‹ Alle Einträge

BBC-Journalistin erklärt Queen fälschlicherweise für tot

 

Queen Elizabeth II.Queen Elizabeth II. | © Stefan Wermuth/Reuters

Um eines klarzustellen: die Queen erfreut sich bester Gesundheit. Das ist allerdings nicht ganz selbstverständlich. Denn einerseits ist Elizabeth II. bereits 89 Jahre alt (und damit deutlich älter als Helmut Kohl) und andererseits wurde auf Twitter heute gemeldet, die Monarchin sei tot – oder liege zumindest im Krankenhaus.

"Queen Elizabrth has died": @BBCWorld

So lautete der erste – orthografisch nicht ganz richtige – Tweet, der über den Account von Ahmen Khawaja, Journalistin der britischen BBC, am Morgen veröffentlicht wurde. Und kurz darauf:

BREAKING: Queen Elizabeth is being treated at King Edward 7th Hospital in London. Statement due shortly: @BBCWorld.

Beide Tweets hätten wir an dieser Stelle gerne gezeigt. Aber mittlerweile hat Khawaja beide Kurznachrichten gelöscht.

Auf Twitter sorgte die Meldung trotzdem für Furore. Zahlreiche Medien, auch aus Deutschland, verbreiteten die Falschmeldung zu eilig.

Und in der Tat: die Queen war im Krankenhaus. Allerdings nur, um sich für ihren anstehenden Deutschlandbesuch durchchecken zu lassen, gab das Britische Königshaus bekannt.

Bild hat die Meldung prompt korrigiert.

Und auch die BBC äußerte sich. Der Fauxpas sei während einer "technischen Übung" passiert. "Die Tweets wurden inzwischen gelöscht und wir entschuldigen uns für den Vorfall."

Weitere Teilchen finden Sie hier.

3 Kommentare


  1. Vom 23. – 28 Juni ist übrigens eine Aktionswoche in Berlin zum Besuch von Queen Elisabeth II geplant. Veranstalterin ist die Gesellschaft für bedrohte Völker.
    In Australien gibt es seit beginn des Jahres beinahe wöchentlich zum Teil große Protestaktionen wegen der massiven Vorgehensweise der australischen Regierung gegen die Rechte der Aborigines.

    Am 1. Juni gab es über 250 Veranstaltungen. Auch in Europa haben sich Gruppen solidarisch erklärt, und gingen auf die Straßen, um auf die unglaublichen Zustände in Australien aufmerksam zu machen.

    Ich finde, es besteht dringender Aufklärungsbedarf über die unhaltbaren Zustände in Australien in Bezug auf den Umgang mit den Ureinwohnern. Bei genauerem Hinsehen entsteht der Eindruck, dass der Genozid dort nie wirklich beendet worden ist. Eine Aufarbeitung hat niemals stattgefunden. Australien hat seine KZs zu Wellnesshotels umgebaut, vor denen man auf englischem Rasen über Massengräber flanieren kann – ohne das auch nur ein Schild auf die – doch noch recht junge – Geschichte des Ortes hinweisen würde.
    John Pilger hat in seinem Film „Utopia“ von 2013 diese Dinge dokumentiert. Über Youtoube ist er kostenlos zu sehen.

    Es wäre schön, wenn diese Dinge auch in Deutschland bekannter werden würden. Internationale Beachtung könnte den Menschen dort sehr weiterhelfen.


  2. Ich war absolutely not amused als ich davon hörte. Wäre doch jammerschade, wenn sie kurz vor der Rekordregendschaft den Löffel abgegeben hätte.

    Habs mal nachgerechnet. Das wäre so, als würde ein 100m Läufer 40 cm vor der Ziellinie stehenbleiben. Echt tragisch wäre das.

    No, Her Royal Highness, please hold the line.


  3. Heutiger Journalismus? Insbesondere jener im Netz?

    Ach, die Recherche und Quellenprüfung ist Kernaufgabe des Lesers…

 

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Anmelden Registrieren