Alina Schadwinkel

Die Milchstraße gibt’s nun in 3-D

Die Milchstraße gibt's nun in 3D
Die erste Himmelskarte des Gaia-Satelliten zeigt die Sternendichte am Nachthimmel. © ESA/Gaia/DPAC

Vor 1.000 Tagen zog die Raumsonde Gaia in den Weltraum aus. Ihr Auftrag: die Milchstraße vermessen. Nun hat die Europäische Raumfahrtagentur Esa basierend auf den ersten Daten eine Karte unserer Galaxie erstellt. Das Werk ist so umfassend und detailliert wie keines zuvor – und wird Astronomen die Milchstraße vollkommen neu entdecken lassen. Weiter"Die Milchstraße gibt’s nun in 3-D"

 
Lara Malberger

Finden Sie das Klo auf der ISS?

Wie Astronauten im All leben, kann man sich von der Erde aus schwer vorstellen. Um das zu ändern, hat die europäische Weltraumagentur Esa da mal was vorbereitet: eine interaktive 360°-Reise durch die internationale Raumstation (ISS). Erstmals können wir hier von der Erde aus alle Module des Wohn- und Arbeitscontainers im Orbit besichtigen. Und in Videos antworten die Bewohner auf drängende Fragen wie: Wo geht's eigentlich zum Klo?
Weiter"Finden Sie das Klo auf der ISS?"

 
Saskia Gerhard

Planet

Jupiter unter Beschuss

Jupiter unter Beschuss
Ganz klein blitzt es auf Jupiters rechter Seite: Der mögliche Asteroideneinschlag © Screenshot YouTube

Jupiter ist so was wie der Bodyguard der Erde. Fast elf mal so breit, knapp 318 mal so schwer wie unser Planet fängt der massige Riese manchen Eindringling aus dem Weltall ab. Seine Gravitation ist so stark, dass Asteroiden und andere umherfliegende Geschosse regelmäßig auf ihm einschlagen, bevor sie etwa zur Erde vordringen können. Turbulent für Jupiter. Gut für uns.

Wie viele Himmelskörper etwa pro Jahr in dem Gasriesen versinken, ist nicht klar. Manchmal haben Astronomen aber Glück. Dann schaffen sie es, einzelne Einschläge zu filmen. Das ist zum Beispiel John McKeon gelungen. Der Hobbyastronom hat vor wenigen Tagen ein Video auf Reddit veröffentlicht, mit der Bemerkung, er sei sich ziemlich sicher, dass er am 17. März einen Einschlag auf Jupiter gefilmt habe. Weiter"Jupiter unter Beschuss"

 
Alina Schadwinkel

Ein Tag dauert zwölf Sekunden

Screenshot aus der digitalen Animation "Glittering Blue" von Charlie Loyd
Screenshot aus der digitalen Animation "Glittering Blue" von Charlie Loyd

Wolken rauschen über rötlich strahlende Kontinente, golden schimmern Ozeane im Licht der aufgehenden Sonne – was der Spezialist für digitale Bildtechnik Charlie Loyd an nur einem Wochenende geschaffen hat, klingt kitschig. Aber bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil! Glittering.Blue heißt sein digitales Werk, beruhend auf Aufnahmen des Satelliten Himawari-8: ein Tag auf unserem Planeten  – im Zeitraffer und in HD-Qualität.

Weiter"Ein Tag dauert zwölf Sekunden"

 
Alina Schadwinkel

Sehet und bestaunet den Pfannkuchen im All!

Credit: NASA, ESA, J. Dalcanton (University of Washington, USA), B. F. Williams (University of Washington, USA), L. C. Johnson (University of Washington, USA), the PHAT team, and R. Gendler.
Credit: NASA, ESA, J. Dalcanton (University of Washington, USA), B. F. Williams (University of Washington, USA), L. C. Johnson (University of Washington, USA), the PHAT team, and R. Gendler.

Ganz schön scharf: Die Andromeda-Galaxie birgt mehr als 100 Milliarden Sterne, rund 2,5 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt erstreckt sie sich als pfannkuchengleiche Scheibe – und schmückt so ruhmreich das All. Nun haben die Nasa und die europäische Weltraumbehörde Esa das größte Bild veröffentlicht, das je von der Spiralgalaxie aufgenommen wurde. Der Star-Fotograf war kein anderer als das Hubble-Teleskop, das dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Das Panorama besteht aus 1,5 Gigapixel, es bräuchte 600 HD-Fernsehbildschirme, um es in voller Auflösung zu zeigen. Am regulären Bildschirm immerhin lässt sich zoomen und der Glanz in all seinen Details so aus der Ferne bestaunen. Zu sehen gibt's also: viele Sterne.

Derweil kommt unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, Andromeda stets näher. Irgendwann werden die Nachbarn kollidieren. Allerdings kommt das Ende nicht gerade plötzlich: In rund vier Milliarden Jahren prallen die Sternensysteme aufeinander. Genug Zeit also, sich auf das Aus vorzubereiten.

Weitere Teilchen finden Sie hier.