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Knacken Sie das Geheimnis der Schlange

 

Das Rätsel der Schlange
Schlangenrätsel aus Vietnam. Screenshot von Guardian.com

Vor ein paar Wochen stellten wir an dieser Stelle ein schwer zu knackendes Logik-Rätsel aus Singapur vor, das sich rasant im Netz verbreitete. Nun haben wir wieder eine Aufgabe gefunden - und wieder geht es um Mathematik.

Dieses Mal kommt die Aufgabe aus Vietnam, dort dürfen sich offenbar Achtjährige mit einer solchen Fragestellung auseinandersetzen. Sie müssen die Zahlen von 1 bis 9 in die leeren Kästchen so eingeben, dass die Rechnung Sinn ergibt, sprich: am Ende tatsächlich 66 herauskommt.

Der britische Guardian zitiert einen Lehrer aus Vietnam, der offenbar leichte Zweifel daran hegt, dass Grundschüler das Rätsel lösen können. "Ich habe das Problem einigen Leuten geschickt, darunter einem Doktor der Ökonomie, aber sie fanden die Lösung nicht."

Der mathematische Drill scheint trotzdem Wirkung zu zeigen. Im internationalen Pisa-Vergleich stechen Schüler aus Vietnam regelmäßig mit guten Leistungen hervor und lassen einige westliche Länder (zum Beispiel USA und Großbritannien) hinter sich.

Ach ja: Sollten Sie nach einer Stunde immer noch über der Aufgabe grübeln, schauen Sie doch mal in die Kommentare unter dem Text. Da sind ein paar hilfreiche dabei.

Weitere Teilchen finden Sie hier.

41 Kommentare

  1. Avatar  BackFish

    hilfreicher Kommentar

  2. Avatar  hbfghb

    jetzt ist nur die Frage ob Punkt vor Strich gilt, wenn nicht finde ich das Rätsel doch ziemlich einfach

  3. Avatar  kno

    Wie verhält es sich mit Punkt- vor Strichrechnung?

    Wird die Regel angewendet oder quasi einfach von vorne nach hinten durchgerechnet?

  4. Avatar  CK

    7 +13×3:1+5+12*2-6-11+9*8:4-10=66

  5. Avatar  Buyreuth

    Dutzende Lösungen gibt es, macht richtig viel Spaß. Finden Sie einfach Ihren individuellen Weg.

  6. Avatar  Werner Mikus

    22 + 13×0:1 + 0 + 12×0 – 0 – 11 + 13×5:1 – 10 = 66
    Es gibt unendlich viele Lösungen :)

  7. Avatar  Michael

    Es gibt genau 128 Lösungen, muss aber zugeben, dass ich den Computer rechnen hab lassen.

    Hier in Haskell:
    solve = [t | t <- permutations [1..9], let [a,b,c,d,e,f,g,h,i] = t in a + 13 * b / c + d + 12 * e – f – 11 + g * h / i – 10 == 66]

  8. Avatar  Werner Mikus

    Wenn nur die Zahlen 1-9 und zwar ohne Wiederholung in den Leerstellen eibgesetzt werden dürfen dann sind die Lösungen natürlich nicht undenlich:
    und recht schwer zu finden:

    7 +13×3:1+5+12*2-6-11+9*8:4-10=66

  9. Avatar  suprafluid

    Mein Computer spuckt mir 136 verschiedene Lösungen aus, und das ist auch mittlerweile die Mehrheitsmeinung in den Guardian-Kommentaren. Michael, die 128 Lösungen scheinen ein durch Rundungen der Floating Points entstandener Fehler zu sein (lt. Guardian-Lesern).

    Für Grundschüler scheint mir die Aufgabe wirklich schwer. Hinzu kommt aber, dass sie in meinen Augen im Grunde nur durch Ausprobieren lösbar ist und damit nicht mehr viel mit Mathematik zu tun hat. Das Logikpuzzle aus Singapur war zwar schwer, aber durch Logik eindeutig lösbar…

  10. Avatar  Ilijus

    Also die Frage nach Punkt vor Strich ist doch echt überflüssig ;)

    Eigentlich ist es nicht sehr schwer, ich denke das Kinder da auch durch rumprobieren rankommen und spielerische Rätsel sind meiner Meinung nach eine gute Lernmethode, bei 136 Lösungen wohl auch mit hoher Erfolgsgarantie für die Schüler. Eventuell wollte der Lehrer damit gezielt eine Diskussion anstoßen.

 

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