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Wie das MH370-Wrackteil nach La Réunion gelangt sein könnte

 

Wie das MH370-Wrackteil nach La Réunion gelangt sein könnte
Der mögliche Weg des Wrackteils von MH370 zur Insel La Réunion. © New York Times

Als der malaysische Premierminister Najib Razak mitteilte, dass das auf Le Réunion angeschwemmte Wrackteil tatsächlich vom vermissten Flug MH370 stammt, waren viele Menschen erleichtert. Ist es nun möglich, die Absturzstelle der Boeing 777 zu identifizieren? Kann das Rätsel nach fast 17 Monaten endlich gelöst werden?

Dass es nicht ganz so einfach ist, zeigt eine animierte Grafik der New York Times. Sie verdeutlicht, wie das Wrackteil nach La Réunion gekommen sein könnte. Ausgehend vom vermuteten Absturzgebiet im Indischen Ozean zeigt die Grafik den möglichen Weg der angeschwemmten Flügelklappe. Dabei wird deutlich, wie weit verstreut im Meer sich die Einzelteile des Jets inzwischen befinden könnten.

Die Suche nach weiteren Überresten der vor anderthalb Jahren verschollenen Boeing 777 bleibt also sehr schwierig. Die genauen Umstände eines nun wahrscheinlichen Absturzes sind längst nicht geklärt. Auch der genaue Ort eines Unglücks ist unbekannt. Der letzte offizielle Funkspruch von MH370 wurde am 8. März 2014 um 1.19 Uhr Ortszeit empfangen, über dem Meer zwischen Malaysia und Vietnam. An Bord waren 227 Passagiere aus 14 Ländern und zwölf Besatzungsmitglieder.

Weitere Teilchen finden Sie hier.

14 Kommentare

  1. Avatar  Andreas

    Zitat:

    Ist es nun möglich, die Absturzstelle des Airbus zu identifizieren?

    Es war kein Airbus, sondern eine Boeing. Sie sollten diesen Artikel vielleicht korrigieren.

    Grüsse

  2. Avatar  Sebastian Kayser

    Es handelt sich um eine Boeing – nicht um einen Airbus (im ersten Absatz).


  3. >>Die genauen Umstände eines nun wahrscheinlichen Absturzes sind längst nicht geklärt.<<

    Der Absturz im Indischen Ozean ist spätestens seit dem nun offiziell bestätigten Fund eines MH 370-Teils (Flaperon) nicht bloß "wahrscheinlich", sondern gewiss.

    Obige Graphik könnte sehr hilfreich sein bei der weiteren Suche. Die meisten schwimmfähigen Wrackteile dürften sich (vorausgesetzt die Berechnungen treffen cum grano salis zu) derzeit s ü d ö s t l i c h der Insel La Reunion befinden.
    Gut möglich, dass in einigen Wochen Wrackteile entlang der Küste Madagaskars entdeckt werden..

  4. Sven Stockrahm  Sven Stockrahm

    Liebe Leser,

    wir haben den ersten Absatz korrigiert. Bei Malaysia Airlines Flug MH370 handelte es sich um eine Boeing 777 und nicht um einen Airbus. Vielen Dank für den Hinweis.

    Grüße aus der Redaktion


  5. Weiters bleibt unerklärt, wie ein Flug (MH370) ein Wrackteil hinterlassen kann: „Wie das MH370-Wrackteil nach La Réunion gelangt sein könnte“


  6. Wo auch immer MH370 im Indischen Ozean abgesürzt sei, müssen deren Wrackteile m.E. nicht unbedingt auf direktem Strömungsweg an den nördlichen Strand von La Réunion angepült worden sein.

    Die Insel La Réunion liegt am Rand eines Müllstrudels.
    So, wie in allen Weltmeeren sammeln sich Wrack-, Plastikteile, schwimmende Container in den Meeresdriftströmungswirbeln an und führen zu einer erheblichen Verdichtung in manchen Meeresregionen – meines Wissens nach so auch im indischen Ozean.
    Die ersten Satelliten-Aufnahmen der Meeresoberfläche zu Beginn der Suche nach der verschollenen Boeing 777 gaben einen Eindruck von den Objekten, die alle auf dem Indischen Ozean vor sich hin dümpeln.

    Falls noch schwimmfähige Teile der Unglücksmaschine auf der Meeresoberfläche treiben, sollten diese wohl in den Meeresdriftströmungswirbeln zu finden sein.


  7. So eindrucksvoll die animierte Grafik auch ist – so kann der Verlauf nicht gewesen sein, denn nach der Simulation würden sich die meisten schwimmfähigen Teile der Unglücksmaschine just an den Stellen befunden haben, die in dem entsprechenden Zeitraum von Suchflugzeugen und Schiffen abgesucht wurden – gesichtet wurde aber nicht ein Teil der verschollenen Boeing 777.


  8. Die New York Times erwähnt mit keinem Wort die von vielen für wahrscheinlich gehaltene Variante eines Abschusses durch die auf Diego Garcia stationierten Geschwader der US Airforce. Seltsam.

  9. Avatar  bistroman

    zu #8
    hey !ein Russischer Troll, ich dachte Ihr habt Sommerpause?


  10. @#8. Gähn. Ich kann Diego Garcia im Zusammenhang mit der MH370 nicht mehr hören und finde es auch nicht witzig. Legen Sie Beweise vor oder alles bleibt Science Fiction.

 

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