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Kevin – Zu zweit im Taxi

 

Kevin ist alt geworden. Die Haare sind lang. Die Fingernägel lackiert. Er raucht. Aber irgendwie ist er immer noch derselbe. Macaulay Culkin, der vor 25 Jahren mit dem Weihnachts-Kinohit Kevin – Allein zu Haus bekannt wurde, ist wieder da. Und er ist: Kevin.
Für die erste Folge der Webserie :DRYVERS setzt sich der Schauspieler als ziemlich heruntergekommener Taxifahrer ohne Führerschein (dafür mental offensichtlich in einem recht labilen Zustand) hinters Steuer eines Autos. Dann wechselt er auf den Beifahrersitz und erzählt dem Schauspieler und Musiker Jack Dishel seine Geschichte.

Mit der wollen wir Sie jetzt nicht langweilen. Kennen Sie ja sicher. Der süßeste Achtjährige der Welt wird von den Eltern über Weihnachten zu Hause vergessen ("All by yourself in a house for a week"). Er isst Pizza, bis sie ihm zu den Ohren rauskommt und verteidigt das Elternhaus gegen zwei fiese Einbrecher. Während Culkin erzählt, wird das Auto überfallen. Kevin reagiert, wie er es damals im Film auch gemacht hätte (oder haben wir ihn mit MacGyver verwechselt?). Aber schauen Sie selbst, das Ende wollen wir dann doch nicht verraten. Das Filmchen wurde innerhalb von einem Tag fast fünf Millionen Mal angeklickt.

Dass Culkin Humor hat, zeigt nicht nur das überraschende Ende des Films. Der Schauspieler, der nach dem Hype um die Kevin-Filme das erlebte, was die People-Presse gerne als "Absturz" bezeichnet, zeigt mit dem Auftritt, dass er durchaus auch über sich selbst lachen kann. Und dass er Selbstvermarkterqualitäten hat. Bereits vor anderthalb Jahren schaffte es Culkin mit einem T-Shirt in die Klatschspalten. Damit wollte er für seine Band The Pizza Underground trommeln. Der Combo blieb der große Durchbruch trotzdem verwehrt. Auf Facebook macht sie heute vor allem mit Fotos von pizzaessenden Bandmitgliedern auf sich aufmerksam.

Weitere Teilchen finden Sie hier.


4 Kommentare

  1. Avatar  dieteroffergeld@gmx.de

    Trägt Mr Caulkin in diesen Szenen eine Mske?

  2. Avatar  mymats

    Meine Güte, ist das ein Junkie geworden.

  3. Avatar  Bastetqueen

    Ich habe den kleinen Film mehrmals angeschaut und musste jedesmal wieder laut lachen. Köstlich!
    Auch die kurze Hommage an den Film „Flashback“, wo die Geisel auch mit der Weihnachtskette gefesselt wird, hat mir gut gefallen!
    Mehr davon!

  4. Avatar  Default

    Sorry, total überflüssig und richtig schlecht.

 

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