Mit wem wir bis zu unserem Lebensende zusammen sind, hat nicht nur etwas mit dem Charakter unseres Partners zu tun, sondern auch mit seinem Job. Die amerikanische Nachrichtenseite Bloomberg hat den US-Zensus 2014 ausgewertet. Aus den Daten der 3,5 Millionen amerikanischen Haushalte haben die Redakteure eine interaktive Grafik erstellt, die zeigt, welcher Beruf welchen heiratet.
Nicht verwunderlich, viele Paare lernen sich am Arbeitsplatz kennen – zum Beispiel im Lehrerzimmer. Der größte Teil der Lehrer scheint sich in andere Lehrer zu verlieben. Auch Softwareentwickler scheinen besonders häufig mit Kollegen zusammenzukommen. Der gleiche berufliche Kontext scheint eine gute Grundlage für eine Beziehung zu sein.
In den Daten ist auch zu erkennen, dass es oft zu Pärchenbildung in der gleichen Branche kommt. So heiraten Köche, Kellner, Caterer, Zimmermädchen und Tellerwäsche untereinander.
Gutverdienende Frauen, wie Ärztinnen oder Anwältinnen, bandeln oft mit ökonomisch gleichgestellten Männern an. Doch auch Mittel- und geringverdienende Frauen suchen sich gutverdienende Männer aus: So heiraten Manager oft ihre Sekretärinnen und Ärzte Krankenschwestern. Da ist wohl doch mehr dran an all den Ärzte-Soaps und Liebesfilmen, als uns lieb ist …
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