Tag des Buches 2011“ auf den 21. April vorverlegt. Und das ist heute! Weiter„Der Tag der Bücher“

 

Dein Gott, mein Gott

Das Kreuz, in Erinnerung an den sterbenden Jesus, ist Symbol der Christen/ Foto: AFP

Wir haben mit christlichen, muslimischen und jüdischen Kindern über ihren Glauben gesprochen. Und festgestellt: Es gibt viele Gemeinsamkeiten

Von Monika Klutzny

Groß und ziemlich füllig, langer Bart, noch längere Arme und Riesenhände: So sieht Gott auf einem Bilderbuchumschlag aus. An seinem linken Zeigefinger baumelt eine Katze, die er wahrscheinlich gerade erschaffen hat, und ein kleines Männlein schaut ihm bewundernd zu. Der Künstler denkt sicher, dass Kinder sich Gott so vorstellen. Aber das stimmt nicht. Weiter„Dein Gott, mein Gott“

 

Schokoladeneier selbst gemacht!

Leckere Schokoladeneier mit Füllung/ Foto: Kosmos Verlag

Ostern ohne Ostereier geht gar nicht! Ob die Schokoladen- oder Zuckereier versteckt werden, oder einfach in einer Schale auf dem Tisch stehen, ist egal. Vielleicht hast Du Lust, Deine Freunde, Eltern und Geschwister mit selbstgemachten Schokoladeneiern zu überraschen? Wir zeigen Dir, wie Du Überraschungseier ganz leicht selber machen kannst. Weiter„Schokoladeneier selbst gemacht!“

 

Filmtipp zu Ostern: Der kleine Ritter Trenk

Bevor der arme Bauernjunge Trenk reiten lernt, muss er viele Abenteuer bestehen/ Bild: ZDF

Kennt Ihr die Geschichte vom kleinen Ritter Trenk? Am Anfang der Erzählung, die im Mittelalter spielt, ist Trenk noch kein Ritter. Sondern ein ganz armer Bauernjunge. Und nicht nur das. Er ist auch noch Leibeigener. Leibeigen, das heißt, dass er dem Ritter, dem auch das Land und die kleine Kate gehört, in der er zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester lebt, gehört. Der ganze kleine Trenk gehört dem Ritter. Ein Leben lang. Der Ritter bestimmt über ihn und seine Familie und nimmt den Eltern von der Ernte so viel weg, dass die Familie immer hungern muss. Und wenn ihm das nicht reicht, lässt er den armen Vater auch noch auspeitschen. „Tausendschlag“ wird der Vater deshalb spöttisch genannt. Nicht etwa, weil er tausend Feinde in die Flucht geschlagen hat, sondern weil er tausendmal geschlagen wurde. Doch eines Tages, als der Ritter der Familie auch noch ihr kleines Ferkelchen wegnehmen möchte, um es am Spieß zu braten, reißt Trenk heimlich aus. Weiter„Filmtipp zu Ostern: Der kleine Ritter Trenk“

 

Linktipp: Seite mit vielen Übungsblättern

Nicht hübsch, aber gut: www.allgemeinbildung.ch

Am besten ist es natürlich, wenn man in der Schule in allen Fächern gut klarkommt. Die Hausaufgaben schnell gemacht und die Tests und Klassenarbeiten auch kein großes Problem sind. Doch die meisten von Euch sind nicht in allen Fächern gleich gut. Vielen fällt es leicht zu schreiben und zu lesen, andere finden komplizierte Matheaufgaben richtig spannend und verzweifeln fast, wenn sie ein Gedicht auswendig lernen müssen. Weiter„Linktipp: Seite mit vielen Übungsblättern“

 

Japan

Erdbeben, Flutwelle, Atomkraftwerk: Diese Wörter tauchen in den Nachrichten gerade oft zusammen auf, wenn es um Japan geht. Doch über das Land in Asien gibt es noch viel mehr zu erzählen. Hier erfahrt Ihr, was ein kotatsu ist und warum man seine Stäbchen nicht in den Reis stecken darf

Von Melanie Sellering mit Illustrationen von Arne Bellstorf

Wohnen
Alle Japaner schlafen auf dem Boden? Natürlich nicht. Zu Hause träumen die meisten Kinder heute in einem ganz normalen Bett mit vier Pfosten. Und zum Frühstück setzen sie sich viel öfter auf einen Stuhl als auf ein Sitzkissen. Aber auch ein westlich eingerichtetes Haus hat oft noch einen Raum, der japanisch aussieht. Dort liegen dann zartgrüne oder gelbliche Matten aus Reisstroh. Gäste bekommen Tee serviert. Und im Winter sitzt die Familie gern um den kotatsu. Das ist ein Tisch mit eingebauter Heizung und einer Decke, die auf allen Seiten bis zum Boden reicht. Wenn man seine Beine darunterschiebt, hat man’s kuschelig warm, während man seine Hausaufgaben macht. Doch wenn Kinder von der Schule heimkommen, heißt es immer zuerst: Schuhe aus! Denn ein japanisches Haus betritt man auf gar keinen Fall mit Straßenschuhen. Weiter„Japan“

 

Clever wie die drei ???

Das war der erste Fall der drei ???/ Europa Verlag

Die drei ??? sind echt gute Detektive. Doch neben ihrem scharfen Verstand haben sie auch eine Menge Tricks, mit denen sie ihre kniffligen Fälle lösen können. Sie haben ihre eigene Geheimschrift, können Spuren suchen und lesen und können sich selbst eine Lupe und ein Abhörgerät bauen. Doch diese Tricks sind nicht geheim. Ihr könnt sie sogar selbst nachbauen und ausprobieren! Weiter„Clever wie die drei ???“

 

Eure Stimme gegen Atomkraft

Atomkraft? Nein danke! steht auf französisch auf diesem Plakat, das eine japanische Demonstrantin hält/ Foto: Toshifumi Kitamura/ Getty Images

Heute hat im Nordosten Japans wieder die Erde gebebt. Und die Arbeiten an dem kaputten Atomkraftwerk in Fukushima mussten wieder unterbrochen werden. Die atomare Gefahr ist noch lange nicht gebannt. Und nur langsam kommt heraus, wie schlimm die Gegend rund um Fukushima bereits verstrahlt ist. Nun müssen noch mehr Menschen ihr zu Hause aufgeben und in Gebiete ziehen, wo die Strahlenbelastung nicht so hoch ist.

Ganz viele Menschen in Deutschland sind inzwischen dafür, dass bei uns so schnell wie möglich alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden und wir unseren Strom aus anderen Energiequellen bekommen. Bei den letzten Landtagswahlen hat sich gezeigt, wie viele Leute auf einmal „grün“ wählen, nur weil sie jetzt gegen Atomkraftwerke sind. Vor allem für die kommenden Generationen, also für Euch, ist es wichtig, dass die atomare Gefahr eingedämmt wird. Wir haben Lydia Ehrler von Greenpeace gefragt, was Ihr Kinder und Jugendlichen tun könnt, wenn Ihr zeigen wollt, dass Ihr gegen Atomkraft seid: Weiter„Eure Stimme gegen Atomkraft“

 

Auch im Möwenweg wird Ostern gefeiert

Die Möwenweg-Kinder basteln Filtertütenhasen/ Illustration: Katrin Engelking

Die Kinder in der Reihenhaussiedlung im Möwenweg sind wie ihr. Sie gehen zur Schule, nachmittags treffen sie sich mit ihren Freunden, machen Hausaufgaben oder gehen in den Turnverein. Und in der Osterzeit werden Eier ausgepustet und bemalt, aus Kaffeefiltern (unbenutzt!) Hasen gebastelt, Osterzöpfe gebacken und vor allem das große Osterfeuer aufgebaut. Weiter„Auch im Möwenweg wird Ostern gefeiert“