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Wie der VfL Osnabrück Beatrix von Storch auskonterte

 

Wenn es darum geht, Attacken gegen den politischen Gegner (oder sonstige Andersdenkende) zu fahren, dann ist Twitter für Beatrix von Storch ein unverzichtbares Instrument. Der Kanzlerin wollte die AfD-Politikerin "Fleisch" vom "Kadaver" reißen, dem ehemaligen Justizminister Heiko Maas unterstellte sie einem Welt-Artikel zufolge Zitate, die dieser gar nicht gesagt hat – und nach einem (auch in arabischer Sprache verfassten) Neujahrsgruß der Kölner Polizei fragte von Storch: "Meinen Sie, die barbarischen, muslimischen, gruppenvergewaltigenden Männerhorden so zu besänftigen?" Jetzt hat sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende mit einem Fußballdrittligisten angelegt.

Hintergrund ihres Tweets war eine Aktion des VfL Osnabrück, der am Osterwochenende ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus setzen wollte. Die Spieler liefen beim Heimspiel gegen Hansa Rostock (Ergebnis: 1:1) in einem Sondertrikot auf, auf der Brust war der Slogan "Gegen Rechts" zu lesen. "Im VfL-Profikader kommen mehr als ein Dutzend Spieler aus anderen Ländern oder haben einen Migrationshintergrund. Auf diese Vielfalt sind wir stolz. Jeden von ihnen feuern wir an!", schreibt der Verein dazu auf seiner Website.

Beatrix von Storch kritisierte diese Aktion in ihrem Tweet mit einer ziemlich deftigen Anrede ("Liebe Honks ...") und verlinkte einen entsprechend kritisch formulierten Text der Website Politically Incorrect, die sich ihren "Leitlinien" zufolge dem Kampf "gegen die Islamisierung Europas" verschrieben hat.

Doch die Verantwortlichen des VfL ließen sich nicht provozieren. "Wir werten Ihre Beleidigung und den Inhalt Ihres Tweets als Kompliment und fühlen uns in unserer Haltung bestätigt."


149 Kommentare

  1.   Getreidekaffee

    Hm. Also so erwähnenswert finde ich diese ganze Chose eigentlich überhaupt nicht. Was soll das?

  2.   Memphis_1968

    Schöne Aktion und gelungene Antwort auf die, natürlich nicht rechts stehende, Störchin. Denn wer seine Infos aus Seiten wie PI News bezieht schwebt schon in ganz anderen Dimensionen.

  3.   Memphis_1968

    „Hm. Also so erwähnenswert finde ich diese ganze Chose eigentlich überhaupt nicht. Was soll das?“

    Was Sie natürlich aber nicht abgehalten hat trotzdem einen Kommentar abzusondern. Und um bei Ihren Wörten zu bleiben. Was soll das ?

  4.   multigaz

    Niveaulos diese Frau.

  5.   Getreidekaffee

    „Was Sie natürlich aber nicht abgehalten hat trotzdem einen Kommentar abzusondern. Und um bei Ihren Wörten zu bleiben. Was soll das ?“

    Sie haben wohl den Sinn einer Kommentarfunktion nicht verstanden.

  6.   RobertIonis

    Wo der VfL Frau von Storch nun „auskontert“ erschließt sich mir nicht, ich sehe allenfalls eine Beantwortung ihrer Frage, wobei die Plattitüden aus denen die Antwort besteht (Vielfalt, Toleranz etc.) auch recht schwammig sind.

    Im Übrigen finde ich es unangebracht, wenn eine Parlamentarierin einen Verein als „Honks“ bezeichnet.

  7.   boecko

    Das ist nur ein lokales Ereignis von regionaler Bedeutung, wie so vieles andere, über das die Zeit nicht berichtet.

  8.   Deus Vult

    „Wie der VfL Osnabrück Beatrix von Storch auskonterte“

    Wenigstens steht gleich in der Überschrift wie der Leser zu denken hat. Nicht das man doch noch eine andere Meinung hat.

    Im Prinzip bfördert der VfL Osnabrück nur mehr die Spaltung der Gesellschaft da er Rechts mit Rechtsextrem gleichsetzt. Man stelle sich einmal vor ein Fußball Verein würde #GegenLinks #GegenIslam ins Leben rufen. Beides wäre totaler Schwachsinn wenn ex eigentlich um Extremismus geht. Aber bei „rechts“ geht das ja immer, jeder der anders als Mutti denkt is ja eh ein Nazi.

  9.   mea culpa

    „Hm. Also so erwähnenswert finde ich diese ganze Chose eigentlich überhaupt nicht. Was soll das?“

    Dieser Blog zeigt die offensichtliche Unfähigkeit eines MdB und deren Denkweise sehr schön auf, allein deshalb hat er schon seine Berechtigung.

  10.   Salamandrina

    Ich finde es gut, dass die Arbeit der AfD nicht mehr totgeschwiegen wird. Sonst glauben die Wähler noch, die AfD würde sich überhaupt nicht für sie einsetzen.

 

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