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Brutaler Neonazi-Überfall in Thüringen

n den Kommentaren werden diese zehn Männer als NSU-reloaded bezeichnet. © Screenshot Facebook
In den Kommentaren werden diese zehn Männer als NSU-reloaded bezeichnet. © Screenshot Facebook

Bei einem Überfall durch organisierte Neonazis im thüringischen Ballstädt sind am Wochenende neun Personen verletzt worden, zwei davon wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Knapp 20 vermummte Neonazis hatten in der Nacht zu Sonntag die geschlossene Veranstaltung der dortigen Kirmesgesellschaft gestürmt und im Gemeindesaal auf die Besucher eingeschlagen. Ballstädts Bürgermeisterin Erika Reisser sagte gegenüber dem MDR, im Saal sei “alles blutverschmiert” gewesen.

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Berliner NPD will gegen Flüchtlinge hetzen

Ein Teilnehmer in Thor Steinar Outfit mit NPD-Fahne © Theo Schneider
(Archivbild) Ein Neonazi in Thor Steinar Outfit mit NPD-Fahne in Berlin © Theo Schneider

Die Berliner NPD hat für kommenden Samstag Kundgebungen in mehreren Berliner Bezirken gegen Asylsuchende angemeldet. Nach Informationen des Störungsmelder haben sich an vier Standorten, teilweise unweit von Unterkünften für Asylsuchende die Rechtextremen mit 20 Teilnehmern unter dem Motto „Sicher leben – Asylflut stoppen“ angekündigt. Konkret angemeldet haben sie: Weiter„Berliner NPD will gegen Flüchtlinge hetzen“

 

Journalisten als Feinde des Verfassungsschutz

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Inszeniert sich als Aufklärerin, ist aber keine: Niedersachsens Verfassungsschutzpräsidentin Maren Brandenburger (Foto: dpa)

Jahrelang wurde die Fachjournalistin Andrea Röpke vom niedersächsischen Verfassungsschutz überwacht, insgesamt sechs Jahre war sie im Visier der Behörde. Dieser Angriff auf die Pressefreiheit ist ein Skandal, der nicht hingenommen werden kann. Ein Kommentar. Weiter„Journalisten als Feinde des Verfassungsschutz“

 

UPDATE: Stadt diskutiert mit Neonazis über Erinnerungskultur

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Neonazistischer Geschichtsrevisionismus in Bad Nenndorf 2012

Update am Ende des Textes: Stellungnahme der Stadt

Seit Jahren versuchen Neonazis im thüringischen Nordhausen städtische Gedenkveranstaltungen für sich zu instrumentalisieren. Nun luden der Oberbürgermeister der Stadt und die Sächsische Landeszentrale für Politische Bildung gemeinsam zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Mit am Tisch: stadtbekannte Neonazis. Weiter„UPDATE: Stadt diskutiert mit Neonazis über Erinnerungskultur“

 

„Trauermarsch“ in Magdeburg: Same procedure as every year?

Jahr für Jahr kommen mehr: Neonazis im vergangenen Jahr in Magdeburg. Foto: Danny Frank
Jahr für Jahr kommen mehr: Neonazis beim „Gedenkmarsch“ im vergangenen Jahr in Magdeburg. © Danny Frank

Einst war Dresden das Mekka für Europas Rechte, dann entwickelte sich Bad Nenndorf zur Pilgerstätte für Demonstranten des neonazistischen Lagers. In beiden Orten ist die Tendenz der Teilnehmer inzwischen rückläufig. Anders hingegen im Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Dort meldet die sogenannte „Initiative gegen das Vergessen“ kontinuierlich seit 1999 einen vorgeblichen „Gedenkmarsch“, an. Jahr für Jahr kommen mehr – in diesem Jahr erwartet die Polizei 900 Neonazis. Doch auch der Widerstand gegen die Nazidemonstration am 18. Januar 2014 wächst. Weiter„„Trauermarsch“ in Magdeburg: Same procedure as every year?“

 

Neonazis wollen in den Fürther Stadtrat

Neonazis verteilen rassistische Flyer in der Fürther Innenstadt © Timo Müller
Neonazis verteilen rassistische Flyer in der Fürther Innenstadt © Jonas Miller

Am 16. März 2014 sind in Fürth Stadt­rats­wah­len. Par­tei­en und Or­ga­ni­sa­tio­nen, die bis­lang über kein Stadt­rats­man­dat ver­fü­gen, müs­sen bis An­fang Fe­bru­ar knapp 400 Un­ter­stüt­zungs­un­ter­schrif­ten sam­meln, um bei den Wah­len an­zu­tre­ten. Die Für­ther Neo­na­zis ver­su­chen unter dem Namen „Bür­ger­initia­ti­ve so­zia­les Fürth“ (BiSF), diese Hürde zu über­sprin­gen. Weiter„Neonazis wollen in den Fürther Stadtrat“

 

„Die Rechte“ protestiert gegen angeblich geplantes Flüchtlingsheim

„Die Rechte“ marschiert auf dem Marktplatz auf, um gegen angebliches Flüchtlingsheim zu protestieren. Foto: Danny Frank
„Die Rechte“ marschiert auf dem Marktplatz auf, um gegen angebliches Flüchtlingsheim zu protestieren. Foto: Danny Frank

Unter dem Motto „Asylantenheim – Wir sagen nein!“ führte der Landesverband der Partei „Die Rechte“ am Sonnabend eine Kundgebung auf dem Markt in Bad Freienwalde (Märkisch-Oderland) durch. Dabei stießen die „Rechten“ allerdings auf Widerstand. Weiter„„Die Rechte“ protestiert gegen angeblich geplantes Flüchtlingsheim“

 

Lese-Tipp: „Viraler Hass – Rechtsextreme Kommunikationsstrategien im Web 2.0“

Bildschirmfoto 2013-12-23 um 12.24.18Mit der Broschüre „Viraler Hass – Rechtsextreme Kommunikationsstrategien im Web 2.0“ stellt die Amadeu-Antonio-Stiftung eine lesenswerte Publikation über die Strategien von Neonazis im Internet vor, die zugleich hilfreiche Tipps für die Argumentation gegen rechte Userinnen und User bietet.  Weiter„Lese-Tipp: „Viraler Hass – Rechtsextreme Kommunikationsstrategien im Web 2.0““

 

Haft auf Bewährung für Berliner NPD-Vorsitzenden Schmidtke

Berliner NPD-Landesvorsitzender Sebastian Schmidtke vor der Urteilsverkündung © Theo Schneider
Berliner NPD-Landesvorsitzender Sebastian Schmidtke vor der Urteilsverkündung © Theo Schneider

Heute wurde am Amtsgericht Tiergarten der Berliner Landesvorsitzende der NPD, Sebastian Schmidtke (28) zu einer 8-monatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er einen Koffer voll mit verbotenen Rechtsrock-CDs zum Verkauf bereithielt. Weiter„Haft auf Bewährung für Berliner NPD-Vorsitzenden Schmidtke“