BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenKommentareAbspielenPauseAbspielenWiederholen
 

Waffen, Drogen, Nazi-Propaganda – das falsche Spiel rechtsextremer VS-Spitzel

Das Geld vom Verfassungsschutz, steckten viele Spitzel direkt in Hetzpropaganda gegen den Staat  © Getty

Die Debatte um die Rolle des Verfassungsschutzes im Fall der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ wirft viele Fragen zum Umgang mit V-Leuten auf. Nicht selten haben die angeheuerten Neonazis mit Wissen ihrer rechten Führungskader großzügige Honorare kassiert und dafür geschönte Berichte an den VS geliefert. Die Liste von Pannen bei fragwürdigen Spitzel-Einsätzen in der Szene ist lang. Der Störungsmelder präsentiert eine Auswahl der brisantesten Fälle. Weiter„Waffen, Drogen, Nazi-Propaganda – das falsche Spiel rechtsextremer VS-Spitzel“

 

NPD eröffnet Schulungszentrum in Chemnitz

Holger Apfel, hier mit seiner Landtagsfraktion 2010 in Zwickau, wird in Chemnitz ein Bürgerbüro beziehen
Holger Apfel, hier mit seiner Landtagsfraktion 2010 in Zwickau, wird in Chemnitz ein Bürgerbüro beziehen © Johannes Grunert

Einmal mehr war es Maik Scheffler von der NPD Nordsachsen, der über die Machenschaften der Chemnitzer NPD informierte. Nachdem er bereits vor einem Jahr angekündigt hatte, die NPD werde in Chemnitz, Ostsachsen und dem Leipziger Land „nationale Bildungszentren“ einrichten, informierte er nun über die Eröffnung des Chemnitzer NPD-Hauses. Weiter„NPD eröffnet Schulungszentrum in Chemnitz“

 

Apfel als neuer NPD-Chef

Die rechtsextreme Propaganda der NPD soll unter Apfel stärker an bürgerliche Klientel gerichtet werden © Getty

Am Wochenende fand im brandenburgischen Neuruppin der Personalparteitag der rechtsextremen NPD statt. Holger Apfel, Vorsitzender der sächsischen Landtagsfraktion der NPD, wurde zum neuen Vorsitzenden der Partei gewählt. Apfel löst damit nach 15 Jahren Amtszeit seinen politischen Ziehvater Udo Voigt an der Spitze der Partei ab. Weiter„Apfel als neuer NPD-Chef“

 

Rudolf Heß Ersatz-Veranstaltung unter den Augen der Polizei

"Wir kommen wieder", drohten die Neonazis den Bürgern von Wunsiedel © Johannes Hartl

250 Neonazis marschierten am vergangenen Wochenende im oberfränkischen Wunsiedel zum Volkstrauertag auf. Jahrelang war die Stadt Wallfahrtsort für Neonazis, die mit ihren Aufmärschen Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß verherrlichten. Unter den Teilnehmern waren auch lokale NPD-Mitglieder wie Daniel Weigl, Bezirksvorsitzender der NPD-Oberpfalz, und Simon Preisinger von der NPD-Tirschenreuth. Beide traten im Laufe der Veranstaltung als Referenten auf. Weiter„Rudolf Heß Ersatz-Veranstaltung unter den Augen der Polizei“

 

1300 Neonazis feiern ungestört bei Rechtsrockkonzert in Sachsen

Lunikoff beim "Rock für Deutschland" in Gera 2009. Foto: Infothek Dessau
Neonazi-Idol "Lunikoff" beim "Rock für Deutschland" in Gera 2009. © Infothek Dessau

Am 12.11. 2011 fand in Sachsen ein Nazitreffen mit mehr als 1300 Teilnehmer_innen statt. Ort des Geschehens war der unweit der polnischen Grenze gelegene Rothenburger Ortsteil Geheege (Landkreis Görlitz). Bereits am späten Vormittag waren mehrere Nazigruppierungen in der Oberlausitz unterwegs. Ihr Ziel: die Gaststätte „Zur Deutschen Eiche“, deren Inhaber Steffen Hentschel Mitglied der NPD ist. Weiter„1300 Neonazis feiern ungestört bei Rechtsrockkonzert in Sachsen“

 

Von der Tragödie zur Farce – Grabenkämpfe in der NPD

Für Parteichef Udo Voigt wird es eng © Getty

Der Machtkampf in der NPD dürfte sich am Wochenende vorerst entscheiden. Auf dem anstehenden NPD-Parteitag entscheiden die Delegierten, ob der langjährige Parteichef Voigt im Amt bleibt, oder ob der sächsische Fraktionschef Apfel ihn ablöst. Der Ausgang der Abstimmung scheint offen. Sicher ist aber: Durch die NPD geht ein tiefer Riss, der nicht ideologisch definiert werden kann. Weiter„Von der Tragödie zur Farce – Grabenkämpfe in der NPD“

 

Wahlkampf um den NPD-Bundesvorsitz eskaliert

Nachdem in den letzten Tagen immer mehr Führungsfiguren der NPD sich zur anstehenden Wahl des Bundesvorsitzenden der Partei geäußert hatten und sich die Situation immer weiter verschärfte, kam es nun auf einer Veranstaltung der Jungen Nationaldemokraten (JN) im thüringischen Kirchheim offensichtlich zur Eskalation zwischen den verschiedenen Lagern.

Ein Text von Alexander Hacker und Kai Budler Weiter„Wahlkampf um den NPD-Bundesvorsitz eskaliert“